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Agrarrohstoffe im Fokus


10.03.2010
Commerzbank Corp. & Markets

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - China hat im Februar 2,95 Mio. Tonnen Sojabohnen importiert und damit 28% weniger als im Januar, so die Analysten von Commerzbank Corp. & Markets.

So dürften einige Importe aufgrund des Neujahrsfestes bereits im Januar getätigt worden sein. Betrachte man die beiden Monate zusammen, hätten die Importe noch immer 12% höher gelegen als vor einem Jahr. Für März werde bereits wieder mit einem höheren Importvolumen von bis zu 4 Mio. Tonnen gerechnet. Der Importbedarf an Sojabohnen dürfte in den kommenden Monaten hoch bleiben. Der Vorsitzende der chinesischen Getreidereserve wolle nicht ausschließen, dass die Sojabohnenimporte vom letztjährigen Rekordvolumen weiter steigen würden. Die Bauern in der größten Anbauprovinz im Nordosten des Landes würden aus Wirtschaftlichkeitsgründen anstelle von Sojabohnen bevorzugt Mais anbauen.

Heute veröffentliche das US-Landwirtschaftsministerium seine aktuellen Ernteprognosen. Wie die Analysten bereits erwähnt hätten, sei bei Mais aufgrund der Berücksichtigung der Ernteverzögerungen in den USA im vergangenen Herbst mit einer Abwärtsrevision zu rechnen. Diese könnte durch höhere Prognosen in Lateinamerika allerdings ausgeglichen werden. Bei Sojabohnen könnte es zu einer Aufwärtsrevision der Ernteschätzung kommen. So habe Brasilien die Prognose für die heimische Sojabohnenernte auf einen Rekordwert von 67,6 Mio. Tonnen nach oben revidiert. Das USDA gehe für Brasilien bislang "nur" von 66 Mio. Tonnen aus. (10.03.2010/ac/a/m)

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