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Wave XXL-Optionsscheine auf Alphabet: Keine Erfolgsgarantien für jedes Projekt - Optionsscheineanalyse


10.02.2016
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000XM8SBR3/ WKN XM8SBR) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000XM8SC18/ WKN XM8SC1) der Deutschen Bank auf die Aktie von Alphabet C (ISIN US02079K1079/ WKN A14Y6H) vor.

Der jüngste Quartalsbericht von Alphabet (ehemals Google) und die folgenden Marktreaktionen hätten es eindeutig gezeigt, dass man sich im Internetzeitalter befinde. Schließlich habe sich der Suchmaschinengigant erstmals an die Spitze der wertvollsten Unternehmen der Welt setzen können. Trotzdem werde man das Gefühl nicht los, dass noch Steigerungen möglich seien.

Schließlich investiere das Unternehmen unter dem neuen Firmendach die bei Google nur so sprudelnden Werbeeinnahmen in Zukunftsprojekte. Autos, die selbstfahrend die Städte der Zukunft sicherer machen sollten, seien dabei nur ein Betätigungsfeld. Andere seien zum Beispiel das vernetzte Zuhause, Kampfroboter oder Internet-Ballons, die das World Wide Web selbst in die entlegensten Winkel der Erde bringen sollten. Allerdings scheine Google bisher noch nicht einmal die Möglichkeiten des bisherigen Gewinnbringers Nummer eins ausgereizt zu haben. Die Rede sei von der Internetwerbung, bei der Google seit geraumer Zeit unerreicht sei.

Laut Unternehmensangaben vom 1. Februar seien die Werbeumsätze im Schlussquartal 2015 gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent auf 19,1 Mrd. US-Dollar gesteigert worden. Konzernweit hätten die Erlöse bei 21,3 Mrd. US-Dollar (+18 Prozent) gelegen. Währungsbereinigt habe das Plus sogar bei 24 Prozent gelegen. Der Gewinn sei trotz höherer Wachstumsinvestitionen und eines deutlichen Verlustes im Segment mit Zukunftsfeldern um 5 Prozent auf 4,9 Mrd. US-Dollar geklettert.


Das bereinigte EPS von 8,67 US-Dollar habe die Reuters-Konsensschätzungen (8,09 US-Dollar) deutlich übertreffen können. Besonders starke Wachstumsimpulse seien einmal mehr aus dem Bereich mobile Werbeeinnahmen gekommen. Dabei habe es eine Zeit gegeben, in der Anleger befürchtet hätten, dass Google die Verbreitung von Smartphones und Tablets mit ihren im Vergleich zu Desktop-PCs kleineren Bildschirmen schaden würde. Es sei jedoch ganz anders gekommen.

Google habe zwischen Oktober und Dezember zwar erneut einen Rückgang bei dem durchschnittlich für Werbeanzeigen erzielten Preis "Cost per Click" hinnehmen müssen (-13 Prozent). Im Gegenzug sei jedoch die Zahl bezahlter Klicks "Paid Clicks" deutlich um 31 Prozent gesteigert worden. Genauere Zahlen habe das Unternehmen nicht präsentiert, allerdings solle der Erfolg auf mobilen Geräten insbesondere durch die Videoplattform Youtube angekurbelt worden sein.

Unmittelbar nach der Veröffentlichung des jüngsten Quartalsberichts sei die Alphabet-Aktie nach oben geschossen, nur um kurz darauf diese Gewinne wieder abzugeben. Damit habe es sich erneut gezeigt, dass insbesondere bei den Wachstumswerten in der US-Technologiebranche relativ große Kursbewegungen in kurzer Zeit stattfinden könnten. Gleichzeitig sei der Erfolg der hohen Wachstumsinvestitionen nicht garantiert. Gerade Google habe in der Vergangenheit bewiesen, dass vielversprechende Projekte die hohen Erwartungen nicht immer erfüllen würden. Stichwort: Google Glass. Dabei sei die Datenbrille nicht das einzige Projekt, das eines Tages in Vergessenheit geraten sei.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Alphabet-C-Aktie erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call (WKN XM8SBR) der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,67, die Knock-Out-Schwelle bei 529,00 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put (WKN XM8SC1) der Deutschen Bank (aktueller Hebel 2,98; Knock-Out-Schwelle bei 868,55 US-Dollar) auf fallende Kurse der Alphabet-C-Aktie setzen. (Stand vom 10.02.2016) (10.02.2016/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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