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Wave XXL-Optionsscheine auf BASF: BASF weckt Hoffnungen! - Optionsscheineanalyse


02.03.2016
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DL1PR56/ WKN DL1PR5) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000XM9KYH1/ WKN XM9KYH) der Deutschen Bank auf die Aktie von BASF (ISIN DE000BASF111/ WKN BASF11) vor.

Obwohl BASF mit vielen Herausforderungen kämpfen müsse, habe das Unternehmen seine Anteilseigner mit einer attraktiven Dividende für 2015 erfreut und damit Hoffnungen geweckt, die anhaltend schwierige Lage an den Weltmärkten meistern zu können.

Ein schwächer werdendes Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern, insbesondere in China, und niedrige Ölpreise hätten BASF 2015 die Geschäfte ordentlich vermiest. Gleichzeitig sehe es nicht danach aus, dass sich die herausfordernden Marktbedingungen für den weltgrößten Chemiekonzern bald verbessern sollten. Daher hätten sich die Ludwigshafener bei ihrer Prognose für das laufende Geschäftsjahr nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen wollen.

Im Zuge der Berichterstattung zum Gesamtjahr 2015 vom 26. Februar habe Vorstandschef Kurt Bock für 2016 deutlich geringere Umsatzerlöse und ein leicht fallendes EBIT vor Sondereinflüssen angekündigt. Während man dem DAX-Unternehmen auf Anlegerseite den deutlichen Umsatzrückgang aufgrund des Verkaufs des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts verzeihen könne, dürfte man es weniger gerne hören, dass selbst diese Ziele aufgrund eines schwierigen Marktumfelds ambitioniert seien. Zudem habe Bock davon gesprochen, dass das Jahr wegen einer schwachen Mengenkonjunktur in China verhalten begonnen hätte. Damit dürfte es auf Gesamtjahressicht schwieriger werden mit positiven Überraschungen aufzuwarten.


Für 2015 habe BASF einen Umsatzrückgang um 5 Prozent auf 70,4 Mrd. Euro ausgewiesen. Das EBIT vor Sondereinflüssen sei um 8 Prozent auf 6,7 Mrd. Euro gefallen. Der Rückgang habe sogar bei 18 Prozent auf 6,2 Mrd. Euro gelegen. Der Nettogewinn sei um 23 Prozent auf 4,0 Mrd. Euro geschrumpft. Trotzdem habe BASF Investoren ein wenig besänftigt, indem ein Dividendenanstieg um 10 Cent auf 2,90 Euro je Aktie angekündigt worden sei. Angesichts des schwierigen Marktumfelds dürfte bei dieser Großzügigkeit auch der Umstand eine Rolle gespielt haben, dass das Unternehmen am 23. April 2015 die offizielle Feier anlässlich des 150. Jubiläums abgehalten habe. Auch über den Rest des Jahres verteilt hätten Feierlichkeiten stattgefunden. Offenbar habe man die Anteilseigner nicht ausgerechnet im großen Jubiläumsjahr enttäuschen wollen.

Um in Zukunft wieder erfreulichere Ergebnisse zu präsentieren, wolle BASF unter anderem den Rotstift bei den Investitionen ansetzen. Für 2016 würden Investitionen in Höhe von rund 4,2 Mrd. Euro geplant, etwa 1 Mrd. Euro weniger als im Vorjahr. Bis 2020 sollten die Investitionen unter dem 2015er-Niveau bleiben. Die Aussicht auf Einsparungen dürfte weitere Anleger besänftigen. Dies sei jedoch nicht der einzige Grund, BASF nicht zu früh abzuschreiben.

Anfang 2015 habe die BASF-Aktie ein Allzeithoch ausgebildet. Seitdem sei es steil bergab gegangen. Während einige Schnäppchenjäger auf einen günstigen Einstieg setzen könnten, dürfte die attraktive Dividendenpolitik den Papieren etwas Auftrieb verleihen. Außerdem könnten sämtliche negativen Nachrichten nach den jüngsten Kursverlusten eingepreist sein. Darüber hinaus dürfte die BASF-Aktie zuletzt zu hart abgestraft worden sein. Schließlich handele es sich bei dem Unternehmen um einen weltweiten Marktführer, der in seiner langen Historie bereits einige Konjunkturabschwünge überstanden habe.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der BASF-Aktie erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call (WKN DL1PR5) der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 6,97, die Knock-Out-Schwelle bei 56,80 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put (WKN XM9KYH) der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,83; Knock-Out-Schwelle bei 74,45 Euro) auf fallende Kurse der BASF-Aktie setzen. (Stand vom 02.03.2016) (02.03.2016/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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