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Wave XXL-Optionsscheine auf Tesla: Der Elektrowagenbauer kommt immer noch nicht zur Ruhe - Optionsscheineanalyse


12.10.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM74T76/ WKN DM74T7) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS62MQ2/ WKN DS62MQ) der Deutschen Bank auf die Aktie von Tesla Motors (ISIN US88160R1014/ WKN A1CX3T) vor.

Der Streit zwischen Elon Musk und der US-Börsenaufsicht sei vorerst beendet. Allerdings heiße dies nicht, dass es beim kalifornischen Elektrowagenbauer Tesla nun besonders ruhig zugehen werde.

Die Tesla-Aktie sei bereits in den vergangenen Jahren teilweise sehr starken Kursausschlägen unterworfen gewesen. In den vergangenen Wochen sei es jedoch noch turbulenter zugegangen als sonst. Auslöser der jüngsten Kurskapriolen sei eine Twitter-Nachricht von Konzernchef und Gründer Elon Musk vom 7. August 2018 gewesen. Darin habe es geheißen, dass er darüber nachdenken würde, Tesla zu einem Preis von 420 US-Dollar je Aktie von der Börse zu nehmen und die Finanzierung bereits gesichert sei. Wie man heute wisse, sei die Finanzierung alles andere als gesichert gewesen, was die US-Börsenaufsicht SEC auf den Plan gerufen habe.


Diese habe Musk wegen möglichen Wertpapierbetrugs verklagt. Die Behörde habe sogar gefordert, dass Musk verboten werden sollte, börsennotierte Unternehmen zu leiten, unter anderem, weil er in Bezug auf das gehandelte Tesla-Delisting falsche und irreführende Angaben gegenüber Investoren gemacht habe. Investoren hätten sich nun tatsächlich mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass Tesla in Zukunft ohne die dominierende Persönlichkeit der rund fünfzehnjährigen Unternehmensgeschichte auskommen müsste. Ein Gedanke, der Anleger verschreckt habe und den Kurs der Tesla-Aktie regelrecht habe abstürzen lasse. Doch nun, da feststehe, dass Elon Musk erst einmal an der Konzernspitze weitermachen dürfe, halte sich der Börsenjubel trotzdem in Grenzen.

Für Musk sei der Streit mit der SEC relativ glimpflich ausgegangen. Statt eines lebenslangen Verbots der Leitung börsennotierter Unternehmen bleibe er sogar Tesla-CEO. Er müsse lediglich den Chairman-Posten für drei Jahre abgeben. Diese Lösung könne am Ende sogar positiv für Tesla sein. Bereits vor dem ominösen Tweet vom 7. August und dem Geschehen danach hätten einige Tesla-Anteilseigner eine Beschneidung der Macht Musks gefordert. Diese könnten nun zufrieden gestellt sein. Zumal Musk weiterhin als Aushängeschild des Konzerns fungieren könne, jedoch gleichzeitig auch vom Aufsichtsrat gebremst werden könnte, wenn er drohe, mit seinen Tweets über die Stränge zu schlagen.

Genauso entscheidend wie das Geschehen rund um Elon Musk seien für den Unternehmenserfolg auch die Fortschritte im Bereich Automobilproduktion. In diesem Bereich komme Tesla immer besser in Schwung. Am 2. Oktober habe der Konzern mitgeteilt, im dritten Quartal 2018 eine Rekordzahl an Autos produziert zu haben. Im Vorjahresvergleich sei die Zahl um 50 Prozent auf 80.142 Fahrzeuge gestiegen. Zudem seien in der letzten Septemberwoche 5.300 Model 3 vom Band gelaufen, was Tesla erneut über das Produktionsziel von 5.000 Autos des Hoffnungsträgers für den Massenmarkt pro Woche gebracht habe. Damit nähere sich das Unternehmen weiterhin einer kritischen Zahl an produzierten und verkauften Fahrzeugen an, um endlich profitabel zu sein.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Tesla-Aktie erwarten würden, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (Laufzeit bis zum 13.03.2019) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liege derzeit bei 13,61. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 6,74; Laufzeit bis zum 13.03.2019) auf fallende Kurse der Tesla-Aktie setzen. (Stand vom 11.10.2018) (12.10.2018/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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