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SG-Inline-Optionsschein auf Wirecard: Das Endspiel hat begonnen - Optionsscheineanalyse


24.10.2019
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Inline-Optionsschein (ISIN DE000SR5DFJ1/ WKN SR5DFJ) der Société Générale (SG) auf die Aktie von Wirecard (ISIN DE0007472060/ WKN 747206) als "Pick of the Week" vor.

In ZJ 22/2019 hätten die Experten drei Möglichkeiten aufgezeigt, wie es bei Wirecard weitergehen könnte. Dabei hätten sie dem Szenario, in dem der Schlagabtausch zwischen den Medien und dem Zahlungsdienstleister weitergehen würde, mit 50 Prozent die größte Wahrscheinlichkeit eingeräumt. "Neue Vorwürfe mit Kurseinbrüchen und Stellungnahmen mit Erholungen wechseln sich ab", habe ihr Fazit gelautet. Genauso sei es gekommen. Zwar habe sich die Wirecard-Aktie bis rund 160 Euro erholen können. Doch nun habe ein weiterer kritischer Bericht der "Financial Times" (FT) für einen erneuten Absturz gesorgt. Demzufolge stehe der Wirecard-Partner Al Alam in Dubai unter Verdacht, Umsätze und Gewinne zu hoch ausgewiesen zu haben. Die meisten Wirecard-Kunden hätten nie Geschäft mit Al Alam gemacht oder würden den Partner nicht kennen. Die neuen Vorwürfe würden deshalb so schwer wiegen, weil nach Angaben der FT 2016 rund die Hälfte des Gewinns von Wirecard durch die Firma in Dubai entstanden sei. Möglicherweise sei auch der Wirtschaftsprüfer EY getäuscht worden.

Wirecard habe zunächst wie üblich mit einem Dementi auf die Vorwürfe reagiert, habe dann aber eine Art "Notbremse" gezigen: Vorstand und Aufsichtsrat hätten sich entschlossen, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG mit einer unabhängigen Untersuchung zu beauftragen, um alle Vorwürfe, die von der britischen Zeitung "Financial Times" aufgebracht worden seien, umfassend und unabhängig aufzuklären. Die Untersuchung von KPMG solle unverzüglich beginnen. "Ich bin überzeugt, dass durch die unabhängige Untersuchung das Vertrauen in unser erfolgreiches und stark wachsendes Geschäft gestärkt wird", habe Markus Braun, Vorstandsvorsitzender von Wirecard erklärt.


Auch der eine oder andere Analyst lasse sich von den Vorgängen nicht abschrecken. Insbesondere Baader und Hauck & Aufhäuser seien bei ihren Kaufempfehlungen und beinahe astronomisch anmutenden Kurszielen von 230 Euro bzw. sogar 270 Euro geblieben. Dass der Zahlungsdienstleister nun Vorwürfe rund um seine Bilanzierungspraktiken mit einer Sonderprüfung ausräumen wolle, sollte als Vertrauensbeweis von Seiten des Managements und des Aufsichtsrates gewertet werden, hätten die Analysten von Hauck & Aufhäuser erklärt. Die Experten hätten von einem deutlichen Signal gesprochen, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen. Zudem habe der jüngste Kapitalmarkttag die starken Perspektiven für das operative Geschäft unterstrichen, meine Hauck & Aufhäuser.

Die Aktie habe mit einer Erleichterungsrally auf die Meldung der Sonderprüfung reagiert. Doch dann sei der Titel auch schon wieder den Rückwärtsgang eingetreten. Gegen die Aktie spreche, dass die Ergebnisse lange auf sich warten lassen dürften. Zudem sei das negative Überraschungspotenzial groß, sollte am Ende doch herauskommen, dass Wirecard an der einen oder anderen Stelle getrickst habe.

Daher würden sich aus Anlegersicht weiterhin Inline-Optionsscheine anbieten. Jedoch sollte aus aktuellem Anlass viel Platz bis zur unteren Knock-Out-Barriere bleiben, zum Beispiel mit dem Schein von Société Générale, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Hier sei bis März 2020 ein Ertrag von 26,9 Prozent drin, wenn der Kurs zwischen 74 und 168 Euro bleibe. (Ausgabe 42/2019) (24.10.2019/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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