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Call-Optionsschein auf Intel: 47 Prozent Chance - Optionsscheineanalyse


25.09.2020
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000MC5D6E6/ WKN MC5D6E) von Morgan Stanley auf die Intel-Aktie (ISIN US4581401001/ WKN 855681) vor.

Der Kurs von Intel habe sich nach dem Abverkauf aufgrund von Produktionsschwierigkeiten bei der Marke von 48 US-Dollar stabilisieren können und habe sich seit dem entlang der Untergrenze eines bis in das Jahr 2013 zurückreichenden Trend wieder nach oben gearbeitet. Neben der basalen Trendlinie biete auch die Unterstützung bei 43,67 US-Dollar einen gewissen Schutz vor einem weiteren Abdriften. Der Vorteil liege aber in einer Long-Strategie und der Annahme, dass die Trendlinie verteidigt werde.


Dem einstigen Chip-Primus Intel sei in letzter Zeit durch NVIDIA ein wenig die Show gestohlen worden. So habe NVIDIA Intel punkto Marktkapitalisierung überholen können. Inzwischen sei NVIDIA rund 330 Milliarden Dollar wert, Intel komme auf etwa 210 Milliarden. Auch der Titel des wertvollsten Halbleiterproduzenten wechsle zu NVIDIA. Aber dies sei Jammern auf höchstem Niveau, nachdem Intels Fundamentaldaten beeindrucken würden. Liquide Mittel von 13 Milliarden Dollar und eine Eigenkapitalquote von 63 Prozent würden von exzellenten Bilanzkennzahlen zeugen. Der sinkende Aktienkurs und gleichzeitig steigende Konzerngewinne würden ein attraktives Bewertungsniveau bescheren. Außerdem sei der Chip-Riese eigentlich auch ein Gewinner der Coronakrise. Die gestiegene Nachfrage nach Technik für Rechenzentren und Laptops für Heimarbeit habe den Nettogewinn im zweiten Quartal um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen lassen.

Der Rebound nach dem Corona Sell Off habe im Ausmaß nicht das Vorkrisen-Niveau erreichen können. Des Weiteren habe der Markt Ende Juli nach dem Eingeständnis von technischen Problemen und einer 6-monatigen Verzögerung bei der Einführung einer neuen Chip-Generation mit einem 15-prozentigen Abschlag reagiert. Nach Abschluss dieser Korrekturbewegung habe sich der Kurs bei 48 US-Dollar stabilisieren und sich danach entlang der Untergrenze eines Langfrist-Trends wieder leicht nach oben entwickeln können. Diese Trendlinie reiche bis in das Jahr 2013 zurück und stelle bis dato mehrmals den Startpunkt eines Rebounds dar. Werde die Trendlinie dennoch durchbrochen, sollte der Kurs rund um die Zone bei 43,67 US-Dollar seine Unterstützung finden. Im Falle eines Rebounds müsse zuerst der Widerstand bei 52.30 US-Dollar überwunden werden, damit anschließend der Gap zwischen 52,30 US-Dollar und 56,02 US-Dollar geschlossen werden könne.

Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Intel-Aktie bis auf 55 US-Dollar ausgehen würden, könnten mit dem Call-Optionsschein von Morgan Stanley überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher Volatilität von 36% und dem Ziel bei 55 US-Dollar (0,72 Euro beim Optionsschein) bis zum 24.11.2020 sei eine Rendite von rund 47% zu erzielen. Falle der Kurs des Basiswertes in dieser Periode auf 46,90 US-Dollar, resultiere daraus ein Verlust von 35% beim Optionsschein. Das Chance/Risiko-Verhältnis betrage somit 1,35 zu 1. (25.09.2020/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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