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Endlos Turbo Long 48,172 open end auf Öl: US-Öllagerbestände geben überraschend nach - Optionsscheineanalyse


12.10.2017
DZ BANK

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in Brent-Öl einen Endlos Turbo Long 48,172 open end (ISIN DE000DD1C8E4/ WKN DD1C8E) mit dem Basiswert Brent Crude Future Contract vor.

Die Lage am US-Ölmarkt bleibe weiterhin von Verwerfungen durch die jüngsten Unwetterkatastrophen gekennzeichnet. Dies würden die jüngst veröffentlichten wöchentlichen Daten zur Entwicklung der Öllagerbestände belegen. Hier sei ein überraschend deutlicher Rückgang von 1,8 Millionen Barrel verzeichnet worden, während Analysten im Vorfeld angesichts der zu Ende gegangenen "Driving Season" mit einem Plus von mehr als 3,4 Millionen Barrel gerechnet hätten. Dies deute laut Marktbeobachtern darauf hin, dass die Ölnachfrage angesichts der nach den Wirbelstürmen mittlerweile wieder größtenteils instand gesetzten Raffinerieanlagen zumindest in den kommenden Monaten weiter überdurchschnittlich hoch bleiben dürfte.

Da die Sturmschäden an den Förderanlagen im US-Bundesstaat Texas und anderen US-Bundesstaaten längst nicht behoben seien, komme es immer wieder zu massiven Beeinträchtigungen, was eine Verknappung des Ölangebots mit sich bringe. Entsprechend sähen die Experten von CMC Markets mittelfristig eine nachhaltige Stabilisierung der Angebots- und Nachfragesituation in den USA.

Auch außerhalb der USA helle sich der Newsflow bei Brent Crude Oil weiter auf. So hätten politische Turbulenzen zwischen der Türkei und Anrainerstaaten wie dem Irak für Support gesorgt. Angesichts der ungelösten Kurden-Problematik habe die Türkei mit einem dauerhaften Einfuhrembargo für irakisches Öl durch das Pipeline-Netzwerk der Türkei zu den angeschlossenen Seehäfen gedroht. Sollte sich der Konflikt zwischen dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan und den nach Autonomie strebenden Kurden im Nordirak weiter zuspitzen, hätte dies zur Folge, dass Erdöllieferungen mit einem Volumen von 600.000 Barrel pro Tag dauerhaft vom Markt ausgeschlossen bleiben würden. In Verbindung mit der sich abzeichnenden Belebung der globalen Ölnachfrage sollte dies in den kommenden Wochen für weiteren Support bei Brent sorgen. Denn laut EIA seien viele Industriestaaten angesichts der zur Neige gehenden Lagerbestände über kurz oder lang zu höheren Ölimporten gezwungen.


Damit könnte sich die Schere zwischen Angebot und Nachfrage schneller als erwartet schließen, würden unter anderem die Experten von Merrill Lynch prophezeien. In einer kürzlich veröffentlichten Research Note des Analystenhauses heiße es, dass die OPEC ihr Ziel, durch die Förderkürzungen einen nachhaltigen Trendwechsel am Ölmarkt herbeizuführen, fast erreicht habe. Jüngste Kommentare des russischen Präsidenten Putin, der eine längere Drosselung der Ölproduktion über die bis März 2018 laufende Vereinbarung hinaus ins Spiel gebracht habe, würden zeigen, dass sich mittelfristig ein Konsens über eine von vielen Analysten empfohlene Verlängerung des Abkommens abzeichnen dürfte.

Alles in allem habe sich die Ausgangssituation bei Brent nach unserer Einschätzung weiter stabilisiert, wobei sich hier nicht nur aus fundamentaler Sicht eine Trendwende andeute. Auch das Sentiment der Marktteilnehmer unterstreiche diese Einschätzung, zumal positive Nachrichten zuletzt mit Kursaufschlägen bedacht worden seien, während negative Nachrichten kaum für größere Abschläge gesorgt hätten.

Nach dem jüngsten Kursanstieg bei Brent sei es zuletzt bei Kursen oberhalb der Marke von 59 USD erwartungsgemäß zu leichten Gewinnmitnahmen gekommen. Der übergeordnete Aufwärtstrend sei jedoch weiterhin intakt. Nachdem unser Szenario für einen Long-Einstieg bei 56,00 USD getriggert wurde, bietet sich hier eine enge Risikotoleranz im Bereich der Marke von 52,50 USD an, so das DZ BANK-Derivate-Team.

Mit einem Hebelzertifikat könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. ein Endlos Turbo Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Werde die Knock-out-Schwelle (aktuell 48,132 USD) berührt, verfalle das Zertifikat wertlos. (Stand vom 09.10.2017) (12.10.2017/oc/a/r)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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