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Mini-Future Long 1,1078 open end auf EUR/USD: Konsolidierung bietet Chance - Optionsscheineanalyse


13.11.2017
DZ BANK

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in das Währungspaar EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) einen Mini-Future Long 1,1078 open end (ISIN DE000DGY8BN3/ WKN DGY8BN) mit dem Basiswert EUR/USD vor.

Neben DAX, Daimler und den Werten des Trendfolge-Depots sei im Oktober vor allem das Währungspaar EUR/USD auf dzbank-derivate.de stark gefragt gewesen. Habe der Euro in den vergangenen drei Jahren gegenüber dem US-Dollar teils deutlich abgewertet, habe er im laufenden Jahr an Boden gutmachen können. Verglichen mit dem Stand Ende 2016 habe sich der Wertzuwachs bis Anfang September auf rund 15% belaufen.

Seit dem Hoch vom 8. September bei 1,2092 USD sehe man schwächere Notierungen des Euro. Gründe für diese Entwicklung stellen nach Erachten des DZ BANK-Derivate-Teams die derzeit unterschiedlichen Stoßrichtungen der beiden großen Zentralbanken dar. So habe die FED den Leitzins in den USA in diesem Jahr bereits zweimal angehoben und dürfte aller Voraussicht nach im Dezember einen weiteren Zinsschritt nach oben vollziehen. Zudem habe die US-Notenbank im Oktober mit dem Abbau ihrer Bilanz begonnen, während die von der EZB bekannt gegebene Verlängerung der Wertpapierkäufe mit reduziertem monatlichen Volumen vom Markt offenbar als Fortsetzung der expansiven Geldpolitik interpretiert werde. Zudem sei der Konflikt um eine Unabhängigkeit Kataloniens nicht gerade förderlich für die Gemeinschaftswährung der Eurozone gewesen.


Aus charttechnischer Sicht sieht das DZ BANK-Derivate-Team den Euro seit Anfang dieses Jahres in einer Aufwärtsbewegung gegenüber dem US-Dollar. Ausgehend von einem Tief bei 1,0340 USD habe die Kursnotierung eine neue Aufwärtsbewegung gestartet, sei im April über die 200-Tage-Linie gestiegen und habe Mitte Juli den Widerstandsbereich um 1,1450 USD überwunden. Anschließend sei der Euro weiter gestiegen und habe am 8. September ein Hoch bei 1,2092 USD markiert. Seitdem sehe man schwächere Notierungen des Euro.

Kurzfristig erwartet das DZ BANK-Derivate-Team eine Fortsetzung der Konsolidierung bis in den Bereich 1,15/1,1450 USD. Der frühere Widerstandsbereich stelle nun eine potenzielle Unterstützung dar. Die Bedeutung dieses Kursbereichs als Unterstützung werde durch das bei 1,1423 USD verlaufende 38,2%-Fibonacci-Retracement (der Aufwärtsbewegung von 1,034 auf 1,2092 USD) verstärkt. Eine weitere Unterstützung verlaufe in Gestalt der 200-Tage-Linie bei 1,1302 USD. Solange der Euro nicht nachhaltig unter 1,1302 USD zurückfalle, erwarte man im Anschluss an die laufende Konsolidierung und auf längerfristige Sicht (zwölf Monate) eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung.

Nach einem Anstieg über 1,2092 USD bilde das bei 1,2167 USD verlaufende 50%-Retracement der Abwärtsbewegung von Mai 2014 bis Januar 2017 das nächste Etappenziel. Überwinde der Euro diesen Widerstand, könne sich die Aufwärtsbewegung auf 1,23/1,24 USD fortsetzen. Ein Rücksetzer in den Bereich 1,15/1,1450 USD bietet mit Blick auf das längerfristige Kursziel und mit einem Stopp unterhalb des 50%-Retracements (1,1216 USD) der im Januar gestarteten Aufwärtsbewegung aus Sicht des DZ BANK-Derivate-Teams ein attraktives Chance/Risiko-Verhältnis.

Mit einem Hebelzertifikat könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. ein Mini-Future Long auf EUR/USD steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Währungspaares Euro/US-Dollar gehebelt nach. Werde jedoch die Knock-out-Schwelle (aktuell 1,1078 USD) berührt, komme es zu hohen Verlusten des eingesetzten Kapitals. (Stand vom 10.11.2017) (13.11.2017/oc/a/w)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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