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Inline Optionsschein auf EUR/CHF: Neue Franken-Spekulation - Optionsscheineanalyse


21.01.2016
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe einen Inline Optionsschein (ISIN DE000CD13KY7/ WKN CD13KY) von der Commerzbank auf das Währungspaar EUR/CHF (ISIN EU0009654078/ WKN 965407).

Fast exakt vor einem Jahr, am 15. Januar 2015, habe die Schweizerische Nationalbank (SNB) mit der Aufhebung der Wechselkursgrenze von 1,20 Franken für einen Paukenschlag gesorgt. Der Druck auf die Währungshüter durch das damals vor dem Start stehende Anleihekaufprogramm der EZB sei einfach zu groß geworden. In der Folge sei der Euro zum Franken binnen Sekunden in den Keller gestürzt. Nach dem Aufschlag bei 0,86 Franken habe sich die Einheitswährung bis auf knapp über 1,08 Franken erholt, ehe erneut eine Abwärtsbewegung eingesetzt habe. Ausgehend vom Tiefstand bei 1,023 Franken Ende April habe die Währung dann aber Boden gutgemacht. Im September sei es sogar kurzzeitig bis über 1,10 Franken nach oben gegangen. Seitdem habe sich ein neuer Seitwärtstrend etabliert, der den Wechselkurs zwischen 1,07 und 1,10 Franken habe schwanken lassen.


Jedoch hätten die Schweizer Währungshüter mehrmals am Devisenmarkt eingreifen müssen. Ende vergangenen Jahres habe die SNB bereits etwas mehr als 95 Prozent des Schweizer Bruttoinlandsprodukts auf ihrer Bilanz gehabt. Sie argumentiere, dass diese starke Ausweitung notwendig sei, um den Schweizer Franken nicht zu stark aufwerten zu lassen. Sie wolle damit heimische Exportartikel und den Tourismus nicht zu teuer und damit zu unattraktiv für Kunden aus dem Ausland werden lassen.

Aufgrund der Interventionen herrsche am Markt schon seit einer ganzen Weile die Meinung vor, die SNB peile einen Wechselkurs zwischen 1,05 und 1,10 Franken an. Gehe es nach den Analysten von Vontobel, werde sich die Währung auch in den kommenden Monaten innerhalb dieser Bandbreite bewegen. Doch der Franken bleibe eine Fluchtwährung in Krisenzeiten, würden die Experten zu bedenken geben. Schockartige Kursausschläge seien nie auszuschließen. Anleger sollten sich bei Franken-Spekulationen daher einen Puffer einbauen. Bei den letzten beiden Empfehlungen der Experten vom "ZertifikateJournal" zu diesem Währungspaar ist die Rechnung aufgegangen. Der in ZJ 06/2015 empfohlene Inliner mit den Barrieren 1,005/1,09 Franken habe in fünf Wochen einen Ertrag von 27,2 Prozent eingebracht. Bei dem in Ausgabe 18.2015 empfohlene Schein mit den K.o.-Levels 1,02/1,105 Franken habe die erzielte Rendite sogar 33,3 Prozent betragen.

Bei dem bis zum 16. März laufenden Inliner (WKN CD13KY) von der Commerzbank mit den K.o.-Levels 1,05 Franken und 1,125 Franken gibt es immerhin 18,1 Prozent zu holen, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Unter Chance-Risiko-Aspekten sei der Schein aussichtsreich. Allerdings sollten sich wegen des Totalverlustrisikos nur äußerst risikobereite Anleger engagieren. (Ausgabe 02/2016) (21.01.2016/oc/a/w)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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