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Inline-Optionsschein auf Airbus Group: Chance von 68 Prozent p.a. - Optionsscheineanalyse


21.01.2020
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Ronald Gehrt von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Inline-Optionsschein (ISIN DE000SR5M9E4/ WKN SR5M9E) der Société Générale auf die Airbus Group-Aktie (ISIN NL0000235190/ WKN 938914) vor.

Airbus komme immer besser in Fahrt. 2019 sei das eigene Auslieferungsziel überboten worden, die Neuaufträge würden nur so hereinströmen, weil der Luftfahrtkonzern von den nicht enden wollenden Problemen des Hauptkonkurrenten Boeing profitiere. Aber würden die Bäume hier in den Himmel wachsen? Dazu sei zu vieles dieser Situation bereits im Kurs enthalten. Eine Situation, die dem Kurs andererseits aber nach unten ein Sicherheitspolster verschaffe. Das sei ein Szenario, von dem sich mit einem Inline-Optionsschein überproportional profitieren ließe.

Auch, wenn das weltweite Wirtschaftswachstum durch den US-Handelskrieg gebremst worden sei und Airbus ohnehin schon auf Rekordniveau produziere: 2019 sei es trotzdem gelungen, die Auslieferungen um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Und 2020 solle es ebenfalls gut laufen. Um sich die Dimension deutlich zu machen, die Airbus mittlerweile erreicht habe, biete sich der direkte Vergleich mit dem Hauptkonkurrenten Boeing an:


Während Airbus 2019 863 Maschinen ausgeliefert und damit einen neuen Rekord markiert habe, hätten bei Boeing nur 380 Maschinen die Hallen verlassen … das seien unglaubliche 426 Flugzeuge weniger als 2018. Und beim Auftragsbestand sehe es ebenso aus. Airbus habe 2019 768 Neuaufträge erhalten, Boeing hingegen nur 246. So wenige Neuaufträge habe es bei Boeing seit 2003 nicht mehr, am Ende der damaligen Rezessionsphase gegeben. Das werde sich bei Airbus natürlich positiv beim Gewinn niederschlagen. Die Analysten würden derzeit für 2020 eine Steigerung des Gewinns um ca. 20 Prozent gegenüber 2019 schätzen, das bereits einen Rekordjahr gewesen sein dürfte. Aber deswegen müsse die Aktie nicht vergleichbar hohes Aufwärtspotenzial aufweisen, denn:

Das alles würden die Investoren ja nicht erst seit gestern wissen. Diese Entwicklung bei Boeing sei nicht neu, entsprechend habe man absehen können, dass Airbus profitieren werde. Vieles von dieser für 2020 zu erwartenden, positiven Entwicklung sei daher im Kurs bereits vorweggenommen. Und dass Airbus den Gewinn noch massiv weiter steigern werde als es die derzeitigen Prognosen ausweisen würden, sei nicht allzu wahrscheinlich, weil der Konzern die Produktionskapazität nicht kurzfristig und umfassend vergrößern könne. Aber auf der anderen Seite biete diese Gemengelage auf der Unterseite ein "Sprungtuch": In einem solchen Umfeld könne eine Aktie wie Airbus in schwachen Phasen des Gesamtmarkts deutlich stabiler bleiben als andere konjunktursensible Aktien. Damit sei die Chance groß, dass der Kurs in den kommenden zwei Monaten in seinem etablierten, stabilen Aufwärtstrendkanal verbleiben werde.

Der Chart zeige diesen Aufwärtstrendkanal, der seinen Ursprung in einem markanten Zwischentief Anfang Oktober habe. Die untere Begrenzung des Kanals, aktuell bei 128,43 Euro, werde zusätzlich durch die knapp darunter, bei 124,87 Euro, verlaufende 200-Tage-Linie verstärkt. Diesem soliden Fundament gegenüber stehe auf der Oberseite die obere Begrenzung dieses Trendkanals bei aktuell 147,59 Euro. Auch, wenn die Airbus-Aktie es schaffen sollte, sich deutlicher über das November-Hoch nach oben abzusetzen, sei die Chance gut, dass der Kurs diesen oberen Level des Trendkanals bis zum Laufzeitende des "Inliners" nicht nennenswert überschreite, zumal der hier vorgeschlagene Inline-Optionsschein auf beiden Seiten des Trendkanals noch einen Sicherheitspuffer aufweise.

Mit dem Inline-Optionsschein auf Airbus könnten risikofreudige Anleger eine maximale Rendite von 9,9 Prozent oder 68,1 Prozent p.a. erzielen, wenn sich die Aktie bis einschließlich 20.03.2020 durchgehend oberhalb der unteren KO-Schwelle von 120,00 Euro und unterhalb der oberen KO-Schwelle von 160,00 Euro des Inline-Optionsscheins bewegen sollte. Zur Vermeidung eines Knockouts sollte man sich den vorzeitigen Ausstieg aus dieser Position überlegen, falls die Aktie auf Schlusskursbasis die obere Begrenzung des derzeitigen Aufwärtstrendkanals (aktuell bei 147,59 Euro) überwinden oder die untere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals (aktuell bei 128,43 Euro) unterschreiten sollte. (21.01.2020/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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