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Wave XXL-Optionsscheine auf adidas: Steht adidas schon als Sieger fest? Optionsscheineanalyse


21.06.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS32022/ WKN DS3202) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS3Y6B4/ WKN DS3Y6B) der Deutschen Bank auf die Aktie von adidas (ISIN DE000A1EWWW0/ WKN A1EWWW) vor.

Bei adidas freue man sich, dass es mit der FIFA Fußballweltmeisterschaft endlich losgegangen sei. Schließlich würden solche Sportereignisse die Geschäfte von Sportartikelherstellern ankurbeln. Allerdings gebe es auch einige Faktoren, die das schöne Bild eintrüben könnten.

Die FIFA Fußball-WM 2018 sei in vollem Gange. Mit dem 3:3 zwischen Spanien und Portugal sowie den drei Toren von Portugals Superstar Christiano Ronaldo in diesem Spiel hätten die Fans auch schon ein wahres Highlight des Turniers erlebt. Gastgeber Russland und Weltmeister Deutschland seien ebenfalls schon in das Turnier gestartet - wenn auch höchst unterschiedlich. Während Gastgeber Russland einen fulminanten Sieg gegen Saudi-Arabien eingefahren sei, habe das deutsche Team gegen Mexiko die erste Niederlage bei einem Auftaktspiel seit der WM 1982 in Spanien hinnehmen müssen. Wir dürfen also gespannt sein, wer am 15. Juli im Luschniki-Stadion in Moskau die Trophäe in den Händen halten wird, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Schon jetzt scheine jedoch ein Sieger festzustehen: adidas.


Der schwungvolle Start des Turniers habe die Aktie des größten europäischen Sportartikelherstellers beflügelt. Zudem seien die Herzogenauracher bereits mit einer Führung gegenüber dem großen US-Konkurrenten Nike in die WM gegangen. Während adidas zwölf von 32 Teams ausrüsten dürfe, komme Nike nur auf zehn Mannschaften. Als offizieller FIFA-Sponsor habe der DAX-Konzern zudem Möglichkeiten, Marketing rund um die Fußball-WM zu betreiben, die sich Nike nicht in der gleichen Form bieten würden. Für Optimismus rund um die adidas-Aktie hätten auch Aussagen des Konzernchefs Kasper Rorsted gesorgt, die er gegenüber dem Wirtschaftssender Bloomberg am 5. Juni getätigt habe. Demnach wolle adidas mehr Trikots verkaufen als noch vor vier Jahren, als mit rund 8 Millionen verkauften Exemplaren ein neuer Rekord aufgestellt worden sei.

Der positive Blick auf die Fußball-WM und starke Geschäftsergebnisse hätten dafür gesorgt, dass die adidas-Aktie im bisherigen Jahresverlauf zu den Top-Performern im DAX gehöre. Auch abseits der WM seien die Aussichten für das Fußball-Geschäft rosig. Laut dem "Annual Review of Football Finance" von Deloitte hätten die Gesamtumsätze des europäischen Fußballmarktes (exklusive Transfererlöse) im Geschäftsjahr 2016/2017 um 4 Prozent auf 25,5 Mrd. Euro gesteigert werden können. Ein neuer Rekord. Dieses Wachstum solle sich fortsetzen. Allerdings habe adidas zuletzt nicht nur im Fußball-Bereich aufgetrumpft. Das Unternehmen habe unter anderem mit neu aufgelegten Schuhklassikern aus der Vergangenheit und sportlicher Freizeitkleidung gepunktet. Auf diese Weise habe man Nike selbst auf dessen US-Heimatmarkt Marktanteile abjagen können.

Weniger erfreulich gelaufen sei es zuletzt jedoch auf dem russischen Markt. Und dies ausgerechnet im Vorfeld der Fußball-WM. Auch ein Grund, warum Rorsted im Gespräch mit Bloomberg die finanziellen Auswirkungen des Turniers auf das eigene Geschäft als "überschaubar" bezeichnet habe. Zu allem Überfluss prognostiziere die Firma PR Marketing, dass adidas dieses Mal deutlich weniger offizielle Spielbälle verkaufen werde als noch vor Jahren anlässlich des Turniers in Brasilien. Gleichzeitig sei eine zu enge Verbindung mit dem Weltfußballverband FIFA oder dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach den Skandalen der vergangenen Jahre nicht nur positiv zu sehen. Darüber hinaus sei die adidas-Aktie in den vergangenen Jahren sehr gut gelaufen. 2018 hätten neue Rekordstände zu Buche gestanden. Allerdings hätten Investoren zwischendurch auch Gewinne mitgenommen. Angesichts der erreichten Kurshöhen könnte dies nun häufiger der Fall sein.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der adidas-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,83, die Barriere bei 147,25 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,36; Barriere bei 234,40 Euro) auf fallende Kurse der adidas-Aktie setzen. (Stand vom 19.06.2018) (21.06.2018/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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