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Wave XXL-Optionsscheine auf Tesla: Haben die Kalifornier endgültig die Kurve gekriegt? Optionsscheineanalyse


14.06.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM74T92/ WKN DM74T9) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM8QKN1/ WKN DM8QKN) der Deutschen Bank auf die Aktie von Tesla Motors (ISIN US88160R1014/ WKN A1CX3T) vor.

Bei Tesla gehe es immer noch sehr turbulent zu. Nachdem zuletzt vor allem Elon Musk in die Kritik geraten sei, scheine der Chef und Gründer des kalifornischen Elektrowagenbauers nun einiges an verlorenem Anlegervertrauen zurückgewonnen zu haben. Das heiße jedoch nicht, dass nun Ruhe einkehre.

Noch immer laufe die Produktion des Model 3 nicht reibungslos. Ursprünglich hätten bereits Ende 2017 rund 5.000 Fahrzeuge des Hoffnungsträgers für den Massenmarkt pro Woche vom Band laufen sollen. Nach einigen Verzögerungen und Produktionsunterbrechungen solle dieses Ziel Ende des ersten Halbjahres 2018 erreicht werden. Auf der am 5. Juni abgehaltenen Hauptversammlung sei bekannt geworden, dass es derzeit rund 3.500 Fahrzeuge pro Woche seien. Angesichts der vielen Vorbestellungen des mindestens 35.000 US-Dollar teuren Autos stehe der Konzern mächtig unter Druck. Mächtig unter Druck stehe das Unternehmen auch, weil es noch den Beweis erbringen müsse, dass es Gewinne erwirtschaften könne. In dieser Hinsicht scheine man auf einem guten Weg zu sein.

Am 31. Mai habe die "WirtschaftsWoche" berichtet, dass das 35.000 bis 78.000 US-Dollar teure Model 3 Gewinn abwerfen könne. Dabei habe man sich auf einige Analysen von Ingenieurdienstleistern bezogen, die das Model 3 auseinander genommen und Berechnungen zu den Material- und Produktionskosten angestellt hätten. Ein Testingenieur sei mit den Worten zitiert worden: "Falls Tesla es schafft, die geplanten 10.000 Stück pro Woche zu bauen, wird das Model 3 einen erheblichen positiven Ergebnisbeitrag liefern." Zudem sei berichtet worden, dass es Tesla beim Model 3 offenbar geschafft habe, den Einsatz von knappen Batterierohstoffen wie Kobalt deutlich zu verringern, was ein enormer Wettbewerbsvorteil sein könne.


Möglicherweise seien es solche Analysen, die auch Tesla-Aktionäre weiter an Elon Musk glauben lassen würden. Bei der jüngsten Hauptversammlung habe es die Initiative gegeben, Musk die gleichzeitige Führung des Verwaltungsrats und des Vorstands zu verbieten. Diese Initiative sei erfolglos geblieben, was die zuletzt beobachtete Erholung der Tesla-Aktie zusätzlich angeheizt habe.

Auch aus einem anderen Grund habe das Papier wieder eine erfreulichere Kursperformance an den Tag legen können. Nachdem das einflussreiche US-Verbrauchermagazin "Consumer Reports" für das Model 3 unter anderem aufgrund eines zu langen Bremsweges keine Kaufempfehlung habe aussprechen wollen, habe es diese Kaufempfehlung nun doch noch gegeben. Mithilfe eines Software-Updates sei der Bremsweg verkürzt worden, was die Tester schließlich überzeugt habe.

Aktuell scheine Tesla das Anlegervertrauen zurückgewonnen zu haben. Allerdings könne dieses auch schnell wieder enttäuscht werden, wenn ein weiteres Produktionsziel nicht erreicht werden sollte. Dies sei in der Vergangenheit recht häufig vorgekommen. In diesem Fall wäre die Erholung der Tesla-Aktie schnell beendet und wir würden zur Achterbahnfahrt der vergangenen Jahre zurückkehren, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Aufgrund der teilweise deutlichen Kursausschläge sollten Investoren stake Nerven mitbringen. Auch wenn das Model 3 profitabel sein könne, heiße dies nicht, dass sich der kalifornische Elektrowagenbauer wie selbstverständlich in der Riege der großen Massenmarkthersteller etablieren könne. Bis dahin sei es noch ein sehr weiter Weg, auf dem viel schiefgehen könne.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Tesla-Aktie erwarten würden, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (Laufzeit bis zum 13.03.2019) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liege derzeit bei 8,12. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 15,15; Laufzeit bis zum 13.03.2019) auf fallende Kurse der Tesla-Aktie setzen. (Stand vom 12.06.2018) (14.06.2018/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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