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Wave XXL-Optionsscheine auf den DAX: Warum es im DAX 2016 nicht weniger spannender zugeht als 2015


06.01.2016
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000XM3FGF5/ WKN XM3FGF) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000XM3FMY4/ WKN XM3FMY) der Deutschen Bank auf den DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) vor.

Nachdem die US-Notenbank FED und die Europäische Zentralbank (EZB) zum Ende des vergangenen Jahres 2015 für klare Verhältnisse gesorgt hätten, dürften Anleger am deutschen Aktienmarkt nun auch auf einen guten Start in das Börsenjahr 2016 hoffen.

Die überraschende Aufgabe des Franken-Mindestkurses gegenüber dem Euro durch die Schweizerische Nationalbank, EZB-Anleihenkäufe, eine Korrektur an den chinesischen Aktienmärkten und die dortigen Wachstumssorgen sowie die Unsicherheit über den Zeitpunkt der Leitzinserhöhung der FED - das seien nur einige Aspekte gewesen, die zu einem turbulenten Börsenjahr 2015 beigetragen hätten. Im DAX hätten diese für teilweise deutliche Ausschläge gesorgt. Auf ein neues Allzeithoch im Frühjahr seien ein schwächerer Sommer und Herbst gefolgt, während sich der deutsche Aktienindex dann doch zum Jahresende noch einmal habe erholen können. Das Jahr 2016 verspreche augenscheinlich nicht weniger spannend zu werden!

Schließlich habe die FED gerade erst damit begonnen, ihre Geldpolitik wieder zu normalisieren. Am 16. Dezember 2015 seien die US-Leitzinsen erstmals seit fast zehn Jahren wieder angehoben worden. Ganze sieben Jahren lang hätten sie auf ihrem Rekordtief bei 0,00 bis 0,25 Prozent gelegen. In einem ersten Schritt sei es nun um 25 Basispunkte auf 0,25 bis 0,50 Prozent gegangen.


Diese Zinserhöhung dürfte der Startschuss für das Ende der Krisenpolitik der vergangenen Jahre gewesen sein. Auch wenn Janet Yellen und ihre Kollegen bei der Normalisierung vorsichtig vorgehen wollten, dürften im kommenden Jahr weitere Zinnerhöhungen folgen. Für Investoren gelte es sich nun auf eine neue Situation einzustellen - es sei ja auch der lockeren Geldpolitik der FED zu verdanken gewesen, dass sich wichtige Indices wie der DAX, Dow Jones oder S&P 500 in den vergangenen Jahren so gut hätten entwickeln können.

Während die FED ihre Geldpolitik in 2016 weiter straffen könnte, habe die EZB ihre Geldpolitik am 3. Dezember mithilfe einer Senkung des Einlagenzinssatzes von minus 0,2 auf minus 0,3 Prozent und der Verlängerung ihres Anleihenkaufprogramms um ein halbes Jahr bis März 2017 gelockert. Allerdings sei an den Reaktionen der Marktteilnehmer und den deutlichen Kursverlusten im DAX zu sehen gewesen, dass sich Anleger rigorosere Maßnahmen im Kampf gegen die schwache Inflation im Euroraum gewünscht hätten. Möglicherweise würden es EZB-Chef Mario Draghi & Co in diesem Jahr die Erwartungen zu erfüllen schaffen, wie sie es zum Beispiel Anfang 2015 mit dem Beginn der Anleihenkäufe geschafft hätten.

Auch wenn sich Investoren angesichts der in ihren Augen zu zaghaften Bemühungen der EZB im Kampf gegen die schwache Inflation im Dezember enttäuscht gezeigt hätten, habe ihnen die FED gewissermaßen einen Gefallen getan. Dabei dürfte die sich in unterschiedliche Richtungen bewegende Geldpolitik der beiden wichtigsten Notenbanken der Welt zu einer weiteren Aufwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro führen. Ein schwacher Euro komme wiederum exportorientierten Unternehmen und damit ihren Aktienkursen zugute. Und im DAX seien einige davon zu finden.

Aus diesem Grund habe 2015 häufig eine negative Korrelation zwischen Eurokurs und dem DAX beobachtet werden können. Wenn es für die Gemeinschaftswährung nach unten gegangen sei, seien das häufig gute Nachrichten für den DAX gewesen. Ein stärkerer Euro habe wiederum die entgegengesetzte Wirkung gehabt. In 2016 könnte das Spielchen von neuem beginnen.

Spekulative Anleger, die steigende DAX-Notierungen erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call (WKN XM3FGF) der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,68, die Knock-Out-Schwelle bei 7.640,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei und auf fallende DAX-Kurse setzen möchte, erhalte mit dem Wave XXL-Put (WKN XM3FMY) der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,75; Knock-Out-Schwelle bei 12.810 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu. (Stand vom 05.01.2016) (06.01.2016/oc/a/i)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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