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Wave XXL-Optionsscheine auf Apple: (Mal wieder) zu früh abgeschrieben? - Optionsscheineanalyse


29.01.2016
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DT5QKC3/ WKN DT5QKC) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DL0CD66/ WKN DL0CD6) der Deutschen Bank auf die Aktie von Apple (ISIN US0378331005/ WKN 865985) vor.

Zwischen Oktober und Dezember 2015 habe Apple unter dem Strich 18,4 Mrd. US-Dollar verdient. So viel Gewinn habe kein anderer börsennotierter Konzern jemals in einem Dreimonatszeitraum erzielen können. Trotzdem würden sich Anleger unzufrieden zeigen. Sie würden befürchten, dass dies der Höhepunkt gewesen sei und es von jetzt an nur noch bergab gehen könnte. Allerdings habe sich der iPhone-Hersteller bereits in der Vergangenheit mithilfe von Produktinnovationen neu erfinden und damit seine Zweifler Lügen strafen können.

Am 26. Januar hätten Anleger nach US-Börsenschluss ein weiteres Mal gespannt auf die neuesten Apple-Zahlen gewartet. Schließlich gehöre die Bilanz des Unternehmens aus dem kalifornischen Cupertino seit geraumer Zeit zu den Highlights jeder Berichtssaison. Die ersten Marktreaktionen würden darauf schließen lassen, dass sich Investoren wenig für die beeindruckenden Kennzahlen in Bezug auf Umsatz, Gewinn und Margen interessiert hätten.

Vielmehr hätten sie sich auf Aspekte, wie das fast schon nicht mehr vorhandene Absatzwachstum bei den iPhones zu konzentrieren geschienen. Die Verkäufe des Smartphones hätten im wichtigen Weihnachtsgeschäft gerade einmal um 0,4 Prozent auf 74,8 Millionen Einheiten gesteigert werden können. Das sei das schwächste Absatzwachstum seit Einführung der Apple-Smartphones gewesen. Das sei umso enttäuschender, da das iPhone Apples (mit Abstand) wichtigstes Produkt sei und zuletzt für mehr als zwei Drittel der konzernweiten Umsätze verantwortlich gewesen sei.


Weder die anderen Hardware-Produkte wie das iPad, iMac oder die Apple Watch noch die Dienstleistungsangebote wie Apple Pay oder Apple Music wären derzeit in der Lage, schwächelnde iPhone-Absätze aufzufangen. Es sei jedoch nicht nur das geringe Absatzwachstum bei den iPhones gewesen, das Anleger zuletzt enttäuscht habe:

Im Zuge des Berichts zum ersten Quartal des Fiskaljahres 2015/16 (Ende Dezember) habe Konzernchef Tim Cook einräumen müssen, dass Apple die derzeitigen Marktbedingungen zu schaffen gemacht habe. Neben einer schwierigen Konjunktur hätten dazu insbesondere negative Währungseinflüsse gehört. Zudem dürften sich Anleger vor einem weiteren Rückgang des chinesischen Wirtschaftswachstums sorgen. Im Dezember-Quartal habe Apple insgesamt 75,9 Mrd. US-Dollar und damit knapp 2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum erlöst. Rund 24 Prozent der konzernweiten Umsätze seien in China erzielt worden, dem inzwischen wichtigsten Wachstumsmarkt.

Es wäre jedoch zu früh, jetzt schon Apple abzuschreiben. Zunächst einmal bleibe Apple das wertvollste Unternehmen der Welt. Auch beim Markenwert könne fast niemand dem Konzern das Wasser reichen. Außerdem habe man zuletzt erneut den Durchschnittspreis bei den verkauften Computer-Handys steigern und so eine beeindruckende Bruttogewinnspanne von 40,1 Prozent erreichen können, während sich die Konkurrenz im Wettbewerb im Niedrigpreissegment aufreibe. Dabei habe Apple einen weltweiten Marktanteil bei den Smartphones von nicht einmal 15 Prozent. Wenn also der Markt insgesamt stagnieren sollte, habe Apple immer noch sehr viel Luft nach oben, wenn es darum gehe, Handy-Nutzer von ihren Android-Geräten wegzulocken.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Apple-Aktie erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call (WKN DT5QKC) der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,29, die Knock-Out-Schwelle bei 70,00 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put (WKN DL0CD6) der Deutschen Bank (aktueller Hebel 2,85; Knock-Out-Schwelle bei 120,60 US-Dollar) auf fallende Kurse der Apple-Aktie setzen. (Stand vom 29.01.2016) (29.01.2016/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Der Vorstand und/oder Mitarbeiter der aktiencheck.de AG halten eine Netto-Longposition in den Aktien des analysierten Unternehmens. Es besteht also ein Interessenkonflikt auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen wollen.




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