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Wave XXL-Optionsscheine auf Deutsche Telekom: Mehr als nur Gerede? Optionsscheineanalyse


18.08.2017
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (SIN DE000DL8M878/ WKN DL8M87) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM2QF23/ WKN DM2QF2) der Deutschen Bank auf die Deutsche Telekom-Aktie (ISIN DE0005557508/ WKN 555750) vor.

Es werde wieder über eine mögliche Fusion zwischen T-Mobile US und Sprint geredet. Zu mehr als Gesprächen sei es zuletzt jedoch nicht gekommen. Noch dürfte es die Deutsche Telekom nicht stören. Schließlich würden die Bonner vom Erfolg der US-Mobilfunktochter profitieren. Irgendwann dürften Investoren jedoch eine Lösung erwarten. Schließlich spiele der DAX-Konzern nicht erst seit gestern mit dem Gedanken, das US-Geschäft zu verkaufen oder zu fusionieren.

Laut eines "Bloomberg"-Berichts vom 7. August 2017 würden T-Mobile US und der Konkurrent Sprint wieder über einen Zusammenschluss verhandeln. Zuvor sei eine Frist ausgelaufen, innerhalb derer exklusive Gespräche zwischen den US-Kabelnetzbetreibern Charter Communications und Comcast mit Sprint über mögliche Joint Ventures, Fusionen oder Übernahmen stattgefunden hätten. Eine gute Nachricht für die Aktie der Deutschen Telekom.

Schließlich seien es Spekulationen um eine mögliche Sprint-Fusion mit der US-Mobilfunktochter der Bonner gewesen, die den Kurs der Telekom-Aktie im Frühjahr 2017 kurzfristig beflügelt hätten, während der Umstand, dass sich die Sprint-Muttergesellschaft SoftBank auch nach Alternativen umschaue, kursbelastend gewirkt habe. Nun seien Anleger gewissermaßen so schlau wie zuvor. Alles scheine möglich. Allerdings dürfte der Deutschen Telekom auch das Warten nicht besonders viel ausmachen. Schließlich bleibe T-Mobile US innerhalb des Konzerns ein Erfolgsgarant. Dies habe sich im zweiten Quartal 2017 erneut gezeigt.


Der Umsatz habe zwischen April und Juni gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 6,0 Prozent auf 18,9 Mrd. Euro zugelegt. Dies habe die Deutsche Telekom am 3. August mitgeteilt. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei um 8,9 Prozent auf 5,9 Mrd. Euro gestiegen. Der Konzernüberschuss habe ein starkes Plus von 40,7 Prozent auf 874 Mio. Euro gezeigt. Bereinigt um Sondereinflüsse habe das Plus mit 13,8 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro ebenfalls relativ hoch gelegen.

Zu dem Umsatz- und Ergebniswachstum hätten unter anderem die steigenden Kundenzahlen beigetragen. Wachstumsmotor bleibe vor allem das US-Geschäft. Allerdings seien auch auf dem heimischen deutschen Markt und in ganz Europa Erfolge verzeichnet worden. Aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs im ersten Halbjahr sei sogar die EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr 2017 leicht von 22,2 auf 22,3 Mrd. Euro angehoben worden.

So sehr das Management jedoch auf Erfolge auf dem europäischen Markt verweise, werde der Kurs der Aktie der Deutschen Telekom derzeit vor allem vom US-Geschäft bewegt. Sollte SoftBank am Ende eine Lösung für seine Tochter Sprint ohne T-Mobile US wählen, dürfte dies einiges an Enttäuschungspotenzial bereithalten. Offizielle Fusionsgespräche selbst seien ebenfalls nicht ohne Risiko. Schließlich sei ein Verkauf an den US-Mobilfunkanbieter AT&T vor einigen Jahren von den Regulierungsbehörden abgelehnt worden. Offenbar sähen es die US-Wettbewerbshüter gerne, dass T-Mobile US den Mobilfunkmarkt aufmische und mit seiner aggressiven Werbung um Kunden die Preise drücke. Eine für alle zufriedenstellende Lösung sei daher gar nicht so einfach.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Deutsche-Telekom-Aktie erwarten würden, könnten mit dem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DL8M87) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 5,48, die Knock-Out-Schwelle bei 13,45 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DM2QF2, aktueller Hebel 4,37; Knock-Out-Schwelle bei 18,20 Euro) auf fallende Kurse der Deutsche-Telekom-Aktie setzen. (Stand vom 17.08.2017) (18.08.2017/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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