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Wave XXL-Optionsscheine auf den DAX: Das alles muss noch nichts heißen…- Optionsscheineanalyse


13.01.2016
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000XM3FGB4/ WKN XM3FGB) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000XM5KFF2/ WKN XM5KFF) der Deutschen Bank auf den DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) vor.

Bei einem Blick auf die Turbulenzen, mit denen sich Investoren im vergangenen Jahr hätten befassen müssen, komme es fast schon ein wenig überraschend, dass der DAX 2015 auf Jahressicht einen Kurszuwachs von rund 10 Prozent habe verzeichnen können. Nach dem holprigen Jahresauftakt scheine eine Wiederholung dieses Erfolgs in 2016 ein ganzes Stück schwieriger geworden zu sein. Allerdings habe der Deutsche Aktienindex bereits im Vorjahr positiv überraschen können.

In diesem Jahr werde es jedoch nicht viel einfacher. Zumal die Kursstürze und zwischenzeitlichen Unterbrechungen des Handels an den chinesischen Börsen sowie die damit zusammenhängenden Unsicherheiten nicht so schnell vergessen werden dürften. Neben der Hektik, mit der die Behörden in Peking derzeit versuchen würden, die richtige Balance zwischen Abwertung und Aufwertung des Yuan zu finden sowie den heimischen Aktienmarkt zu stützen, bleibe die Frage nach dem allgemeinen Befinden der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.

Schließlich habe die chinesische Wirtschaft in den vergangenen Jahren die Weltmärkte in vielfacher Hinsicht mit einem überragenden Wirtschaftswachstum beflügelt. Jetzt werde es seine Zeit brauchen, bis sich die Märkte auf die neue Realität einstellen würden, in der der weltweite Wachstumsmotor stottere. Dieser Anpassungsprozess dürfte in den kommenden Monaten zu weiteren Schwankungen wichtiger Indices wie des DAX führen.


Während China, aber auch andere wichtige Schwellenländer in naher Zukunft kleinere Brötchen in Sachen Wirtschaftswachstum backen dürften, sollten Europa und die USA eigentlich mit einer anhaltenden wirtschaftlichen Erholung diese Schwäche wettmachen und so auch die Aktienmärkte stützen.

Allerdings würden die entwickelten Volkswirtschaften diese Rolle als Antreiber nicht ganz so wie erhofft auszufüllen scheinen. Das zeige unter anderem ein Blick auf die fallenden Ölpreise. Die jüngsten Preisstürze würden unter anderem mit der hohen Produktion sowie dem Streit zwischen Saudi-Arabien und Iran zusammenhängen. Allerdings seien fallende Ölnotierungen in der Regel auch ein Ausdruck dafür, dass die weltweite Konjunktur schwächele und das so genannte Schmiermittel der Weltwirtschaft nicht wie erhofft benötigt werde.

In den USA würden sich die niedrigen Öl- und Gaspreise wiederum negativ auf die Unternehmensgewinne der im relativ großen Energiesektor tätigen Konzerne auswirken. Die jüngsten Maßnahmen der Notenbank FED würden den US-Dollar stärken, was wiederum auf die Umsätze, Gewinne und letztlich Aktienkurse der exportorientierten US-Konzerne drücke.

Aus diesen Gründen würden auch die Erwartungen an die gerade gestartete Berichtssaison zum vierten Quartal 2015 relativ niedrig bleiben. Da die Aktienmärkte heutzutage nicht unabhängig voneinander agieren würden, könnten sich solch negative Einflüsse auch auf den heimischen DAX auswirken und eine erneute Rekordjagd verhindern. Damit bleibe nur zu hoffen, dass sich das Barometer 2016 angesichts der zuletzt nicht gerade weniger gewordenen Unsicherheiten an den weltweiten Finanzmärkten ähnlich robust wie im Vorjahr zeige.

Spekulative Anleger, die steigende DAX-Notierungen erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call (WKN XM3FGB) der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,38, die Knock-Out-Schwelle bei 7.150,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei und auf fallende DAX-Kurse setzen möchte, erhalte mit dem Wave XXL-Put (WKN XM5KFF) der Deutschen Bank, aktueller Hebel 3,33; Knock-Out-Schwelle bei 12.640,00 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu. (Stand vom 12.01.2016) (13.01.2016/oc/a/i)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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