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Wave XXL-Optionsscheine auf den DAX: Das sollten Sie zur aktuellen Lage rund um die Notenbanken wissen


23.03.2016
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DL1C494/ WKN DL1C49) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000XM3FMP2/ WKN XM3FMP) der Deutschen Bank auf den DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) vor.

DAX-Anleger hätten sich nur kurz über die Lockerung der Geldpolitik der EZB freuen können. Dann habe ihnen FED-Chefin Janet Yellen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es wäre jedoch noch zu früh, um die Flinte ins Korn zu werfen!

In den vergangenen Wochen sei die Lage an den weltweiten Finanzmärkten in erster Linie von der Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken bestimmt worden. Während die EZB bereits am 10. März zusammengekommen sei, sei die US-Notenbank FED am 15. und 16. März mit einer zweitätigen Sitzung gefolgt. Dazwischen habe es auch neue Nachrichten vonseiten der Bank of Japan gegeben. In Erinnerung dürften Investoren jedoch vor allem die Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi und von Janet Yellen bleiben. Hier sei die Zusammenfassung:

Die US-Wirtschaft habe sich zuletzt weiter erholt. Allerdings sei das Tempo zum Ende des vergangenen Jahres und Anfang 2016 deutlich geringer geworden, sodass die FED nicht auch noch dem letzten Rest an Wirtschaftswachstum abwürgen möchte. Gleichzeitig bewege sich die Inflation auch in den USA nicht wie gewünscht nach oben. Es würden noch die allgemeinen Marktrisiken bleiben.


So sorge neben den Turbulenzen an den weltweiten Ölmärkten vor allem das sich abschwächende Wirtschaftswachstum in China für Unsicherheiten. Dass die FED in einer solchen Phase, den Leitzins im März unverändert belassen würde, sei nicht sonderlich überraschend gekommen. Allerdings wollten sich die US-Währungshüter nach der letztjährigen Zinswende mit weiteren Leitzinserhöhungen deutlich mehr Zeit lassen.

Während sich Börsianer in den USA über die anhaltend lockere Geldpolitik der FED gefreut und wichtigen Indices wie dem Dow Jones Industrial Average oder dem breiten S&P 500 kurzfristig zu starken Kurszuwächsen verholfen hätten, habe hierzulande große Enttäuschung geherrscht. Zunächst habe die EZB DAX & Co beflügelt, indem sie unter anderem den Leitzins auf Null gesenkt und ihr Anleihenkaufprogramm ausgeweitet habe. Doch die jüngsten Maßnahmen der FED hätten die positiven Auswirkungen der lockeren Geldpolitik für die Börsen hierzulande schnell zunichte gemacht.

Die Folgen seien eine Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar und Kursverluste im DAX gewesen. Schließlich würden Investoren in Europa hoffen, dass die EZB die Gemeinschaftswährung abschwächen und damit zum Beispiel Exportunternehmen Schub verleihen könne. Auf diese Weise sollte die Wirtschaft in der Eurozone angekurbelt und endlich der Kampf gegen die niedrige Inflation entschieden geführt werden.

So lange die FED jedoch ebenfalls eine extrem lockere Gelpolitik fahre, bestehe die Gefahr, dass ähnliche Maßnahmen der EZB verpuffen würden. Zumal die europäischen Notenbanker in den Augen einiger Marktteilnehmer ihr Pulver mit Senkung des Leizinses auf Null oder erhöhten Strafzinsen für Einlagen bei der Notenbank verschossen hätten. Und das ausgerechnet in einer Zeit, in der ein Währungskrieg drohen könnte. Die gute Nachricht für DAX-Anleger könnte jedoch sein, dass die FED die Zinsen irgendwann auch wieder anheben müsse. Ein Argument sei die anhaltend positive Entwicklung am US-Arbeitsmarkt, im Zuge derer eine extrem lockere Geldpolitik nicht ganz so leicht zu verteidigen sei.

Spekulative Anleger, die steigende DAX-Kurse erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call (WKN DL1C49) der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,48, die Knock-Out-Schwelle bei 7.300 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put (WKN XM3FMP) der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,52; Knock-Out-Schwelle bei 12.590 Zählern) auf fallende DAX-Notierungen setzen. (Stand vom 21.03.2016) (23.03.2016/oc/a/i)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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