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Wave XXL-Optionsscheine auf den DAX: Ein zähes Ringen - Optionsscheineanalyse


13.10.2017
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM6G0D5/ WKN DM6G0D) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM4UY63/ WKN DM4UY6) der Deutschen Bank auf den DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) vor.

Der DAX sei zuletzt nicht gerade in einem Rekordtempo vorangekommen, trotzdem hätten sich Investoren über neue Höchststände freuen dürfen. Allerdings heißt dies nicht, dass nun automatisch auch eine Jahresendrally auf uns wartet, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank.

Seit dem 20. Juni 2017 hätten DAX-Anleger auf ein neues Rekordhoch warten müssen. Anfang Oktober sei es dann so weit gewesen. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer habe seine Rekordjagd endlich fortsetzen können, nachdem der Börsensommer 2017 alles andere als erfreulich verlaufen sei. Zeitweise seien die Notierungen sogar unter die 12.000er-Punkte-Marke abgerutscht. Gleichzeitig mussten Anleger hierzulande fast schon ein wenig neidvoll in Richtung Wall Street blicken, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Der Dow Jones Industrial Average und der S&P 500 hätten ihre Rekordjagd fast ohne Unterbrechung weitergeführt. Besonders erfreulich: Historisch gesehen gelte der September im DAX als schlechter Börsenmonat. In diesem Jahr sei jedoch alles anders gewesen. Es bleibe abzuwarten, ob dies ein gutes Omen gewesen sei, wenn es um das Thema Jahresendrally gehe.

Auch wenn der DAX zuletzt neue Rekordstände habe erreichen können, habe sich insbesondere der Kampf um die psychologisch wichtige 13.000er Punkte-Marke sehr zäh gestaltet. Zeitweise habe das Barometer mehrere Gewinntage in Serie hingelegt, Kurssteigerungen auf Tagessicht von 0,1, 0,2 oder 0,3 Prozent hätten jedoch nicht gerade für große Euphorie gesorgt. Ein Grund dafür seien die vielen Unsicherheitsfaktoren, die die Börsenstimmung jederzeit belasten könnten.


Zu den Unsicherheitsfaktoren zähle bereits seit geraumer Zeit die Nordkorea-Krise. Darüber hinaus sei es nicht sicher, ob sich CDU/CSU, FDP und die Grünen am Ende tatsächlich auf eine Jamaika-Koalition einigen könnten. Da die SPD nicht noch einmal in eine große Koalition gehen möchte, könnten sich hinziehende Koalitionsgespräche Investoren verunsichern. Zuletzt seien die Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien als weiterer Unsicherheitsfaktor hinzugekommen.

Für steigende DAX-Notierungen könnten wiederum starke Unternehmensberichte sorgen. Die Berichtssaison für das dritte Quartal 2017 nehme gerade Fahrt auf. Auf beiden Seiten des Atlantiks hätten sich Unternehmen zuletzt über eine starke Konjunktur und damit Umsatz- und Gewinnsteigerungen freuen dürfen. Derzeit sehe es nicht danach aus, als wenn der wirtschaftliche Aufschwung ein Ende nehmen sollte. Besonders in Deutschland dürften sich einige Unternehmen außerdem darüber gefreut haben, dass der Euro seinen Höhenflug gegenüber dem US-Dollar vorerst beendet habe. Gerade hierzulande finden sich exportstarke Konzerne, die ihre Waren dank einer relativ schwachen Währung im Ausland gerne günstiger anbieten möchten, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank.

Die jüngsten Maßnahmen der EZB und der FED sollten dafür sorgen, dass der Euro im Vergleich zum US-Dollar nicht allzu viel an Stärke gewinne, was letztlich dem DAX helfen würde. Während die FED nun endlich ihre auf rund 4,5 Bio. US-Dollar aufgeblähte Bilanz abbauen möchte, dürften weitere Zinserhöhungen nicht lange auf sich warten lassen. Zwar habe die US-Regierung bei der Präsentation der September-Arbeitslosenzahlen am 6. Oktober einen Beschäftigungsrückgang vermelden müssen, die sinkende Arbeitslosenquote und steigende Stundenlöhne sprächen jedoch für eine anhaltende Normalisierung der Geldpolitik der FED. Damit bleibe die FED zur Freude vieler DAX-Anleger der EZB in Sachen Normalisierung einen Schritt voraus.

Spekulative Anleger, die steigende DAX-Kurse erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 5,36, die Knock-Out-Schwelle bei 10.790,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 5,62; Knock-Out-Schwelle bei 14.990,00 Indexpunkten) auf fallende DAX-Notierungen setzen. (13.10.2017/oc/a/i)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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