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Call-Optionsschein auf Visa: Alles auf eine Karte - Optionsscheineanalyse


17.08.2018
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Jürgen Sterzbach von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000CY49RK1/ WKN CY49RK) der Citigroup auf die Aktie von Visa (ISIN US92826C8394/ WKN A0NC7B) vor.

Visa biete Banken in mehreren Ländern elektronische Zahlungssysteme an. Dazu würden unter anderem die Kreditkarten des gleichen Namens gehören. Partner würden Einzelhändlern und anderen Anbietern dann Terminals zur Verfügung stellen, an denen Verbraucher bezahlen könnten. Visa selbst gebe keine Kreditkarten noch Kredite aus und lege auch keine Zinssätze fest. Das alles regele das Kreditinstitut, von dem der Kreditkarteninhaber seine Karte habe. Visa garantiere für einen reibungslosen Zahlungsvorgang und beanspruche dafür Gebühren. Der Konzern gliedere sich deshalb in nur ein Segment: Payment Services.

Mit einem Volumen von fast 18 Milliarden US-Dollar sei die Visa-Aktie im Jahr 2008 die bis dato größte Emission an der Wall Street gewesen. In Europa agiere der Konzern über die 2015 zurückgekaufte Schwestergesellschaft Visa Europe. Im Vorfeld des Börsengangs sei das Europa-Geschäft ausgelagert worden. Jedoch habe beide Seiten ein unkündbarer und unbefristeter Lizenzvertrag verbunden. Visa verdiene also wie seine Konkurrenten American Express und MasterCard an den Gebühren bei Zahlungen mit seinen Karten. Je häufiger der Kunde an der Kasse seine Visa-Karte zücke, desto mehr verdiene Visa.


Wenn der Konsum floriere, zahle der Kunde häufiger mit Karte. Und das sei der Fall, wenn die Wirtschaft brumme. Wegen der anhaltend guten Wirtschaftslage und der somit höheren Ausgabefreude der Konsumenten habe Visa im abgelaufenen Quartal mehr als erwartet verdient, so dass der Überschuss von April bis Juni um 13 Prozent zum Vorjahresquartal gestiegen sei. Dabei hätten die Einnahmen sogar um 15 Prozent zugelegt. Der Konzern habe allerdings an seiner Prognose für das laufende Jahr festgehalten. Der nächste Quartalsbericht folge Ende Oktober. Auch Analysten hätten sich in der Mehrheit optimistisch zur Visa-Aktie geäußert.

Die Kursziele auf Sicht von zwölf Monaten hätten sich zwischen 141 und 177 US-Dollar bewegt, wobei die Konsensschätzung bei 160 US-Dollar liege. Zurzeit tendiere die Visa-Aktie um 140 US-Dollar zur Seite und befinde sich dabei übergeordnet im seit Ende 2016 bestehenden Aufwärtstrend, der momentan zwischen 128,40 und 145 US-Dollar beschrieben werden könne. Ende Juli hätten die Notierungen bei 143,14 US-Dollar ein neues Allzeithoch und dabei zugleich die Oberseite dieses Trendkanals erreicht, worauf sie bis um 135 US-Dollar nachgegeben hätten. Dort könnte nun eine Unterstützung die Notierungen halten.

Mit dem Call-Optionsschein können risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Visa-Aktie ausgehen, überproportional profitieren, so Jürgen Sterzbach von "boerse-daily.de". Der klassische Optionsschein mit einem Basispreis bei 130 US-Dollar und einer Fälligkeit am 20.12.2018 könne eine Rendite von 105 Prozent erzielen, wenn die Visa-Aktie bis zum Laufzeitende auf 160 US-Dollar steige. Sollte sie sogar höher steigen oder das Ziel vorzeitig erreichen, könnte mit dieser spekulativen Optionsschein-Idee auch eine höhere Rendite erzielt werden.

Zu beachten sei: Falls die Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis von 130 US-Dollar notiere, verfalle der Optionsschein wertlos. Sonst werde die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,1 ausbezahlt. Um aktuell einen Gewinn zu erzielen, müsste die Aktie am Bewertungstag unter gleichen Bedingungen bei 144,67 US-Dollar (Break-Even-Punkt) schließen. Ein Ausstieg aus dieser spekulativen Idee könne dagegen erwogen werden, sollte die Aktie unter die gezeigte Unterstützung um 135 Euro fallen. (17.08.2018/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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