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Mini Future Long: 100-Prozent-Chance mit Deutsche Telekom - Optionsscheineanalyse


29.11.2018
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Jürgen Sterzbach von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Mini Future Long (ISIN DE000MF7UG18/ WKN MF7UG1) von Morgan Stanley auf die Deutsche Telekom-Aktie (ISIN DE0005557508/ WKN 555750) vor.

Die Konsolidierung im Telekommunikationssektor setze sich fort. Mittendrin die Deutsche Telekom. Die Aktie beweise sich in stürmischen Zeiten als Fels in der Brandung und steige. Mit dem Mini Future Long auf die Deutsche Telekom könne sich eine Trend-Chance von 100 Prozent ergeben.

Vor zwei Tagen sei bekannt geworden: Die Deutsche Telekom dürfe in den Niederlanden den Anbieter Tele 2 übernehmen. Die EU-Kommission habe nach einer eingehenden Prüfung die Transaktion genehmigt. Der geplante Zusammenschluss werfe weder im europäischen Wirtschaftsraum noch in einem wesentlichen Teil davon Wettbewerbsbedenken auf, habe Kartellbehörde mitgeteilt. Zunächst sei befürchtet worden, dass der angestrebte Zusammenschluss der Nummer drei und vier auf dem niederländischen Mobilfunkmarkt zu höheren Preisen führen könnte.

Die Prüfung der Rollen von T-Mobile NL und der kleineren Tele 2 NL auf dem niederländischen Mobilfunkmarkt habe nun ergeben, dass die geplante Übernahme zu keiner wesentlichen Änderung von Preisen oder Qualität der Mobilfunkdienste in den Niederlanden führen würde. Der Markt dort sei wettbewerbsorientiert und weise nicht nur mit die niedrigsten Mobilfunkpreise in der EU, sondern ebenso eine hohe Netzqualität auf. Die Deutsche Telekom und die schwedische Tele 2 hätten diese Fusion im Dezember letzten Jahres bekannt gegeben.

Die neue Gesellschaft solle zu 75 Prozent der Deutschen Telekom gehören und weiterhin als T-Mobile NL firmieren. Durch den Zusammenschluss mit Tele 2 NL möchte die Telekom in den Niederlanden zu den beiden größeren Konkurrenten KPN und Vodafone Ziggo aufschließen und sich als integrierter Anbieter von Mobilfunk, Festnetz und TV-Angeboten präsentieren. Dadurch reduziere sich die Anzahl der Mobilfunkanbieter in den Niederlanden von vier auf drei. Am Gesamtmarkt habe die Nachricht eine Konsolidierungsphantasie ausgelöst.


Neben lokalen und regionalen Unternehmen würden einige große internationale Anbieter den Telekommunikationsmarkt prägen. Dieser befinde sich derzeit in einer Konsolidierungsphase: Anbieter würden sich auf den zunehmend gesättigten Märkten zusammenschließen, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Zudem würden viele Anbieter nur eingeschränkt über eigene Infrastrukturen verfügen. Hierzulande seien sie auf die Vorleistungen von Marktführer Deutschen Telekom angewiesen. Einige davon unterlägen der Regulierung durch die Bundesnetzagentur.

Mit einem Umsatz von rund 25 Milliarden Euro sei die Deutsche Telekom auf dem Telekommunikationsmarkt in Deutschland die unangefochtene Nummer eins. Mit weltweiten Erlösen von rund 75 Milliarden Euro liege die Deutsche Telekom auf dem fünften Platz. 48 Prozent erziele sie in Nordamerika, wodurch die erfolgreiche Tochter T-Mobile US innerhalb des Konzerns hohen Stellenwert besitze, 33 Prozent würden auf den deutschen Heimatmarkt entfallen und 19 Prozent seien es in den weiteren Ländern Europas ohne Deutschland.

Aus technischer Sicht befinde sich die T-Aktie seit Anfang September in einem Aufwärtstrend. Jedoch könnte in diesen Tagen ein nachhaltiger Ausbruch nach oben vollzogen werden. Schon vor kurzem hätten die Notierungen das bisherige Jahreshoch mit einem neuen höchsten Stand bei 15,50 Euro übertroffen. So hoch hätten sie zuletzt im Dezember letzten Jahres gestanden. Im Wochenchart könnten darüber hinaus höhere Ziele bis 18 Euro im Bereich des Möglichen liegen, sollte die als defensiv geltende Aktie ihre steigende Tendenz fortsetzen.

Analysten hätten sich mehrheitlich positiv zur T-Aktie geäußert. In ihrer Analyse habe die HSBC ihre Bewertung auf Kaufen belassen und ihr Kursziel von 17,50 Euro wiederholt. Die genehmigte Übernahme von Tele 2 NL sei eine gute Nachricht, hätten sie gefunden. Die höchsten Kursziele seien im Monat November von der UBS mit 18,80 Euro und Société Générale mit 19,50 Euro gekommen. Mit einem geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis für das nächste Jahr (KGV19e) von 14 erscheine die Aktie als nicht zu teuer, die Dividendenrendite von 4,9 Prozent sei attraktiv.

Mit dem Mini Future Long könnten risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie der Deutschen Telekom ausgehen würden, überproportional profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere betrage 12,1. Der Einstieg in die spekulative Idee biete sich stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an und könnte hier im Basiswert bei 14,90 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergebe sich daraus ein Stoppkurs bei 1,98 Euro. Ein Ziel nach oben könnte sich auf weitere Sicht um 18 Euro ergeben. Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser spekulativen Idee betrage somit 4,7 zu 1. (29.11.2018/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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