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Wave XXL-Optionsscheine auf Microsoft: Der Softwareriese hat immer dazu gehört - Optionsscheineanalyse


07.12.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS72G02/ WKN DS72G0) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS57F85/ WKN DS57F8) der Deutschen Bank auf die Aktie von Microsoft (ISIN US5949181045/ WKN 870747) vor.

Heimlich still und leise habe sich Microsoft in den Kampf um den Titel des wertvollsten börsennotierten Unternehmens eingeschaltet. Apple, Amazon, Alphabet & Co müssten sich warm anziehen. Es sei jedoch alles andere als sicher, dass Microsoft bis zum Ende durchhalte.

Wenn in den vergangenen Jahren von den großen US-Technologietiteln, die die langfristige Börsenrally anführten, die Rede war, schien Microsoft nicht so recht dazuzugehören, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Zu den "coolen" kids hätten eher Amazon, Apple, Facebook, Google oder Netflix gehört. Amazon habe seinen riesigen Online-Handelsplatz, Apple die iPhones, Facebook sei das beherrschende Soziale Netzwerk, Google trumpfe mit der gleichnamigen Suchmaschine, YouTube oder Android auf, während Serien- und Film-Fans an dem Video-on-Demand-Anbieter Netflix nicht vorbeikämen. Microsoft habe dagegen eher für den berühmten blauen Bildschirm, abgestürzte PCs und damit viel Frust bei den Computerbesitzern gestanden. Dieses Bild führe jedoch in die Irre. Schließlich habe der Software-Riese in den vergangenen Jahren beeindruckende Erfolge gefeiert.

Der Kurs der Microsoft-Aktie habe in den vergangenen Jahren einen steilen Anstieg hingelegt. Zwar habe das Papier zuletzt ebenfalls unter den allgemeinen Börsenturbulenzen gelitten, allerdings nicht in dem gleichen Maße wie einige andere große US-Technologietitel. So sei es auch möglich gewesen, dass sich Microsoft in den vergangenen Wochen mit Apple einen Kampf um den Titel des wertvollsten börsennotierten Unternehmens habe liefern und diesen Kampf auch immer wieder für sich entscheiden können.


Unter Konzernchef Satya Nadella, der das Amt des CEO am 4. Februar 2014 von Steve Ballmer übernommen habe, habe Microsoft den erfolgreichen Sprung in das Cloud-Zeitalter geschafft. Dabei habe sich zuletzt vor allem die Azure-Plattform als Wachstumstreiber entpuppt. Auch beim übernommenen Karriere-Netzwerk LinkedIn habe das Wachstum überzeugen können. Die Investitionen würden sich nun auszahlen, während man sich von Fehlschlägen wie der Übernahme der Nokia-Handy-Sparte auch dank eines rigorosen Schlussstriches in Form von milliardenschweren Abschreibungen schnell erholt habe.

So habe Microsoft auch mit den jüngsten Geschäftszahlen überzeugen können. Laut Unternehmensangaben vom 24. Oktober seien die Umsatzerlöse im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 (Ende September) um 19 Prozent auf 29,1 Mrd. US-Dollar gestiegen. Der Nettogewinn sei um 34 Prozent auf 8,8 Mrd. US-Dollar geklettert. Zudem habe Microsoft auch zu Beginn seines Geschäftsjahres im Gegensatz zu einigen anderen Technologiewerten mit weiteren Aktienrückkäufen und Dividendenzahlungen aufgewartet.

Trotz der zuletzt starken Performance dürfte es auch Microsoft in Zukunft mit einigen Herausforderungen zu tun bekommen. Neue, leistungsfähige Geräte wie Smartphones oder Tablets, auf denen Microsoft mit seinen Betriebssystemen nur schwach vertreten sei, könnten die PC-Verkäufe weiter unter Druck bringen. Zudem habe es der Konzern im Cloud-Bereich mit einer schlagkräftigen Konkurrenz zu tun, was in Microsofts jahrelanger Domäne, dem Bereich Unternehmenssoftware, nicht immer der Fall gewesen sei. Darüber hinaus könne sich auch Microsoft dem chinesisch-amerikanischen Handelsstreit, einem stärkeren US-Dollar oder der Aussicht auf eine Konjunkturabkühlung nicht entziehen.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Microsoft-Aktie erwarten würden, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (Laufzeit bis zum 18.09.2019) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liege derzeit bei 11,48. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 8,08; Laufzeit bis zum 18.09.2019) auf fallende Kurse der Microsoft-Aktie setzen. (Stand vom 06.12.2018) (07.12.2018/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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