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Wave XXL-Optionsscheine auf Apple: Ist der Technik-Riese zu spät dran? Optionsscheineanalyse


13.09.2019
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DC18ZV0/ WKN DC18ZV) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS6CGU2/ WKN DS6CGU) der Deutschen Bank auf die Aktie von Apple (ISIN US0378331005/ WKN 865985) vor.

Die jährliche Apple-Produktpräsentation im Herbst umwehe längst nicht mehr der Zauber früherer Tage. Allerdings müsse dies gar nicht so schlimm sein, da der Konzern mit dem Apfel im Logo inzwischen nicht mehr nur vom iPhone-Verkauf abhängig sei.

Ein Smartphone sei ein gewöhnlicher Gebrauchsgegenstand geworden. Obwohl die in den Geräten verbaute Technik in den vergangenen Jahren enorme Sprünge gemacht habe, habe die Begeisterung von Handy-Nutzern für Produktneuheiten abgenommen. Dies habe insbesondere Apple schmerzhaft erfahren müssen. Noch immer seien die jährlichen Produktpräsentationen ein Medienereignis, allerdings sorge der iPhone-Konzern selbst dafür, dass seine Abhängigkeit von den Smartphone-Verkäufen abnehme. Trotzdem lohne sich ein Blick auf die Keynote vom 10. September.

Im Fokus hätten die neuesten iPhones gestanden. Die neuen Spitzenmodelle iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone Pro Max seien ab sofort vorbestellbar. Ausgeliefert würden sie ab 20. September. Das Problem für Apple sei jedoch der Umstand, dass die Vorgängermodelle derart ausgereift seien, dass es sich für Apple-Fans kaum lohne, sich immer sofort das neueste Modell anzuschaffen. Neben dem hohen Preis und der Sättigung des gesamten Marktes für Computer-Handys sei dies ein Grund, warum Apple mit rückläufigen Verkaufszahlen und schrumpfenden iPhone-Umsätzen zu kämpfen habe.

Es sei jedoch nicht so, dass Apple dieses Problem nicht erkannt hätte. Insbesondere der Dienstleistungsbereich mit Angeboten wie dem Musikstreaming habe zuletzt stark wachsen und zu einer Diversifikation im Konzern beitragen können. Im dritten Geschäftsquartal 2018/19 (Ende Juni) hätten die iPhone-Umsätze erstmals seit 2012 weniger als 50 Prozent der konzernweiten Umsatzerlöse ausgemacht. Dieser Anteil könnte weiter sinken.


Während Apple nun mit der Apple Watch 5 oder einem neuen 10,2-Zoll-iPad im Hardware-Bereich weitere Neuigkeiten neben den iPhones präsentiert habe, gehe es dem Konzern verstärkt darum, wie Apple-Fans diese Hardware einsetzen würden. Apple-Chef Tim Cook verweise gerne darauf, dass weltweit rund 1,4 Milliarden Menschen ein Apple-Gerät nutzen würden. Nach den Vorstellungen des Unternehmens sollten diese Menschen nun auch den Apple-Streamingdienst Apple TV+ oder die Videospiele-Plattform Apple Arcade abonnieren.

Apple Arcade gehe am 19. September mit mehr als 100 Spielen an den Start, Apple TV+ solle am 1. November folgen. In beiden Fällen würden nach einem kostenlosen Probemonat 4,99 Euro monatlich fällig. Apple gehe jedoch nicht nur über den niedrigen Preis auf Kundenfang, Käufer eines iPhones, iPads, MacBooks oder Apple TVs sollten eine Apple TV+ Jahresmitgliedschaft geschenkt bekommen.

Die Apple-Aktie habe sich nach einem zwischenzeitlichen Kursrücksetzer im Frühjahr dieses Jahres zuletzt deutlich erholen können. Aktuell liefere sich Apple mit Microsoft einen spannenden Kampf um den Titel des wertvollsten Unternehmens der Welt. Es bleibe jedoch die Frage, ob sich der iPhone-Konzern dauerhaft in der Spitzengruppe unter den US-Technologieriesen halten könne.

Apple TV+ könnte zu spät kommen. Konkurrenten wie Netflix, Disney oder Amazon seien mit ihren Streaming-Angeboten wesentlich weiter. Sie würden mit Inhalten auftrumpfen, während im Fall von Apple TV+ nicht klar sei, welche Filme, Serien oder Dokumentationen die TV-Zuschauer anziehen solle. Zudem schwinge im Fall von Apple derzeit immer die Frage mit, welche Auswirkungen der Handelsstreit zwischen China und den USA auf den Konzern haben werde. Kaum ein anderes US-Unternehmen stehe so sehr im Fokus, wenn es um die Handelsstreitigkeiten der beiden Weltmächte gehe.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Apple-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,34 , die Barriere bei 166,40 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,49, Barriere bei 261,35 US-Dollar) auf fallende Kurse der Apple-Aktie setzen. (Stand vom 12.09.2019) (13.09.2019/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Der Vorstand und/oder Mitarbeiter der aktiencheck.de AG halten eine Netto-Longposition in den Aktien des analysierten Unternehmens. Es besteht also ein Interessenkonflikt auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen wollen.




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