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WAVE XXL-Optionsscheine auf Gold: Krisenwährung auf dem Vormarsch? - Optionsscheineanalyse


04.01.2019
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen WAVE XXL Call-Optionsschein (ISIN DE000DX14XA4/ WKN DX14XA) sowie einen WAVE XXL Put-Optionsschein (ISIN DE000DE1CF35/ WKN DE1CF3) der Deutschen Bank auf Gold (ISIN XC0009655157/ WKN 965515) vor.

Während sich die Kurse der wichtigsten Aktienindices zum Ende des Jahres 2018 teilweise steil nach unten bewegt hätten, sei es für die Goldnotierungen in die entgegengesetzte Richtung gegangen. Halte dieser Trend in 2019 an?

Im Herbst 2011 habe der Preis für eine Feinunze Gold bei 1.920 US-Dollar notiert. Die Notierungen für das gelbe Edelmetall hätten sich in den vergangenen Jahren weit von diesem Rekordstand entfernt. Gold habe in der Anlegergemeinde an Ansehen eingebüßt. Schließlich hätten am Aktienmarkt dank einer jahrelang anhaltenden Kursrally gute Renditen erzielt werden können. Zeitweise hätten sogar Kryptowährungen wie der Bitcoin als attraktive Alternative zu Gold gegolten. Doch auch diese Phase habe nicht ewig gehalten.

Der Markt für Kryptowährungen habe einen regelrechten Absturz erlebt, während die Aktienkurse Ende 2018 weltweit gepurzelt seien. Der deutsche Leitindex DAX habe das Jahr 2018 mit einem Minus von 18 Prozent beendet. Die US-Aktienmärkte hätten das schwächste Jahr seit der Finanzkrise 2008 erlebt. Besonders schwach und volatil hätten sich die wichtigsten Indices Dow Jones Industrial Average, S&P 500 und NASDAQ 100 im Schlussquartal und im Monat Dezember präsentiert. Daher bleibe die Frage, ob sich diese Entwicklung im neuen Jahr fortsetzen werde. Zumal die jüngsten Risikofaktoren Investoren noch eine ganze Weile begleiten dürften. Dazu würden vor allem der chinesisch-amerikanische Handelsstreit, das Brexit-Chaos, die erwartete Konjunkturabkühlung und die Sorgen vor den Folgen zu schnell steigender US-Leitzinsen zählen.


Angesichts der Verunsicherung im Markt scheinen sich Investoren wieder daran erinnert zu haben, dass sich Gold seit jeher als Krisenwährung bewährt hat, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Somit sei auch die Preiserholung beim gelben Edelmetall zum Ende des vergangenen Jahres zu erklären. Noch immer gebe es genügend Anleger, die einen gewissen Goldanteil in ihren Depots als Absicherung vorhalten würden. Dieser Anteil dürfte sich in den vergangenen Wochen und Monaten deutlich erhöht haben. Zudem dürften viele Rohstoff- und Edelmetallinvestoren auf ein Umdenken bei der US-Notenbank FED setzen.

Einige Marktteilnehmer hätten gehofft, dass die FED angesichts der jüngsten Marktunsicherheiten bereits im Dezember 2018 auf eine weitere Leitzinserhöhung verzichten würde. Diesen Gefallen hätten FED-Chef Jerome Powell und die anderen US-Währungshüter Investoren nicht getan. Sie hätten die Leitzinsen am 19. Dezember 2018 um 25 Basispunkte auf 2,25 bis 2,50 Prozent erhöht. Doch schon 2019 könnte die FED ihr Tempo in Sachen Zinswende drosseln. Angesichts einer drohenden Konjunkturabkühlung würden inzwischen nicht einmal mehr Leitzinssenkungen für 2019 ausgeschlossen.

Die Möglichkeit einer lockeren Geldpolitik der FED habe wiederum dafür gesorgt, dass sich der US-Dollar zum Ende des Jahres 2018 im Vergleich zu wichtigen Währungen wie dem Euro etwas schwächer gezeigt habe. Eine schwächere US-Währung sorge wiederum dafür, dass sich die Goldbeschaffung verbillige, was wiederum die Nachfrage nach dem gelben Edelmetall ankurbele. Es bleibe jedoch abzuwarten, ob dieser Effekt in 2019 stark genug sein werde, um Gold zu einer neuerlichen Preisrally zu verhelfen.

Spekulative Anleger, die steigende Goldpreise erwarten würden, könnten mit dem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,29, die Barriere bei 1.018,3000 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,28, Barriere bei 1.545,9500 US-Dollar) auf fallende Goldnotierungen setzen. (Stand vom 03.01.2019) (04.01.2019/oc/a/r)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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