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Wave XXL-Optionsscheine auf Nordex: Zeit für einen Einstieg? Optionsscheineanalyse


23.06.2017
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DM4X1L DE000DM4X1L7/ WKN DM4X1L) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM394K8/ WKN DM394K) der Deutschen Bank auf die Aktie von Nordex (ISIN DE000A0D6554/ WKN A0D655) vor.

Für die Nordex-Aktie sei es zuletzt immer weiter nach unten gegangen. Eine Bodenbildung habe sich schwierig gestaltet. Das heiße aber auch, dass einige Investoren in dem TecDAX-Papier inzwischen eine günstige Einstiegsgelegenheit sehen könnten.

Auch wenn Nordex immer wieder mit einzelnen Erfolgsmeldungen, wie neuen Aufträgen, aufwarten könne, habe sich die Nordex-Aktie noch nicht nachhaltig stabilisieren können. Nicht umsonst sei das Papier seit Anfang 2017 der mit Abstand schwächste TecDAX-Wert. Gerade darin könnte jedoch auch eine Chance liegen. Es dürfte einige Investoren geben, die mit einem weiteren Turnaround bei Nordex liebäugeln würden und die günstige Einstiegsgelegenheit nutzen möchten. Zumal der neue Unternehmenschef José Luis Blanco auf der Nordex-Hauptversammlung am 30. Mai 2017 versucht habe so etwas wie Aufbruchsstimmung zu verbreiten.


Allerdings sei dies nicht ganz einfach gewesen. Zu schmerzlich seien die vorherigen Enttäuschungen gewesen. Dazu hätten nicht nur die gesenkte Prognose und der schwache Jahresauftakt 2017 gehört. Der für 2017 erwartete Umsatzrückgang auf 3,1 bis 3,3 Mrd. Euro sei nicht besonders gut angekommen, genauso wie das rückläufige Preisumfeld. Während Anleger auf die jüngsten Zahlen und den Ausblick enttäuscht reagiert hätten, sehe sich Nordex weiterhin gut aufgestellt, um von der Verbreitung Erneuerbarer Energien zu profitieren. Auf der Hauptversammlung habe das Management bereits für die Sommermonate 2017 ein höheres Aktivitäten-Niveau als zu Jahresbeginn in Aussicht gestellt.

Außerdem sei auf eine im Auftaktquartal 2017 erfreuliche Entwicklung im Bereich Service verwiesen worden. Die dortigen Erlöse seien um 57 Prozent geklettert. Sie würden inzwischen einen Anteil von über 11 Prozent einnehmen. Kostensenkungen seien ebenfalls ein wichtiges Thema bei Nordex und der neuen Geschäftsführung. Bis 2018 sollten rund 30 Mio. Euro eingespart werden. Dies dürfte die Gewinnsituation mittel- bis langfristig verbessern. Darüber hinaus habe die Übernahme von Acciona Windpower die Nordex-Geschäfte auf eine internationale Basis gestellt. Auf diese Weise würden sich Schwankungen in einzelnen Märkten besser ausbalancieren lassen.

Anleger dürften außerdem hoffen, dass neue Aufträge irgendwann auch für eine Initialzündung am Aktienmarkt sorgen würden. Am 8. Juni 2017 habe Nordex einen Folgeauftrag in Australien über weitere 22 Turbinen vom Typ AW125/3000 vermeldet. Kunde sei in diesem Fall Acciona Energia. Am 15. Juni 2017 sei die Nachricht gefolgt, wonach Nordex in Frankreich drei neue Aufträge mit einem Volumen von insgesamt 36 Megawatt gewonnen habe. Unterschiedliche Projektentwickler und Kraftwerksbetreiber hätten den Hersteller mit dem Bau von zusammen 13 Turbinen der Anlagenklassen N131/3000, N117/3000 und N117/2400 beauftragt. Insgesamt habe sich die Auftragssituation zuletzt jedoch schwierig gestaltet. Das habe das erste Quartal gezeigt. Es bleibe abzuwarten, ob sich die Geschäftsaktivitäten wie von Unternehmensseite vorhergesagt im weiteren Jahresverlauf 2017 erholen würden.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Nordex-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 2,88, die Knock-Out-Schwelle bei 7,70 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 2,40; Knock-Out-Schwelle bei 13,45 Euro) auf fallende Kurse der Nordex-Aktie setzen. (Stand vom 22.06.2017) (23.06.2017/oc/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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