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Wave XXL-Optionsscheine auf Infineon: Hält das Stimmungshoch an? Optionsscheineanalyse


17.05.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM642G8/ WKN DM642G) und einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM72MB6/ WKN DM72MB) der Deutschen Bank auf die Aktie von Infineon (ISIN DE0006231004/ WKN 623100) vor.

Infineon habe mit seinen jüngsten Quartalsergebnissen für Anlegerjubel gesorgt. Außerdem profitiere der Münchner Halbleiterkonzern von den Wachstumsaussichten, die sich im Bereich Elektromobilität und anderen Zukunftsbranchen bieten würden. Allerdings bestehe die Gefahr, dass diese positiven Aussichten im Aktienkurs bereits eingepreist seien. Auch der schwache US-Dollar könnte ein Spielverderber sein.

Mittlerweile gehöre die Infineon-Aktie zu den erfolgreichsten DAX-Titeln in 2018. Zwischendurch habe das Papier einen Durchhänger erlebt. Schuld an der zwischenzeitlichen Kursdelle seien die allgemeinen Börsenturbulenzen und die Schwäche einiger großer US-Technologietitel wie Facebook oder Amazon gewesen. Inzwischen scheine diese Phase jedoch vorbei zu sein. Für eine deutliche Kursbelebung hätten die Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 (Ende März) gesorgt. Infineon habe überzeugen können, obwohl dem Unternehmen ein schwacher US-Dollar etwas Gegenwind beschert habe.


Laut Unternehmensangaben vom 3. Mai 2018 seien die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent auf 1,84 Mrd. Euro gesteigert worden. Das Segmentergebnis habe um 6 Prozent auf 314 Mio. Euro zugelegt, während die Segmentergebnis-Marge damit bei 17,1 Prozent gelegen habe. Der Nettogewinn sei dank eines Anteilsverkaufs auf 457 Mio. Euro sogar mehr als verdoppelt worden. Die Auftragslage sei derart gut, dass Infineon gar nicht sämtliche Bestellungen habe annehmen können. Aus diesem Grund solle der Kapazitätsausbau beschleunigt werden. Das Management habe vor allem Antriebslösungen für Elektrofahrzeuge, Hochgeschwindigkeitszüge oder auch die erneuerbare Stromerzeugung als Wachstumstreiber identifiziert. Auch bei Halbleitern für die Stromversorgung von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz steige die Nachfrage.

Nicht umsonst habe Infineon am 11. Mai 2018 ein neues Entwicklungszentrum am Standort Dresden angekündigt. Ein Schwerpunkt solle die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen für Automobil- und Leistungselektronik sowie Künstliche Intelligenz sein. Das Infineon-Management gehe davon aus, dass der positive Trend anhalten werde. Daher seien die Gesamtjahresziele leicht angehoben worden. Die Umsatzerlöse sollten um 4 bis 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Die Segmentergebnis-Marge werde bei 17 Prozent gesehen.

Das Infineon-Management und Marktteilnehmer würden jedoch nicht erst seit gestern von den Wachstumsmöglichkeiten wissen, die sich dem Chiphersteller aus der Transformation der Automobilindustrie bieten würden. Entsprechend könnten die positiven Aussichten bereits eingepreist sein. In den beiden vergangenen Jahren habe sich der Kurs der Infineon-Aktie in etwa verdoppelt. Allerdings sei die Kursrally im Herbst des vergangenen Jahres zum Stehen gekommen. Außerdem könne das Halbleitergeschäft sehr stark zyklisch verlaufen. Infineon & Co würden nun schon seit einiger Zeit eine Boom-Phase erleben, sodass der nächste Abschwung jederzeit erfolgen könnte. Gleichzeitig bestehe die Gefahr, dass die Wechselkursbelastungen nur noch größer würden.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Infineon-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,61, die Barriere bei 19,90 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,74; Barriere bei 27,75 Euro) auf fallende Kurse der Infineon-Aktie setzen. (Stand vom 15.05.2018) (17.05.2018/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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