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Wave XXL-Optionsscheine auf Nordex: Noch nicht über den Berg - Optionsscheineanalyse


01.09.2017
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM4X1L7/ WKN DM4X1L) und einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM6QCU7/ WKN DM6QCU) der Deutschen Bank auf die Aktie von Nordex (ISIN DE000A0D6554/ WKN A0D655) vor.

Mit den Ergebnissen für das zweite Geschäftsquartal sei Nordex noch kein entscheidender Befreiungsschlag geglückt. Allerdings habe sich die Situation rund um den Hamburger Windturbinenhersteller zuletzt merklich entspannt. Wäre da nur nicht das negative Gesamtmarktumfeld...

Eine Prognosesenkung und ein schwacher Auftakt in das Geschäftsjahr 2017 hätten der Nordex-Aktie stark zugesetzt. Das Papier habe in diesem Jahr ordentlich Federn lassen müssen. Seit Jahresbeginn habe die Aktie sogar die schwächste Performance im TecDAX vorzuweisen. Dabei sei zu der schwächelnden Auftragslage gewissermaßen auch Pech hinzugekommen. Schließlich habe es sich das Management des Hamburger Windturbinenherstellers nicht aussuchen können, wer im Weißen Haus sitzen sollte. Am Ende sei es der Immobilienmogul Donald Trump geworden, der in seiner Funktion als Präsident der USA inzwischen den Ausstieg der größten Volkswirtschaft der Welt aus dem Pariser Klimaabkommen angekündigt habe.


In Sachen weltweiter Klimaschutz und Förderung Erneuerbarer Energien werde Nordex auf eigene Faust relativ wenig bewegen können, dafür habe das Unternehmen nach dem schwachen Jahresauftakt im zweiten Quartal eine anziehende Dynamik in seinem Geschäft beobachten können. Eine solche Verbesserung habe das Management ohnehin in Aussicht gestellt. Laut Konzernangaben vom 3. August seien im ersten Halbjahr Umsatzerlöse in Höhe von 1,50 Mrd. Euro erzielt worden, nach 1,48 Mrd. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Entscheidend sei dabei das Wachstum im Service gewesen. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei dagegen von 136,6 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 117,5 Mio. Euro geschrumpft. Damit habe der Konzern eine EBITDA-Marge von 7,8 Prozent erreicht.

Für das Gesamtjahr sehe das Nordex-Management die Umsätze weiterhin in einer Bandbreite von 3,1 bis 3,3 Mrd. Euro. Die EBITDA-Marge werde wiederum zwischen 7,8 und 8,2 Prozent erwartet. Für etwas Optimismus dürfte die Entwicklung des Auftragseingangs gesorgt haben. Auf Halbjahressicht sei immer noch ein Rückgang bei den Bestellungen von 1,33 Mrd. Euro im Vorjahr auf nun 905 Mio. Euro festgestellt worden, allerdings habe sich die Geschäftsführung mit der unterjährigen Verbesserung zufrieden gezeigt. Allein im zweiten Quartal habe Nordex neue Bestellungen im Wert von 572 Mio. Euro gebucht.

Die erfreulichen Halbjahresergebnisse hätten am Aktienmarkt jedoch nur kurzfristig für gute Stimmung rund um die Nordex-Aktie gesorgt. Das TecDAX-Papier sei zuletzt kaum vom Fleck gekommen. Zumindest scheine jedoch die Talfahrt der vergangenen Monate gestoppt worden zu sein. Es bleibe allerdings abzuwarten, ob nach der jüngsten Bodenbildung die Erholungsrally starten könne. Schließlich spiele das Gesamtmarktumfeld derzeit nicht mit. Ein starker Euro, die politischen Turbulenzen in Washington und die jüngste Nordkorea-Krise hätten den deutschen Aktienmarkt insgesamt erfasst, sodass es auch für Werte aus der zweiten Reihe schwer geworden sei, eine gute Kursperformance abzuliefern.

Spekulative Anleger, die trotzdem steigende Kurse der Nordex-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 2,44, die Knock-Out-Schwelle bei 7,75 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,95; Knock-Out-Schwelle bei 12,55 Euro) auf fallende Kurse der Nordex-Aktie setzen. (Stand vom 31.08.2017) (01.09.2017/oc/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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