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WAVE XXL-Optionsscheine auf Henkel: Neustart in schwierigem Marktumfeld - Optionsscheineanalyse


01.02.2019
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen WAVE XXL Call-Optionsschein (ISIN DE000DX42W77/ WKN DX42W7) sowie einen WAVE XXL Put-Optionsschein (ISIN DE000DC0DF47/ WKN DC0DF4) der Deutschen Bank auf die Vorzugsaktie von Henkel (ISIN DE0006048432/ WKN 604843) vor.

Henkel kämpfe derzeit mit einem schwierigen Marktumfeld. Zudem müsse das Unternehmen eine Restrukturierung und Zukunftsinvestitionen stemmen. Gerade diese sollten jedoch dabei helfen, das ins Stocken geratene Wachstum beim Persil-Konzern anzukurbeln.

Am 21. Januar 2019 habe Henkel die vorläufigen Eckdaten für das Geschäftsjahr 2018 präsentiert. Der Konsumgüterkonzern habe Anleger gleich in mehrfacher Hinsicht enttäuscht, sodass die im DAX gelistete Henkel-Aktie den Xetra-Handel an diesem Tag mit einem Kursminus von rund 8 Prozent beendet habe. Zeitweise sei es sogar um mehr als 10 Prozent in die Tiefe gegangen. Die schlechte Anlegerstimmung rund um den Persil-Hersteller habe sogar noch einige Tage angehalten. Zumal Henkel nicht nur mit den 2018er-Zahlen enttäuscht habe, sondern auch mit dem Ausblick.

In 2019 dürfte es Henkel mit ähnlichen Herausforderungen zu tun bekommen wie im Vorjahr. Dazu würden vor allem negative Wechselkurseffekte, steigende Materialpreise und weiterhin herausfordernde Rahmenbedingungen sowie ein anhaltender Wettbewerbs- und Preisdruck in den Konsumgütermärkten zählen. Hinzu würden Sparmaßnahmen und Wachstumsinvestitionen kommen. Diese dürften die Ergebnisse zusätzlich belasten.


Während die Umsatzerlöse laut Unternehmensprognose in 2019 organisch um 2 bis 4 Prozent zulegen sollten, werde die bereinigte EBIT-Marge bei 16 bis 17 Prozent (2018: 17,6 Prozent) gesehen. Zudem solle der um beispielsweise Restrukturierungsaufwendungen und Währungseffekte bereinigte Gewinn je Vorzugsaktie im mittleren einstelligen Prozentbereich, jedoch nicht so stark wie in 2018, ansteigen. Im Vorjahr sei das bereinigte EPS auf Basis konstanter Wechselkurse um 7 Prozent gewachsen. Negative Wechselkurseinflüsse hätten das Plus dagegen auf lediglich 2,7 Prozent gedrückt. Zudem hätten die Währungseinflüsse für einen leichten Umsatzrückgang von 20,0 Mrd. Euro in 2017 auf nun 19,9 Mrd. Euro gesorgt.

Um zukünftig auch in Sachen Wachstum wieder mehr zu überzeugen, wolle Henkel ab 2019 jährlich rund 300 Mio. Euro zusätzlich aufwenden. Auf diese Weise sollten vor allem die Wachstumschancen, insbesondere in seinen Konsumentengeschäften, ausgeschöpft und die digitale Transformation beschleunigt werden. Außerdem möchte Henkel an der Entwicklung einiger Zukunftstechnologien teilhaben. Der Unternehmensbereich Adhesive Technologies biete verschiedene Klebstoffe, Dichtstoffe und Oberflächenbehandlungen, die in der Industrie Verwendung finden würden. Da das Kleben in modernen Autos vermehrt das Schweißen ersetze, könne sich Henkel immer mehr einbringen, wenn es in der Autoindustrie um die dauerhaft feste Verbindung von Leichtbaumaterialien wie Aluminium und Kunststoffen mit Stahl gehe. Konkret habe das Management Megatrends wie Konnektivität, E-Mobilität und Nachhaltigkeit für sich entdeckt.

Auch deshalb dürfte man bei Henkel zuletzt den Wünschen einiger Anleger nach einer Konzernaufspaltung eine Absage erteilt haben. Mit Blick auf dieses Thema habe Konzernchef Hans Van Bylen gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" am 16. Dezember 2018 gesagt: "Diese Trends und Diskussionen kommen und gehen". "An unseren drei Geschäftsbereichen halten wir grundsätzlich fest. Das bedeutet Stabilität und Ausgleich."

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Henkel-Aktie erwarten würden, könnten mit dem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,45, die Barriere bei 63,60 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,31, Barriere bei 99,60 Euro) auf fallende Kurse der Henkel-Aktie setzen. (Stand vom 28.01.2019) (01.02.2019/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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