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Wave XXL-Optionsscheine auf Dow Jones: Wie nachhaltig ist die Erholungsrally? Optionsscheineanalyse


02.03.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM9SMN1/ WKN DM9SMN) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM9SP63/ WKN DM9SP6) der Deutschen Bank auf den Dow Jones-Index (ISIN US2605661048/ WKN 969420) vor.

Nach den zwischenzeitlichen Börsenturbulenzen scheinen Börsianer an der Wall Street schon wieder sämtliche Bedenken über Bord geworfen zu haben, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Der Dow Jones Industrial Average habe sich zuletzt sehr schnell erholen können. Allerdings stehe die Rally dieses Mal auf wesentlich wackeligeren Beinen als zuvor.

Die Frage, ob die US-Notenbank FED die Leitzinsen in diesem Jahr drei oder vier Mal anheben würde, schien für eine Weile über Wohl oder Wehe an den weltweiten Aktienmärkten zu entscheiden, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Es seien insbesondere die US-Börsen gewesen, die sich angesichts steigender Löhne und der damit verbundenen Aussicht auf eine anziehende Inflation nervös gezeigt hätten. Schließlich müssten die US-Währungshüter in einem solchen Fall eingreifen und die Geldpolitik straffen. Zumal einige Marktteilnehmer befürchten würden, dass die US-Wirtschaft Überhitzungstendenzen zeigen könnte, was die FED zusätzlich unter Druck setzen würde. Zumindest scheine die aktuelle Regierung alles für einen Boom der US-Wirtschaft zu tun.


Während sich die Wirtschaft seit Jahren auf Erholungskurs befinde, solle die Steuerreform das heimische Wachstum zusätzlich ankurbeln. Und nun werde auch noch ein billionenschweres Infrastrukturprogramm auf den Weg gebracht. Diese Umstände hätten bei Anlegern an der Wall Street Anfang Februar zu einer regelrechten Angst vor steigenden Zinsen geführt. Nachdem der Dow Jones Industrial Average zuvor ein Hoch nach dem anderen ausgebildet und die Marke von 26.000 Punkten in Rekordzeit hinter sich gelassen habe, habe das Börsenbarometer gemessen an den absoluten Punktverlusten einige der schlimmsten Tage in seiner Geschichte erlebt. Allerdings hätten sich die Märkte inzwischen beruhigt. Mehr noch. Offenbar seien Anleger an der Wall Street für eine neuerliche Rekordjagd bereit.

Während US-Anleger neue Rekorde bei Dow Jones & Co anpeilen würden, seien die Risiken für die Kursrally nicht aus der Welt. Beispielsweise habe zu Beginn dieses Jahres ein deutlicher Anstieg der Renditen für US-Staatsanleihen beobachtet werden können. Eine wichtige Marke stelle in diesem Zusammenhang die 3-Prozent-Hürde bei den zehnjährigen US-Staatsanleihen dar. Die Ausgabensteigerungen für das Militär, niedrigere Steuern und teure Investitionen in die Infrastruktur sollten die bereits sehr hohen Schulden des Landes ansteigen lassen, was zu höheren Renditen für US-Staatsanleihen und damit neuen Verwerfungen an den Anleihen- und Aktienmärkten führen könnte.

Sollte sich die Entwicklung an den Anleihenmärkten jedoch ruhig zeigen, könnten sich Anleger auf die immer noch positiven Nachrichten am Aktienmarkt konzentrieren. Die gute wirtschaftliche Entwicklung und die Steuerreform dürften die Unternehmensgewinne in den USA nicht nur in diesem Jahr, sondern auch darüber hinaus ankurbeln. Zumal die Steuerreform dafür gesorgt habe, dass US-Konzerne im Ausland geparktes Vermögen relativ günstig nach Hause holen könnten. Die Regierung hoffe, dass dieses Geld der heimischen Wirtschaft in Form von Investitionen zugute komme. Ein Großteil dürfte jedoch zur Freude von Aktionären in Aktienrückkäufe und höhere Dividenden fließen.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen beim Dow Jones Industrial Index erwarten würden, könnten mit einem WAVE Call der Deutschen Bank (Laufzeit bis zum 29.06.2018) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liege derzeit bei 4,96; die Knock-Out-Schwelle bei 20.000,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,35; Knock-Out-Schwelle bei 30.800,00 Punkten; Laufzeit bis zum 29.06.2018) auf fallende Dow-Jones-Notierungen setzen. (Stand vom 01.03.2018) (02.03.2018/oc/a/i)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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