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Wave XXL-Optionsscheine auf Tesla Motors: Wie viel Geduld bringen Anleger mit? Optionsscheineanalyse


30.11.2017
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM3J8Z1/ WKN DM3J8Z) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM24D83/ WKN DM24D8) der Deutschen Bank auf die Aktie von Tesla Motors (ISIN US88160R1014/ WKN A1CX3T) vor.

Tesla könne immer noch mit einer großen Fangemeinde und der Anziehungskraft von Elon Musk punkten. Allerdings erziele der kalifornische Elektrowagenbauer weiterhin keine Gewinne. Zudem könnte sich das Unternehmen mit der Vielzahl an Projekten, die angestoßen worden seien, irgendwann völlig verzetteln.

Am 16. November sei es so weit gewesen. Nach einigen Verzögerungen habe Tesla der Weltöffentlichkeit endlich den "Semi"-Lkw präsentiert. Chef und Gründer Elon Musk habe den strombetriebenen Sattelschlepper mit verschiedenen sehr beeindruckenden Details angepriesen. Demnach würde der Lkw selbst bei einer vollen Ladung und einem Gewicht von 40 Tonnen eine Reichweite von bis zu etwa 800 Kilometer haben. Im Jahr 2019 starte die Produktion.

In den vergangenen Jahren sei Tesla jedoch nicht gerade damit aufgefallen, Produktionsstarts oder Termine für die Auslieferung neuer Modelle einzuhalten sowie Verkaufsziele punktgenau zu erreichen. Bisher hätten Investoren Musk und Tesla Verzögerungen verziehen. Schließlich gehe es um das große Ganze. Und dies bedeute, dass Tesla die Autobranche völlig auf den Kopf stellen möchte. Zumal es mit der Vorstellung eines neuen Roadsters, der 2020 in den Verkauf gehen solle, bei der jüngsten Präsentation auch eine Überraschung gegeben habe.


Schon heute sei Tesla Beeindruckendes gelungen. Schließlich habe die Autoindustrie lange Zeit als eine Industrie gegolten, in der er es für neue Unternehmen besonders schwer sei, Fuß zu fassen. Beispielsweise sei die Produktion neuer Autos mit enormen Anlaufkosten verbunden, während die etablierte Konkurrenz einen wichtigen Technologiefortschritt besitze. Tesla habe jedoch nicht nur Fuß gefasst, das Unternehmen sei dafür mitverantwortlich, dass die großen Branchenvertreter die Elektromobilität nicht mehr nur als kleine Nische abtun würden. Viele von ihnen hätten milliardenschwere Investitionen auf den Weg gebracht, um eine Reihe von neuen elektrischen Fahrzeugen auf die Straße zu bringen. Darüber hinaus sei Tesla trotz der vergleichsweise geringen Zahl an verkauften Autos an der Börse deutlich mehr wert als viele etablierte Branchengrößen.

Trotz der Modelle "S" und "M" dürfte das massenmarkttaugliche "Model 3" über Teslas Erfolg in den kommenden Jahren entscheiden. Allerdings sei der Start nicht besonders vielversprechend gewesen. Laut Unternehmensangaben vom 2. Oktober seien im dritten Quartal 2017 gerade einmal 260 "Model 3" produziert worden. Der Konzern versuche immerhin, den Produktionsprozess weiter zu verbessern, während man sich mit der Produktion und dem Verkauf bei den Modellen "S" und "M" zufrieden gezeigt habe.

Bei der Präsentation der Ergebnisse für das dritte Quartal 2017 am 1. November habe Tesla mitgeteilt, dass seit der Unternehmensgründung nun mehr als 250.000 ausgeliefert worden seien. Bereits im kommenden Jahr wolle Tesla jedoch auf eine Jahresproduktion von 500.000 Autos kommen, während für 2020 1 Million Fahrzeuge angepeilt würden. Bisher habe es Elon Musk trotz zwischenzeitlicher Enttäuschungen geschafft, Investoren davon zu überzeugen, dass Tesla diese Ziele erreichen könne. Die Frage bleibe jedoch, ob Anleger bei weiteren Enttäuschungen anfangen würden, abzuspringen, oder am Ball bleiben würden.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Tesla-Aktie erwarten würden, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (Laufzeit bis zum 19.09.2018) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liege derzeit bei 14,24. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 15,42; Laufzeit bis zum 19.09.2018) auf fallende Kurse der Tesla-Aktie setzen. (Stand vom 28.11.2017) (30.11.2017/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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