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Wave XXL-Optionsscheine auf Apple: Jetzt kommt es darauf an…- Optionsscheineanalyse


15.01.2016
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000XM65RS1/ WKN XM65RS) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000XM54P39/ WKN XM54P3) der Deutschen Bank auf die Aktie von Apple (ISIN US0378331005/ WKN 865985) vor.

Im Zuge jeder US-Quartalsberichtssaison würden die neuesten Apple-Zahlen zu den absoluten Highlights gehören. Das werde dieses Mal nicht anders sein. Zusätzlicher Zündstoff entstehe dadurch, dass Apple einiges zu beweisen habe.

Die Euphorie rund um die Veröffentlichung der neuesten iPhone-Generation 6s und 6s Plus sowie wieder einmal beeindruckende Geschäftsergebnisse hätten die Apple-Aktie Mitte 2015 auf ein neues Rekordhoch steigen lassen. Anleger und Analysten hätten sich sogar gefragt, wann das Unternehmen mit dem Apfel im Logo erstmals die Marke von 1 Bio. US-Dollar in Sachen Börsenwert erreichen würde.

Derzeit bleibe Apple das wertvollste Unternehmen der Welt, allerdings habe sich in der Zwischenzeit einiges getan. Die deutlichen Kursverluste der vergangenen Monate hätten auch die Marktkapitalisierung nach unten gedrückt und die Billionengrenze in weite Ferne geraten lassen. Dabei habe die jüngste Kursschwäche der Apple-Aktie auch viel mit den Marktturbulenzen in China zu tun.


Nachdem Apple relativ spät nach China gekommen sei, sei zuletzt ganz besonders die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt für das Unternehmenswachstum verantwortlich gewesen. Den chinesischen Smartphone-Nutzern habe es aufgrund der besseren Darstellung der chinesischen Schriftzeichen auf großen Bildschirmen insbesondere das Modell 6s Plus angetan. Wenn sich die Marktteilnehmer jedoch Sorgen machen müssten, dass die Wachstumsdynamik der chinesischen Wirtschaft weiter abnehmen könnte, dann seien nicht nur Automobilwerte, sondern auch Handy-Hersteller wie Apple und viele andere Industrien davon betroffen.

Neben den chinesischen Wachstumssorgen sei es auch die erwartete Sättigung am Smartphone-Markt, die Investoren daran zweifeln lasse, dass Apple die Erfolge vergangenen Tage wiederholen könne. Anfang dieses Jahres habe unter anderem ein Bericht der japanischen Zeitung "Nikkei" für Aufsehen gesorgt. Am 5. Januar habe es geheißen, dass Apple die Produktion des iPhone 6s und iPhone 6s Plus im ersten Quartal 2016 aufgrund schwächelnder Verkaufszahlen um 30 Prozent senken würde. Zwar habe es auch geheißen, dass die Produktion im zweiten Quartal wieder normal weiterlaufen sollte. Allerdings sei der Schaden bereits angerichtet gewesen.

Angesichts solcher Berichte und der schwachen Kursperformance der Apple-Aktie komme den Geschäftsergebnissen zum Dezember-Quartal eine besondere Bedeutung zu. Diese wolle das Unternehmen am 26. Januar präsentieren. Apple selbst habe am 27. Oktober 2015 für das Weihnachtsquartal einen Umsatzanstieg auf 75,5 bis 77,5 Mrd. US-Dollar in Aussicht gestellt. Die Konsensschätzungen nach Reuters würden sich im Schnitt bei 76,7 Mrd. US-Dollar bewegen, was seinem Zuwachs im Vorjahresvergleich von knapp 3 Prozent entsprechen würde.

Weitaus wichtiger dürfte jedoch der Blick auf die Verkäufe des wichtigsten Produkts, des iPhone, sein. Schließlich sollte es noch eine Weile dauern, bis neue Geschäftszweige wie die Apple Watch oder eines Tages sogar Elektrofahrzeuge ihre volle Wirkung entfalten könnten.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Apple-Aktie erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call (WKN XM65RS) der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,39, die Knock-Out-Schwelle bei 73,80 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put (WKN XM54P3) der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,00; Knock-Out-Schwelle bei 123,90 US-Dollar) auf fallende Kurse der Apple-Aktie setzen. (Stand vom 15.01.2016) (15.01.2016/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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