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Endlos Turbo Short 70,2632 auf BASF: Mehrjahrestief im Visier - Optionsscheineanalyse


13.12.2018
DZ BANK

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von BASF (ISIN DE000BASF111/ WKN BASF11) einen Endlos Turbo Short 70,2632 (ISIN DE000DDN62Z3/ WKN DDN62Z) mit dem Basiswert BASF vor.

Einige Analysten hätten bereits nach Vorlage des 9-Monatsberichtes befürchtet, dass der Chemiekonzern BASF seine Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2018 kappen könnte. Nun habe sich diese Annahme bewahrheitet. Das Unternehmen habe am vergangenen Freitag seine Gewinnprognosen gesenkt. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor Sondereinflüssen werde nun ein Rückgang um 15% bis 20% erwartet. Bislang sei der Konzern von einem Minus von bis zu 10% ausgegangen. Niedrigere Kunststoffpreise und die Flaute in der Automobilindustrie seien zwei belastende Faktoren. Wie die Gesellschaft mitgeteilt habe, seien außerdem erste negative Auswirkungen des Handelskonfliktes zwischen den USA und China zu spüren.

Darüber hinaus mache der niedrige Rheinpegel dem Branchenprimus zu schaffen. BASF transportiere an seinem Stammwerk in Ludwigshafen etwa 40% der Güter per Schiff. Aufgrund des niedrigen Wasserstands sei dies schon seit einiger Zeit nicht mehr so einfach möglich, weshalb die Produktion habe gedrosselt werden müssen. Außerdem müssten andere Logistiklösungen gefunden werden, was mit Kosten verbunden sei.

Für das laufende vierte Quartal gehe der Konzern wegen des niedrigen Rheinpegels von einer Ergebnisbelastung von voraussichtlich bis zu 200 Mio. Euro aus. Die negativen Faktoren hätten bereits im dritten Quartal die geschäftliche Entwicklung gebremst. Demnach habe sich insbesondere die Nachfrage von chinesischen Kunden deutlich verlangsamt. BASF habe daher rückläufige Ergebnisse gemeldet. Das bereinigte EBIT sei um 14% auf rund 1,5 Mrd. Euro zurückgegangen.


Und nicht nur zum Ende des Jahres 2018 herrsche Gegenwind. Auch die Erwartungen für 2019 seien aktuell weniger euphorisch. Der Branchenverband VCI rechne gegenüber 2018 mit einem geringeren Wachstum in der Chemie- und Pharmaindustrie. Als bremsende Faktoren genannt würden unter anderem die Handelskonflikte und eine gedämpfte Weltwirtschaft. Der Branchenumsatz dürfte daher nur um 2,5% zulegen. Bei der Produktion gehe der Verband von einem Plus von 1,5% aus. Im laufenden Jahr dürfte Deutschlands drittgrößte Industriebranche, trotz der Abschwächung im zweiten Halbjahr, noch Bestmarken erreicht haben. Erwartet werde ein Umsatzplus von 4,5%, während die Produktion um 2,5% zugelegt haben dürfte.

Nach Einschätzung der Analysten der DZ BANK dürfte das schwierigere Umfeld die Wachstumspläne, die der Konzern im November bei der Vorstellung seiner längerfristigen Strategie vorgelegt habe, beeinträchtigen. Um aus eigener Kraft zu wachsen, wolle man sich künftig noch stärker auf die Kunden ausrichten und ihnen maßgeschneiderte Angebote offerieren. Außerdem wolle das Unternehmen flexibler werden, um schneller auf ein sich veränderndes Marktumfeld reagieren zu können. Deshalb sollten die Strukturen und Prozesse deutlich vereinfacht werden.

Um die Profitabilität zu erhöhen, werde es außerdem ein Sparprogramm geben. Es solle in den Jahren 2019 bis 2021 umgesetzt werden und die Bereiche Produktion, Logistik sowie Forschung und Entwicklung betreffen. Außerdem erhoffe man sich Einsparungen durch Digitalisierungs- und Automatisierungsaktivitäten. Insgesamt wolle der Vorstand durch das Sparprogramm das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ab Ende 2021 um jährlich 2 Mrd. Euro entlasten.

Bislang hätten jedoch weder die Pläne zur Kostensenkung noch die Wachstumsstrategie ausgereicht, um die Kauflaune der Investoren wieder nachhaltig anzufachen. Stattdessen sehen wir den Kurs der BASF-Aktie weiterhin in einer Abwärtsbewegung, so das DZ BANK-Derivate-Team. Aus charttechnischer Sicht rücke nun das Mehrjahrestief von Februar 2016 bei 56,01 Euro in den Fokus. Im Bereich dieses Tiefs könnte sich die Aktie temporär stabilisieren. Wird die potenzielle Unterstützung jedoch nachhaltig verletzt, steigt nach unserer Einschätzung die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung, so das DZ BANK-Derivate-Team. Entsprechend könnte ein Durchbruch unter 56,01 Euro als Signal für einen trendkonformen Einstieg auf der Short-Seite angesehen werden. Ein erstes Kursziel in diesem Szenario sehe man im Bereich von 51 Euro. Ein Stopp-Loss biete sich in diesem Szenario relativ engmaschig oberhalb der Marke von 56,01 Euro an.

Mit einem Hebelprodukt könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. ein Endlos-Turbo Short auf BASF die negative, aber auch die positive Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Auf den Basiswert BASF stünden Anlegern verschiedene Endlos-Turbos Short zur Verfügung. Ein Beispiel sei der Endlos-Turbo Short mit einer aktuellen Knock-Out-Schwelle von 70,2698 Euro. Werde die Knock-Out-Schwelle berührt, verfalle das Zertifikat wertlos. (Stand vom 12.12.2018) (13.12.2018/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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