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Wave XXL-Optionsscheine auf Barrick Gold: War das wirklich kein Strohfeuer? - Optionsscheineanalyse


19.02.2016
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DL08A38/ WKN DL08A3) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000XM4H9R5/ WKN XM4H9R) der Deutschen Bank auf die Barrick Gold-Aktie (ISIN CA0679011084/ WKN 870450) vor.

Die jüngste Goldpreiserholung habe dafür gesorgt, dass die Aktie des kanadischen Goldminenbetreibers Barrick Gold regelrecht in die Höhe geschossen sei. Bleibe nur die Frage, ob es sich erneut nur um ein Strohfeuer handele.

Ende 2015 habe die US-Notenbank FED die Zinswende vollzogen und die Zinsen in den USA erstmals seit fast zehn Jahren wieder angehoben. In einem ersten Schritt seien sie auf 0,25 bis 0,50 Prozent angehoben worden. Eine weitere Normalisierung der Geldpolitik habe sich abzuzeichnen geschienen.

Schließlich verbessere sich die Lage am US-Arbeitsmarkt, während die Wirtschaft weiter wachse. Angesichts solcher Aussichten habe eine Erholung der Aktienkurse bei Goldminenwerten in weite Ferne zu rücken geschienen. Schließlich hänge der Geschäftserfolg von Unternehmen wie Barrick Gold vom Goldpreis ab. Eine geldpolitische Straffung sowie eine damit aller Voraussicht nach einhergehende Aufwertung des US-Dollar würden in der Regel den Notierungen für das gelbe Edelmetall schaden.

Die Börsenturbulenzen zu Jahresbeginn 2016, die Sorgen vor einem abnehmenden Wirtschaftswachstum in China, die Zuspitzung politischer Konflikte und die Verwerfungen an den Ölmärkten könnten FED-Chefin Janet Yellen und andere US-Notenbanker dazu bewegen, weitere Zinserhöhungen zu verschieben. Die Möglichkeit ausbleibender Zinsschritte vonseiten der FED habe in den vergangenen Wochen sowohl beim Goldpreis als auch beim Barrick-Gold-Aktienkurs zu einer beeindruckenden Erholung geführt. Im Vergleich zu seinem Rekordhoch im Herbst 2011 bei rund 1.920 US-Dollar pro Feinunze sei der Goldpreis in den vergangenen Jahren deutlich in die Tiefe gerutscht. In dieser Zeit hätten sich einige Erholungsversuche als Strohfeuer erwiesen. Doch dieses Mal könnte alles anders sein.


Neben der Aussicht auf eine vorteilhafte Geldpolitik der FED, versuche sich Barrick Gold weiterhin mithilfe von Einsparungen und der Reduzierung von Schulden an das aktuelle Goldpreisniveau anzupassen. Im Zuge der Veröffentlichung der Geschäftsergebnisse zum vierten Quartal 2015 am 17. Februar hätten die Kanadier bekannt gegeben, die Bilanz weiter stärken und die Nettoverschuldung in 2016 um mindestens 2 Mrd. US-Dollar senken zu wollen. Im Vorjahr habe die Verschuldung bereits um 3,1 Mrd. US-Dollar auf etwa 10 Mrd. US-Dollar gesenkt werden können.

Die Reduzierung der Schulden solle zum Beispiel mithilfe von Anteilverkäufen und Joint Ventures bewerkstelligt werden. Mittelfristig sollten die Schulden sogar unter 5 Mrd. US-Dollar gedrückt werden. Neben weniger Schulden habe man bei Barrick Gold auch die Kosten weiterhin fest im Blick.

In diesem Jahr sollten die durchschnittlichen Produktionskosten pro Feinunze Gold bei 775 bis 825 US-Dollar liegen. 2015 hätten sie auf 831 US-Dollar (2014: 864 US-Dollar) gesenkt werden können. Angesichts der bereits durchgeführten Anteilsverkäufe solle jedoch auch die Produktion zurückgehen. 2015 sei diese um knapp 10 Prozent auf 6,12 Millionen Unzen gesunken. In 2016 werde mit einem Rückgang auf 5,0 bis 5,5 Millionen Unzen gerechnet.

Im Schlussquartal 2015 habe es Barrick Gold dank seiner schlankeren Aufstellung jedoch geschafft, den Verlust im Vorjahresvergleich zu senken. Das Minus habe bei 2,62 Mrd. US-Dollar gelegen, nach 2,85 Mrd. US-Dollar im Vorjahr. Bereinigt um Einmaleffekte sei ein Gewinn von 8 Cents je Aktie ausgewiesen worden. Die Umsätze seien um 11 Prozent auf 2,24 Mrd. US-Dollar geschrumpft. Allerdings habe das Unternehmen besser abschneiden können, als es ihm Analysten laut Reuters-Konsens zugetraut hätten. Sie hätten im Schnitt mit einem bereinigten EPS von 6 Cents bei Umsatzerlösen von 2,23 Mrd. US-Dollar gerechnet.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Barrick-Gold-Aktie erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call (WKN DL08A3) der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,32, die Knock-Out-Schwelle bei 8,45 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put (WKN XM4H9R) der Deutschen Bank (aktueller Hebel 5,56; Knock-Out-Schwelle bei 13,00 US-Dollar) auf fallende Kurse der Daimler-Aktie setzen. (Stand vom 19.02.2016) (19.02.2016/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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