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Turbo Call-Optionsschein auf Deutsche Bank: Fusion auf hoher Ebene im Gespräch - Optionsscheineanalyse


13.12.2018
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Turbo Call-Optionsschein (ISIN DE000UX9DHM1/ WKN UX9DHM) von Vontobel auf die Deutsche Bank-Aktie (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) vor.

Nachbörslich seien die Notierungen der Deutschen Bank um über 8 Prozent in die Höhe geschossen, nachdem in einem Bloomberg-Bericht Bemühungen der Bundesregierung einer Fusion mit der Commerzbank bekannt geworden seien.

Informierten Kreisen zufolge intensiviere die Bundesregierung ihre Bemühungen einer Fusion der Deutschen Bank und der Commerzbank, wie aus einem Bloomberg-Bericht vom Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen bekannt geworden sei. Es hätten Gespräche zwischen Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Deutsche Bank Chef Christian Sewing stattgefunden, in denen überlegt worden sei, wie die Bundesregierung bei einer möglichen Fusion den Banken unterstützend zur Seite stehen könne. Dies beinhalte Gesetzesänderungen, um einen Zusammenschluss kostengünstiger zu vollziehen. Allerdings seien die Gespräche noch in einem sehr frühen Stadium.


Bereits am Mittwoch habe das Papier der Deutschen Bank mehr als 5 Prozent zulegen können, nachbörslich hätten die Notierungen auf über 8 Prozent zugelegt. Doch die Kursfantasie um eine Fusion sei nichts Neues, bereits in der jüngsten Vergangenheit hätten kurzfristige Kursgewinne eingesetzt, die später wieder ins Leere gelaufen seien. Diesmal könnte es anders sein, wenn bereits Minister und Manager an einem Tisch sitzen würden. Dem Kursverlauf der Deutschen Bank-Aktie dürfte es ganz Recht kommen, zu Beginn dieser Woche habe das Papier den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten bei gerade einmal 7,24 Euro markiert. Investoren könnten hier wieder neue Long-Chancen sehen, allerdings seien diese noch hoch spekulativ.

Die Deutsche Bank-Aktie starte zunächst mit einem satten Kursaufschlag im Bereich von 8,00 Euro. Zeitgleich treffe das Wertpapier aber auf einen ersten markanten Widerstand aus November dieses Jahres. Trotzdem könnte es bei anhaltender Kursfantasie an die darüber gelegene Hürde von 8,75 Euro und somit den gleitenden Durchschnitt EMA 50 weiter rauf gehen und eröffne hierdurch kurzfristige Long-Chancen. Als Zugvehikel könnten Anleger beispielsweise auf den Turbo Call-Optionsschein zurückgreifen, dass eine Renditechance von gut 115 Prozent eröffne. Dieses Szenario werde allerdings von hoher Volatilität sowie einem merklichen Risiko begleitet.

Sämtliche Kursnotierungen unterhalb von 7,70 Euro würden direkt auf den darunter gelegenen Support und Kursmarke von 7,00 Euro abwärts führen. Aus technischer Sicht liege noch kein tragfähiger Boden vor, ein solcher sollte sich im Idealfall durch einen Doppelboden erst noch auftun. So oder so bleibe die Deutsche Bank-Aktie noch ein Zockerpapier und berge ungemein hohe Risiken.

Über den vorgestellten und zeitlich unbegrenzten Turbo Call-Optionsschein mit einem Zielhorizont bei zunächst 8,75 Euro lasse sich über den Schein bereits eine Rendite von 115 Prozent erreichen. Eine Verlustbegrenzung sollte sich in diesem Fall aber noch unterhalb des Niveaus von 7,55 Euro aufhalten. Der Anlagehorizont werde dabei auf nur wenige Stunden bis Tage geschätzt, die Eintrittswahrscheinlichkeit sei zunächst noch als spekulativ einzustufen und bedürfe engmaschiger Beobachtung. (13.12.2018/oc/a/d)




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