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Wave XXL-Optionsscheine auf E.ON: Es geht turbulent weiter...- Optionsscheineanalyse


22.01.2016
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000XM8LU13/ WKN XM8LU1) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000XM9NYE2/ WKN XM9NYE) der Deutschen Bank auf die E.ON-Aktie (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) vor.

Für Deutschlands größten Energieversorger E.ON sei es ein ereignisreicher Start in das Jahr 2016 gewesen. Neben der operativen Trennung von Uniper zum 1. Januar habe der DAX-Konzern am 13. Januar auch den Verkauf seiner britischen Öl- und Gasfelder an Premier Oil bekannt gegeben. Trotzdem scheine es noch ein weiter Weg zu sein, bis möglicherweise die Wende zum Guten ausgerufen werden könne.

Während sich E.ON mit seinem neuen Campus in Essen auf Erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen konzentrieren möchte, verbleibe die konventionelle Stromerzeugung mit Kohle, Gas und Wasser bei dem neugegründeten Unternehmen Uniper. Bei Uniper sehe man trotz der deutschen Energiewende und des Siegeszuges der Erneuerbaren Energien durchaus Zukunftschancen.

Wie Uniper-Chef Klaus Schäfer am 18. Januar gegenüber dem "Handelsblatt" mitgeteilt habe, seien Wachstumsmöglichkeiten beim Betrieb von Kraftwerken in Schwellenländern vorhanden. Hierzulande dürften diese Chancen jedoch weniger zahlreich vorhanden sein. Denn nach der Atomenergie scheine es auch der Kohle an den Kragen zu gehen. Bei E.ON sehe man die Zukunft ohnehin bei den Erneuerbaren Energien. Dem Unternehmen dürfte dennoch das Thema Atomrückstellungen noch eine ganze Weile zu schaffen machen.


Es gehe unter anderem um die Frage, ob Konzerne wie E.ON und RWE weitere finanzielle Risiken des Rückbaus von Atommeilern und der Lagerung des radioaktiven Mülls auf die Allgemeinheit übertragen könnten. Die Aussicht auf eine Lösung mit der Politik sei gar nicht so schlecht. Schließlich dürfte auch ein Rückzug der Klagen in Zusammenhang mit dem abrupten deutschen Atomausstieg Teil der Verhandlungen sein.

Die Bundesregierung sollte ein Interesse daran haben, Klagen und Schadenersatzforderungen aus der Welt zu schaffen. Auf diese Weise könnten Unsicherheiten beseitigt werden. In den vergangenen Jahren seien es zu einem großen Teil auch die undurchsichtigen und sich ständig ändernden Regulierungsvorschriften gewesen, die die Aktienkurse von E.ON & Co belastet hätten.

Zudem könnte E.ON den Anlegern aus einem anderen Grund in Zukunft Freude bereiten. Die im DAX notierten Aktien von E.ON und RWE hätten sich zuletzt sehr robust gezeigt. Während die Aktienmärkte infolge der Sorgen vor einem schwächeren Wirtschaftswachstum in China verrückt gespielt hätten, hätten sich die DAX-Versorgerwerte relativ gut behaupten und damit Hoffnungen auf eine geringere Volatilität in der Zukunft wecken können.

Dabei sei ein Einstieg für Investoren 2015 noch einmal deutlich günstiger geworden. Nachdem die E.ON-Aktie in den vergangenen Jahren angesichts des Siegeszuges der Erneuerbaren Energien und wegbrechender Gewinne in der konventionellen Stromerzeugung deutlich an Wert verloren habe, sei im Vorjahr ein weiterer Kursverlust von rund 35 Prozent gefolgt. Der ordentliche Jahresauftakt 2016 dürfte wiederum für einige Kursfantasien gesorgt haben.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der E.ON-Aktie erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call (WKN XM8LU1) der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,59, die Knock-Out-Schwelle bei 6,35 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put (WKN XM9NYE) der Deutschen Bank (aktueller Hebel 2,88; Knock-Out-Schwelle bei 10,60 Euro) auf fallende Kurse der E.ON-Aktie setzen. (Stand vom 21.01.2016) (22.01.2016/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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