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Discount Put-Optionsschein auf TUI: Zweistellige Renditechance - Optionsscheineanalyse


22.02.2018
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe einen Discount Put-Optionsschein (ISIN DE000HW9BC42/ WKN HW9BC4) von HVB onemarkets auf die Aktie von TUI (ISIN DE000TUAG000/ WKN TUAG00).

Verluste im Winter hätten bei Reiseveranstaltern schon fast Tradition. Entsprechend überrascht sei die Börse gewesen, als Tourismusriese TUI seine Ergebnisse präsentiert habe. Der Konzern habe den saisonal üblichen Verlust im Reisegeschäft in seinem ersten Quartal deutlich verringert - trotz Air Berlin-Pleite. Die Hannoveraner hätten das Minus im Vergleich zum Vorjahresquartal um 15 Prozent auf 99,6 Mio. Euro reduziert. Der bereinigte operative Verlust habe sich von Oktober bis Dezember auf 25 Mio. Euro im Vergleich zu 60 Mio. Euro vor Jahresfrist belaufen. Analysten hätten im Schnitt mit einem Betriebsverlust von 43 Mio. Euro gerechnet.

Für den entscheidenden Schub habe der Verkauf von drei Riu-Hotels gesorgt, die einen Sondergewinn von 38 Mio. Euro in die Kasse gespült hätten. Für zusätzlichen Rückenwind habe das Kreuzfahrtgeschäft gesorgt: Die Sparte habe ihren Umsatz zum Start ins Geschäftsjahr 2017/2018 um 26,6 Prozent auf 192,3 Mio. Euro gesteigert. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn habe um 33,5 Prozent auf 37,5 Mio. Euro angezogen. Die Aufwendungen für die Niki-Pleite habe der Konzern auf 20 Mio. Euro beziffert.

Besonders angetan habe sich die Börse vom Ausblick gezeigt: Danach solle der Umsatz 2017/18 um etwa drei Prozent, der Betriebsgewinn um mehr als zehn Prozent steigen. "Die Hälfte des Ertragszuwachses erwarten wir durch die Digitalisierung unseres Geschäfts", habe Vorstandschef Fritz Joussen gesagt. Grund zum Optimismus sehe Joussen vor allem aufgrund der Buchungszahlen im Januar. So habe TUI für den Sommer bis zuletzt ein Buchungsplus von sechs Prozent verzeichnet. Die Umsätze im Veranstaltergeschäft für den bevorstehenden Sommer seien sogar um acht Prozent nach oben gegangen. Insbesondere Kroatien und Bulgarien seien gefragt.


Aber auch die Türkei sei wieder im Kommen. In Deutschland seien die Buchungen um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, so der TUI-Chef vor der Hauptversammlung in Hannover. Das sei eine "starke Zahl" nach dem schmerzhaften Einbruch nach den Terroranschlägen vor zwei Jahren. Auch beim Kreuzfahrtgeschäft sehe Joussen noch Luft nach oben. Kreuzfahrten seien das am stärksten wachsende Segment. Gleichzeitig bleibe in Europa der Anteil der Menschen, die eine Kreuzfahrt gemacht hätten, mit drei Prozent bisher hinter dem entsprechenden Wert von 3,5 Prozent in den USA zurück. Aber der Anteil steige.

Angesichts dessen hätten sich Anleger nicht lange bitten lassen und hätten die Papiere auf den höchsten Stand seit zehn Jahren gehievt. Inzwischen allerdings sei der Kurs deutlich zurückgekommen. Offenbar hätten Anleger in einem schwachen Gesamtmarkt die Gelegenheit für Gewinnmitnahmen genutzt. Schließlich habe sich das Papier seit Mitte 2017 in der Spitze um fast 50 Prozent verteuert.

Aber nicht nur deswegen seien Anleger derzeit besser auf der Short-Seite aufgehoben, auch aus technischer Sicht dürfte ein weiterer Anstieg schwierig werden. Denn im Bereich des Mehrjahreshochs lägen mehrere Widerstände, die der Aktie nach der monatelangen Rallye Einhalt gebieten könnten. Vor allem die Marke um 20 Euro dürfte sich als harte Nuss erweisen. Denn bereits von 2004 bis 2008 habe sich dieser Widerstand als unüberwindbar erwiesen.

Mit dem Discount Put von HVB onemarkets können Anleger darauf spekulieren, dass sich die Aktie an dieser Marke weiterhin die Zähne ausbeißt, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Denn das Papier werde im September zum Maximalbetrag von 2,00 Euro getilgt, wenn die Aktie dann auf oder unter dem Cap bei 20 Euro notiere (aktuell: 17,73 Euro). Bei Briefkursen um 1,75 Euro errechne sich somit eine Renditechance von 14,3 Prozent entsprechend 24,3 Prozent p.a. Der Strike - auf oder über diesem Niveau verfalle der Discount Put am Laufzeitende wertlos - sei bei 22 Euro und damit mehr als 24 Prozent über dem aktuellen Aktienkurs eingezogen worden. Der Schein eigne sich somit auch für defensivere Anleger. (Ausgabe 07/2018) (22.02.2018/oc/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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