Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Newsletter
 

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


 
 

Turbo Long 6,3208 open end auf Deutsche Bank: Bodenbildung? Optionsscheineanalyse


06.02.2020
DZ BANK

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Marcus Landau, Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK, stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Deutsche Bank-Aktie (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) einen Turbo Long 6,3208 open end (ISIN DE000DF84V53/ WKN DF84V5) mit dem Basiswert Deutsche Bank vor.

2020 feiere die Deutsche Bank ihr 150. Jubiläum. Es werde ein weiteres Jahr sein, das voll und ganz der Neuausrichtung gewidmet sein werde. Der Umbau des Konzerns laufe bereits seit einiger Zeit. Er sei mit hohen Kosten verbunden. Das spiegele sich in den Ergebnissen wider. 2019 sei abermals ein Verlustjahr gewesen. Vor Steuern sei ein Fehlbetrag von 2,6 Mrd. Euro angefallen. Darin enthalten seien Umbaukosten von 1,1 Mrd. Euro, Wertberichtigungen von 1 Mrd. Euro sowie Aufwendungen für Restrukturierung und Abfindungen von 805 Mio. Euro. Nach Steuern habe der Konzern einen Verlust von 5,27 Mrd. Euro erzielt. Hier hätten zusätzlich umbaubedingte Bewertungsanpassungen bei latenten Steueransprüchen von 2,8 Mrd. Euro belastet.

Die Ergebnisse 2019 zeugen unseres Erachtens weiterhin von den anhaltenden Herausforderungen und Risiken, die derzeit die Geschäfte der Deutschen Bank beeinträchtigen, so Marcus Landau, Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK. Der Vorstand selbst gehe jedoch davon aus, dass im vergangenen Jahr bereits 70% der umbaubedingten Belastungen verbucht worden seien, die er im Zeitraum 2019 bis 2022 erwarte. Im Zuge der Neuausrichtung sollten bis Ende 2022 rund 18.000 Arbeitsplätze wegfallen. Unter anderem wolle die Deutsche Bank aus dem weltweiten Aktienhandel aussteigen und ihren Bestand an festverzinslichen Wertpapieren und anderen Vermögenswerten reduzieren.


Firmenlenker Christian Sewing habe bei Vorlage der vorläufigen Zahlen 2019 das "starke Kapitalpolster von 13,6%" hervorgehoben. Es sollte der Deutschen Bank demnach ermöglichen, den Umbau aus eigenen Mitteln zu stemmen und wieder auf einen Wachstumskurs zurückzukehren. Positiv bewerte Marcus Landau auch die Entwicklung im Kerngeschäft, das aus den vier Bereichen Unternehmensbank, Investmentbank, Privatkundenbank und Asset Management bestehe. Hier hätten sich die Geschäfte im vergangenen Jahr stabilisiert. Die Deutsche Bank habe einen Gewinn vor Steuern von 543 Mio. Euro gemeldet. Bereinigt um Sondereffekte wie Umbaukosten und Wertberichtigungen seien es sogar 2,8 Mrd. Euro gewesen. Diese Entwicklung scheine nach Erachten von Marcus Landau die vom Unternehmen hervorgehobenen Fortschritte bei der neuen Konzernstrategie zu unterstreichen.

Die diesbezügliche Zuversicht sei seit einiger Zeit auch an der Börse zu spüren. Die Aktie der Deutschen Bank befinde sich seit Anfang Dezember in einem kurzfristigen Aufwärtsimpuls. Dieser falle sehr dynamisch aus, weshalb der Wert relative Stärke zum Gesamtmarkt zeige. Im Zuge des Anstiegs seien zudem der 200-Tage-Durchschnitt sowie das Zwischenhoch von September 2019 überwunden worden. Damit sehen wir eine potenzielle Bodenbildung, so Marcus Landau, Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK. Entsprechend könnten mittelfristige bis langfristige Long-Positionen einen Handelsansatz darstellen, wobei die hohe Volatilität bei Handelsentscheidungen zu berücksichtigen sei. Das Szenario einer Bodenbildung würde sich nach Erachten von Landau erhärten, wenn es dem Kurs gelinge, die Marke bei 8,83 Euro zu überwinden, die aus dem markanten Zwischentief von September 2016 resultiere. Obsolet würde das Long-Szenario, wenn die Aktie zurück unter ihren 200-Tage-Durchschnitt falle, weshalb Marcus Landau einen Stopp-Loss darunter für angebracht halte.

Mit Hebelprodukten könnten Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiere das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken bzw. sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln könne, bestehe das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt werde. Der Kapitalverlust könne ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen könne.

Auf den Basiswert Deutsche Bank AG stünden verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel sei der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 6,32 Euro sowie einer Knock-Out-Barriere von 6,32 Euro. Das Produkt eigne sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen möchten. Der Endlos-Turbo Long auf die Deutsche Bank AG habe keine feste Laufzeit, könne aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintrete. Ein Knock-Out-Ereignis trete ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet werde) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liege. Trete ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfalle das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals komme. (Stand vom 05.02.2020) (06.02.2020/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
20.02.2020, HebelprodukteReport
Deutsche Telekom: Calls mit neuen Chancen - Optionsscheineanalyse
13.02.2020, ZertifikateJournal
Open End Turbo Call auf Deutsche Bank: Risikobereite Anleger können weiter zugreifen
31.01.2020, HebelprodukteReport
Deutsche Bank-Puts mit 144%-Chance bei Korrektur auf 8 Euro - Optionsscheineanalyse
28.01.2020, boerse-daily.de
Deutsche Bank im Vorfeld der Quartalsergebnisse - Inliner mit Chance von 182 Prozent p.a. - Optionsscheineanalyse
03.01.2020, HebelprodukteReport
Deutsche Bank-Calls mit Verdoppelungspotenzial - Optionsscheineanalyse
 

Copyright 1998 - 2020 optionsscheinecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG