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Wave XXL-Optionsscheine auf Dow Jones: Die Frage nach der Bedeutung…- Optionsscheineanalyse


23.12.2015
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DX3MVN5/ WKN DX3MVN) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000XM33HX0/ WKN XM33HX) der Deutschen Bank auf den Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) vor.

Nachdem der Monat Dezember ganz im Zeichen der beiden weltweit wichtigsten Notenbanken gestanden habe, hätten Investoren über die Weihnachtsfeiertage Zeit, sich von den Marktturbulenzen rund um die jüngsten Entscheidungen der FED und der EZB zu erholen. Danach gelte es wieder herauszufinden, was es für die Märkte und speziell für wichtige Indices wie den Dow Jones, S&P 500 oder DAX bedeute, wenn sich die US-Notenbank und die EZB geldpolitisch in verschiedene Richtungen entwickeln würden.

Am 16. Dezember sei es endlich so weit gewesen. Genauso wie es Marktteilnehmer erwartet hätten, habe die FED die US-Leitzinsen erstmals seit fast zehn Jahren erhöht. Außerdem sei die Federal Funds Rate zum ersten Mal seit sieben Jahren von ihrem Rekordtief bei 0,00 bis 0,25 Prozent angehoben worden. Dabei sei es um 25 Basispunkte auf 0,25 bis 0,50 Prozent gegangen. Die Zinserhöhung sei der Startschuss für das Ende der Krisenpolitik der vergangenen Jahre gewesen.

Auch wenn Janet Yellen und ihre Kollegen bei der Normalisierung vorsichtig vorgehen wollten, dürften im kommenden Jahr weitere Zinnerhöhungen folgen. Bei der EZB sei man noch längst nicht an diesem Punkt angelangt. Am 3. Dezember habe die EZB im Kampf gegen die schwache Inflation im Euroraum den Einlagenzinssatz von minus 0,2 auf minus 0,3 Prozent gesenkt und das laufende Anleihenkaufprogramm um ein halbes Jahr bis März 2017 verlängert.


Der Umstand, dass sich die FED und die EZB in verschiedene Richtungen bewegen würden, habe enorme Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dabei dürfte der US-Dollar gegenüber dem Euro weiter gestärkt werden. Allerdings hätten die jüngsten Reaktionen an den internationalen Devisenmärkten gezeigt, dass man noch ein ganzes Stück von einer Parität entfernt sei. Sollte die FED die Zinsen jedoch weiter erhöhen, während EZB-Chef Mario Draghi beispielsweise eine Aufstockung der monatlichen Anleihenkäufe verkünde, könnte die Parität in 2016 doch noch kommen.

Eine immer stärkere US-Währung dürfte exportorientierte US-Unternehmen zu schaffen machen. Bereits in diesem Jahr hätten sich die Auswirkungen des stärkeren US-Dollar in den Ergebnissen der im Dow Jones gelisteten Konzerne gezeigt. Während die Unternehmen die Belastungen in Bezug auf den bereinigten Gewinn je Aktie mithilfe von Aktienrückkaufprogrammen und Einsparungen abfedern könnten, seien die Effekte ganz besonders auf der Umsatzseite sichtbar. Schwächere Umsatz- und Ergebniskennzahlen dürften wiederum die Aktienkurse belasten.

Der starke US-Dollar sei jedoch nicht der einzige mögliche Belastungsfaktor, der die Aktienkurse im Dow Jones und anderen wichtigen US-Indizes belasten könnte. Die zuletzt noch einmal deutlich unter Druck geratenen Ölpreise würden die Gewinne im Energiesektor zurückgehen lassen. Gleichzeitig müssten sich auch US-Unternehmen mit einer weltweit schwierigen Konjunktur auseinandersetzen, während sie zu Hause möglicherweise höhere Löhne zahlen müssten.

Auf der anderen Seite wären höhere Löhne ein weiterer Ausdruck der wirtschaftlichen Erholung in den USA. Der Aufschwung am Arbeitsmarkt, höhere Löhne und gleichzeitig niedrigere Energiepreise würden bedeuten, dass Konsumenten mehr Geld zur Verfügung hätten. Gleichzeitig sei die weltgrößte Volkswirtschaft in besonderem Maße vom privaten Konsum abhängig, sodass sich US-Unternehmen über gute Geschäfte auf dem heimischen US-Markt freuen könnten und die Aktienkurse im kommenden Jahr von dieser Seite beflügelt werden könnten.

Spekulative Anleger, die steigende Dow-Notierungen erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,22, die Knock-Out-Schwelle bei 12.180,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei und auf fallende Kurse des Dow Jones Industrial Average setzen möchte, erhalte mit dem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,38; Knock-Out-Schwelle bei 21.940,00 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu. (Stand vom 23.12.2015) (23.12.2015/oc/a/i)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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