Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Newsletter
 

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


 
 

Investmentidee: Vontobel-Optionsscheine auf Lufthansa - Europäische Airlines mit Potenzial - Optionsscheineanalyse


06.06.2019
Bank Vontobel Europe AG

München (www.optionsscheinecheck.de) - Für Vontobel ist die Deutsche Lufthansa-Aktie (ISIN DE0008232125/ WKN 823212) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Optionsscheinen von dieser Einschätzung profitieren können.

In diesem Jahr solle die Wachstumsrate im europäischen Passagieraufkommen bei +6,6% liegen, noch bis 2030 werde laut Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft mit einem positiven Wachstum gerechnet. Dennoch seien Margen und Profite in der Luftfahrt Branche weiterhin unter Druck und dies trotz, verglichen mit dem Vorjahr, gesunkenen Kerosin Preise. Der Nachfrageüberhang, welcher letztes Jahr noch zu hohen Ticketpreisen speziell für Inlandsflüge geführt habe, könne mittlerweile auch bedient werden. Dieses Umfeld führe dazu, dass die Investitionen der hiesigen Fluggesellschaften, verglichen mit den amerikanischen, recht gering seien. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel seien Synergielieferanten wie künstliche Intelligenz oder prädiktive Datenanalytik nur Randthemen.

Branchenkenner sprächen von einer möglichen Konsolidierung nach dem Beispiel des amerikanischen Luftfahrt Marktes. Heute würden die fünf größten nordamerikanischen Airlines 77% der Marktanteile halten. Im Vergleich dazu würden sich fünf Airlines 51% des europäischen Marktes teilen. Vorteile einer potenziellen Konsolidierung wären das Nutzen von Skaleneffekten, Synergien und eine optimale Aufteilung von Kapazitäten. Um in der Zukunft mithalten zu können, fehle es vielen Europäischen Fluggesellschaften an dem nötigen Rüstzeug - gut positioniert für eine mögliche Konsolidierungsphase seien schon heute global aufgestellte Konzerngesellschaften wie Lufthansa und Air France-KLM.

Die Deutsche Lufthansa AG sei sowohl die Muttergesellschaft, als auch die größte operative Einzelgesellschaft der Lufthansa Group. Weiter seien noch mehrere Flugbetriebe wie z.B. Eurowings, SWISS oder Austrian Airlines Teil des Konzerns. Gemessen an der Passagierzahl sei die Lufthansa Group Europas größtes Luftverkehrsunternehmen, unter den börsennotierten belege sie weltweit den vierten Platz. Die Logistik Sparte beinhalte mit Lufthansa Cargo Europas führende Fracht Airline und die Lufthansa Technik sei einer der weltweit führenden Anbieter flugzeugtechnischer Dienstleistungen. Im Geschäftsfeld des Airline-Catering sei man noch über die LSG Sky Chefs engagiert, immer wieder gebe es jedoch Berichte über eine Veräußerung dieser, so zuletzt von Reuters. Ein solcher Verkauf würde die Barbestände erhöhen und Akquisitionen erleichtern.

Die Passagiersparte habe im vergangenen Jahr 75% des Konzernumsatzes in Höhe von EUR 35,8 Mrd. eingespielt. Dabei habe Eurowings das Betriebsergebnis mit einem Verlust von EUR 231 Mio. belastet, dies habe der Konzernchef Carsten Spohr im Interview mit der NZZ mit einer andauernden Expansion im Markt für Billigflüge erklärt. Weiterhin habe er gesagt: "Die Lufthansa-Gruppe wird ihre Heimatmärkte verteidigen, whatever it takes."

Das Betriebsergebnis (Adjusted EBIT) sei im ersten Quartal 2019 auf EUR -336 Mio. Euro gesunken. Ein Jahr zuvor habe es bei positiven EUR 52 Mio. gelegen. Das Ergebnis des Vorjahres sei jedoch durch Sondereffekte, wie den Kauf von Teilen Air Berlins und umfangreiche Streiks, verzerrt worden. Dieses Jahr werde man Flugausfällen durch eine Reserve von 37 über Europa verteilten Fliegern und knapp 650 Mitarbeitern, entgegenwirken. Auch eine Übernahme von Condor sei möglich - im Mai habe man ein Gebot für Condor abgegeben, "mit der Option, dies auf alle Thomas-Cook-Airlines erweitern zu können", wie es auf der Hauptversammlung geheißen habe.


Die Lufthansa Group erwarte für das Jahr 2019 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von EUR 2,4 bis 3,0 Mrd. Zudem habe der Finanzchef angedeutet, dass die bisherigen Vorausbuchungen, sowohl für Ferienflüge, als auch Geschäftsreisen, für den weiteren Jahresverlauf positiv aussehen würden.

Die Lufthansa-Aktie werde aktuell bei EUR 17,09 (04.06.2019) gehandelt. Das 52-Wochen-Hoch habe bei EUR 24,45 (01.08.2018) gelegen, das 52-Wochen-Tief bei EUR 16,825 (31.05.2019). Bei Bloomberg würden 14 Analysten die Aktie auf "buy", 13 auf "hold" und zwei Analysten auf "sell" setzen.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel der Turbo Call-Optionsschein (ISIN DE000VF6JVK0/ WKN VF6JVK) auf Lufthansa. Der Optionsschein habe einen Basispreis von EUR 16,93. Das Bezugsverhältnis liege bei 1. Der Hebel belaufe sich auf 19,34. Der Knock-Out werde bei EUR 16,93, der Abstand zum Knock-Out bei 4,84% gesehen. Der Geldkurs liege bei EUR 0,84. Der Briefkurs werde bei EUR 0,85 gesehen. (Stand: 06.06.2019, 11:15)

Interessant sei auch der Turbo Put-Optionsschein (ISIN DE000VF59MA1/ WKN VF59MA) auf Lufthansa. Der Basispreis befinde sich bei EUR 18,20, das Bezugsverhältnis bei 1 und der Hebel bei 37,06. Der Knock-Out belaufe sich auf EUR 18,20 und der Abstand zum Knock-Out auf 2,30%. Der Geldkurs betrage EUR 0,54 und der Briefkurs EUR 0,55. (Stand: 06.06.2019, 11:15)

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses des oben genannten Unternehmens von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Aktie könne sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Anleger seien dem Risiko der Insolvenz, das heiße einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 05.06.2019) (06.06.2019/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
18.10.2019, HebelprodukteReport
Lufthansa-Calls mit 102%-Chance bei Fortsetzung der Erholung - Optionsscheineanalyse
02.10.2019, ZertifikateJournal
Schlechte Branchen-News - Discount Put auf Lufthansa verkaufen! Optionsscheinenews
01.10.2019, HebelprodukteReport
Deutsche Lufthansa-Calls mit 65%-Chance bei Kurserholung auf 15 Euro - Optionsscheineanalyse
20.09.2019, HebelprodukteReport
Deutsche Lufthansa-Calls mit 74%-Chance bei Kursanstieg auf 15 Euro - Optionsscheineanalyse
06.09.2019, boerse-daily.de
Call auf Lufthansa: Aktie gelingt untere Trendwende - Optionsscheineanalyse
 

Copyright 1998 - 2019 optionsscheinecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG