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Wave XXL-Optionsscheine auf Bayer: Trotz Euro-Stärke sieht der Pharma-Konzern große Fortschritte - Optionsscheineanalyse


11.05.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DX8DK48/ WKN DX8DK4) und einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM5E136/ WKN DM5E13) der Deutschen Bank bezogen auf die Aktie von Bayer (ISIN DE000BAY0017/ WKN BAY001) vor.

Der starke Euro mache deutschen Unternehmen vermehrt zu schaffen. Im Zuge der Berichtssaison für das erste Quartal 2018 hätten bereits mehrere DAX-Konzerne negative Wechselkurseinflüsse unter den Belastungsfaktoren aufgeführt. Dazu habe auch Bayer gehört. Die Leverkusener möchten sich dadurch jedoch nicht die Stimmung vermiesen lassen.

Laut Unternehmensangaben vom 3. Mai seien die konzernweiten Umsatzerlöse im März-Quartal gegenüber dem Vorjahr um 5,6 Prozent auf 9,1 Mrd. Euro gefallen. Währungs- und portfoliobereinigt sei ein knappes Plus von 2,0 Prozent erzielt worden. Gut gelaufen seien vor allem die Geschäfte mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln im Bereich Tiergesundheit. Dagegen hätten die Jahresziele des Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzerns niemanden wirklich vom Hocker reißen können.

Der Umsatz solle in 2018 währungs- und portfoliobereinigt im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen sowie das bereinigte Ergebnis je Aktie sollten sich währungs- und portfoliobereinigt im mittleren einstelligen Prozentbereich verbessern. Aus nominaler Sicht sei die Umsatzprognose dagegen nach unten gefahren worden. Nun werde mit einem Rückgang des nominalen Umsatzes im unteren einstelligen Prozentbereich gerechnet, nachdem zuletzt ein Wert auf dem Niveau des Vorjahres (35 Mrd. Euro) in Aussicht gestellt worden sei. Auch bei dem um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA sollten negative Wechselkurseffekte zu einem Rückgang im unteren einstelligen Prozentbereich (bisherige Prognose: Auf Vorjahresniveau) führen.


Während Bayer derzeit mit negativen Wechselkurseffekten zu kämpfen habe, habe der Konzern in Sachen Monsanto-Übernahme erneut Erfolgsmeldungen parat gehabt. Der Deal solle im laufenden zweiten Quartal 2018 abgeschlossen werden. Laut Vorstandschef Werner Baumann mache die geplante Übernahme große Fortschritte. Die EU-Kommission und weitere Behörden, unter anderem in Brasilien, China und Russland, hätten dem Vorhaben in diesem Jahr zugestimmt. Damit hätte Bayer jetzt zwei Drittel der rund 30 kartellrechtlichen Freigaben erreicht. Auch die Auflagen von der EU-Kommission und anderen Regulierungsbehörden habe man gut im Griff. Beispielsweise habe sich BASF mehrfach als bereitwilliger Abnehmer von zu verkaufenden Geschäftsbereichen gezeigt.

Auch die Einnahmen aus dem Verkauf weiterer Covestro-Anteile würden Bayer helfen die Monsanto-Übernahme zu stemmen. Am 4. Mai habe der DAX-Konzern mitgeteilt, dass der Verkaufsprozess nun abgeschlossen sei und weitere 14,2 Prozent der Aktien von Covestro auf den Markt geworfen worden seien. Bayer habe dadurch 2,2 Mrd. Euro einnehmen können und behalte lediglich noch einen 6,8-Prozent-Anteil an Covestro, um eine im Jahr 2020 fällige Umtauschanleihe zu bedienen. Damit seien der Börsengang des Kunststoffgeschäfts im Herbst 2015 und die späteren Covestro-Anteilsverkäufe für Bayer ein großer Erfolg gewesen.

Auch über den im April erfolgten Einstieg von Temasek habe man sich freuen können. Der Staatsfonds aus Singapur habe sich im Zuge einer Kapitalerhöhung für rund 3 Mrd. Euro etwa 3,6 Prozent an Bayer gesichert und so für einen Vertrauensbeweis gesorgt. Es müsse sich jedoch erst herausstellen, ob Temasek Freude an diesem Investment haben werde. Zumal die geplante Monsanto-Übernahme alles andere als unumstritten sei.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Bayer-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,62, die Barriere bei 84,30 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,62; Barriere bei 118,25 Euro) auf fallende Kurse der Bayer-Aktie setzen. (Stand vom 09.05.2018) (11.05.2018/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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