Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Newsletter
 

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


 
 

Wave XXL-Optionsscheine auf SAP: Man kann nicht jeden zufriedenstellen…- Optionsscheineanalyse


27.01.2016
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000XM7UBB5/ WKN XM7UBB) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000XM8CY93/ WKN XM8CY9) der Deutschen Bank auf die Aktie von SAP (ISIN DE0007164600/ WKN 716460) vor.

Europas größter Softwarekonzern SAP überzeuge seit geraumer Zeit mit dem Wachstum im Cloud-Geschäft. Allerdings hätten sich zuletzt nicht sämtliche Investoren damit einverstanden gezeigt, dass dafür die Profitabilität etwas zu kurz komme.

Ende 2015 sei der SAP-Aktie etwas ganz besonderes gelungen. Das DAX-Papier habe nach rund 15 Jahren ein neues Allzeithoch verbuchen können. Es sei nicht alltäglich, dass Technologieunternehmen in Kursregionen vordringen würden, die sie das letzte Mal zur Jahrtausendwende erreicht hätten. Damals sei es schließlich an den Märkten im Zuge der Dotcom-Blase zu Übertreibungen gekommen.

Zuletzt sei der Aktienkurs vor allem durch das starke Wachstum der Walldorfer im Cloud-Geschäft beflügelt worden. Dank der starken Zuwächse in diesem zukunftsträchtigen Bereich hätten es Anleger SAP auch verzeihen können, dass man zugunsten des Wachstums die Profitabilität nicht mehr an die erste Stelle gesetzt habe. Immerhin gelte es den Konzernumbau in Richtung Cloud zu finanzieren. Neben Übernahmen von Unternehmen und den dazugehörigen Integrationsprozessen hätten in einigen Fällen auch Abfindungen an Mitarbeiter gezahlt werden müssen. Während SAP zuletzt verstärkt für die Zukunftssparten neue Mitarbeiter gesucht habe, sei die Belegschaft in den traditionellen Bereichen zurückgefahren worden.


Wie gut es zuletzt bei SAP gelaufen sei, habe man anhand der am 11. Januar präsentierten vorläufigen Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2015 sehr gut sehen können. Die Vorlage der endgültigen Zahlen am 22. Januar habe in dieser Hinsicht keine neuen Erkenntnisse gebracht, allerdings seien die mittelfristigen Ziele erhöht worden. In 2017 sollten die Umsatzerlöse bei 23,0 bis 23,5 Mrd. Euro liegen, nachdem zuvor ein Wert zwischen 21,0 und 22,0 Mrd. Euro in Aussicht gestellt worden sei. Die Erlöse aus dem Cloud-Geschäft wolle man auf 3,8 bis 4,0 Mrd. Euro und damit im Schnitt pro Jahr um 32 Prozent steigern.

2015 sei noch eine Wachstumsrate von 110 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro erzielt worden. Damit seien die eigenen Vorgaben von 1,95 bis 2,05 Mrd. Euro deutlich übertroffen worden. Währungsbereinigt habe das Plus bei 82 Prozent gelegen. Auch auf Konzernebene seien SAP im Vorjahr Währungseffekte zugute gekommen. Die Umsätze seien um 18 Prozent auf 20,8 Mrd. Euro geklettert (währungsbereinigt: +10 Prozent). 2016 sollten die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und ­Support zwischen 2,95 bis 3,05 Mrd. Euro liegen. Das obere Ende dieser Spanne entspreche währungsbereinigt immer noch einer Wachstumsrate von 33 Prozent.

So überzeugend die jüngsten Wachstumszahlen bei SAP auch ausgefallen sein mögen würden, hätten dann doch nicht alle Marktteilnehmer dem Unternehmen die schwächere Performance auf der Ergebnisseite verzeihen wollen. Dies habe sich eindrucksvoll an den Marktreaktionen gezeigt, nachdem SAP die endgültigen Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2015 sowie die mittelfristigen Ziele veröffentlicht habe. Die Kosten des Konzernumbaus hätten 2015 unter dem Strich zu einem Gewinnrückgang um 7 Prozent auf 3,1 Mrd. Euro geführt. Außerdem komme die 2017er-Prognose für das währungsbereinigte Betriebsergebnis von 6,7 bis 7,0 Mrd. Euro nicht gerade ambitioniert daher.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der SAP-Aktie erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call (WKN XM7UBB) der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,36, die Knock-Out-Schwelle bei 52,90 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put (WKN XM8CY9) der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,20; Knock-Out-Schwelle bei 88,75 Euro) auf fallende Kurse der SAP-Aktie setzen. (Stand vom 26.01.2016) (27.01.2016/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Artikel versenden Artikel versenden
Weitere Analysen & News mehr
24.10.2016, HebelprodukteReport
SAP-Calls mit 75%-Chance beim Kursanstieg auf 85 EUR - Software-Riese erhöht Ausblick - Optionsscheineanalyse
31.08.2016, HebelprodukteReport
SAP-Calls mit 66%-Chance bei Kurssprung auf 82 Euro - Optionsscheineanalyse
08.08.2016, HebelprodukteReport
Lukrative SAP-Calls: 87% Gewinn mit Chance auf mehr - Optionsscheineanalyse
21.07.2016, HebelprodukteReport
SAP-Calls mit 73%-Chance bei Kurssprung auf 78 EUR - Optionsscheineanalyse
20.05.2016, HebelprodukteReport
Bearishe Kerze bei SAP: Put mit Verdoppelungspotenzial - Optionsscheineanalyse
 

Copyright 1998 - 2016 optionsscheinecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG