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Wave XXL-Optionsscheine auf BASF: Der Chemie-Konzern tut alles, um nicht abgehängt zu werden


11.01.2019
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DX1N2B8/ WKN DX1N2B) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS7YMY4/ WKN DS7YMY) der Deutschen Bank auf die Aktie von BASF (ISIN DE000BASF111/ WKN BASF11) vor.

Der Chemiekonzern BASF bewege sich derzeit in einem schwierigen Marktumfeld. Trotzdem würden die Ludwigshafener nicht vergessen, passende Maßnahmen zu ergreifen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Die Frage bleibe nur, ob es die richtigen Maßnahmen seien.

Am 20. und 21. November 2018 habe die BASF im Rahmen ihres Kapitalmarkttages die neue Konzern-Strategie vorgestellt. Schon zu diesem Zeitpunkt sei es dem Chemiekonzern nicht gelungen, an der Börse für Aufbruchstimmung zu sorgen. Das in Aussicht gestellte jährliche Wachstum des EBITDA vor Sondereinflüssen um 3 bis 5 Prozent habe Anleger nicht vom Hocker reißen können. Für noch mehr Enttäuschung habe eine kurz darauf ausgesprochene Gewinnwarnung gesorgt.

Am 7. Dezember habe es von Unternehmensseite geheißen, dass für das Geschäftsjahr 2018 statt eines leichten Rückgangs des Ergebnisses der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen von bis zu 10 Prozent nun ein deutlicher Rückgang von 15 bis 20 Prozent erwartet werde. Die EBIT-Prognose ("deutlicher Rückgang") und die Umsatz-Erwartungen ("Anstieg von bis zu 5 Prozent") seien bestätigt worden. Dies sei allerdings nur ein schwacher Trost gewesen.


Entsprechend schwach habe die BASF-Aktie im Jahr 2018 abgeschnitten. Auf Jahressicht habe beim DAX-Wert ein Kursminus von rund 34 Prozent zu Buche gestanden. Zumal die BASF auch mit einigen negativen Sonderfaktoren fertig habe werden müssen. Dazu habe vor allem die lange Zeit vorherrschende Trockenheit in Deutschland und ein damit zusammenhängender niedriger Rheinpegel gehört. Der niedrige Wasserstand des Rheins habe sich negativ auf die Logistikkette des Konzerns ausgewirkt und sollte das BASF-Ergebnis im Schlussquartal um rund 200 Mio. Euro belasten. Doch das sei nicht alles.

Der BASF würden auch der Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die drohende Konjunkturabkühlung zu schaffen machen. Schließlich gelte das Chemiegeschäft als besonders konjunkturabhängig. Zudem habe das Unternehmen im Zuge seiner neuen Strategie Asien und vor allem China als wichtige Zukunftsmärkte ausgemacht. Die bereits starke Positionierung in dieser Region solle noch weiter ausgebaut werden. Beispielsweise sei bereits am 29. Oktober 2018 verkündet worden, dass die BASF und das chinesische Erdgas- und Mineralölunternehmen SINOPEC eine Absichtserklärung über den Ausbau der Kooperation in China unterzeichnet hätten. Teil der neuen Strategie sei auch ein Sparprogramm. Dieses solle zwischen 2019 und 2021 umgesetzt werden und ab Ende 2021 einen jährlichen Ergebnisbeitrag von 2 Mrd. Euro leisten.

Die BASF setze im Zuge ihrer neuen Strategie auf organisches Geschäftswachstum. Allerdings sollten auch einige jüngst getätigte Zukäufe helfen, nachdem Bayer im Zuge der Monsanto-Übernahme bestimmte Geschäftsbereiche habe abgeben müssen. Die BASF habe sich Teile des Geschäfts mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut sowie den vielversprechenden Bereich Digital-Farming geschnappt. Zudem werde das Öl- und Gasgeschäft gemeinsam mit LetterOne ganz neu geordnet. Dieses werde in das Joint-Venture Wintershall DEA eingebracht. Dem Ludwigshafener Unternehmen würden dabei zunächst 67 Prozent der Anteile zufallen. Mittelfristig sei ein Börsengang angedacht, was viele Möglichkeiten eröffne.

Außerdem wolle die BASF vom erwarteten Boom im Bereich Batterien für Elektroautos profitieren. Ab Ende 2020 sollten Batteriematerialien für den europäischen Automobilmarkt im finnischen Harjavalta produziert werden. Dies zeige, dass die BASF trotz oder gerade wegen des aktuell vorherrschenden schwierigen Marktumfelds die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen möchte.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der BASF-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,10, die Barriere bei 50,45 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,32, Barriere bei 74,50 Euro) auf fallende Kurse der BASF-Aktie setzen. (Stand vom 10.01.2019) (11.01.2019/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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