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Open End Turbo Short-Optionsschein auf Siemens: Short-Chance von 51% - Optionsscheineanalyse


09.10.2019
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Ronald Gehrt von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Short-Optionsschein (ISIN DE000MF2DHP1/ WKN MF2DHP) von Morgan Stanley auf die Siemens-Aktie (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) vor.

Am 7. November werde Siemens das Ergebnis des Geschäftsjahres 2018/2019 auf den Tisch legen. Die Hoffnung, dass das letzte Quartal gut genug gewesen sei, um die bei der letzten Bilanz infrage gestellten, konzerneigenen Prognosen doch noch zu erreichen, habe die Aktie zeitweise deutlich höher getrieben. Doch jetzt sei die Aktie an einer massiven charttechnischen Widerstandszone abgeprallt - parallel zu den schwindenden Hoffnungen. Eine hochinteressante Konstellation, für die die Experten heute einen Open End Turbo Short-Optionsschein vorstellen würden.

An so gut wie keinem deutschen Unternehmen, das in konjunktursensiblen Branchen agiere, sei die markante Abschwächung der Wirtschaft vorbei gegangen, auch an Siemens nicht. Und wie fast überall seien es auch hier weniger die Umsätze gewesen, die Stirnrunzeln bei den Investoren ausgelöst habe, sondern die unter Druck geratenen Gewinnmargen. Dadurch sei der Gewinn unter den Erwartungen geblieben. Und sogar das eigene Umsatzziel sei herausfordernder geworden, habe das Unternehmen die Ergebnisse des dritten Quartals des bei Siemens immer am 30. September endenden Geschäftsjahres kommentiert.


Werfe man einen Blick auf die Konjunkturdaten hierzulande ebenso wie weltweit, wäre es durchaus eine Überraschung, sollte Siemens bei der Vorlage des Gesamtjahresergebnisses, die für den 7. November avisiert sei, doch wieder mit starken Margen und Gewinnen aufwarten können. Doch genau diese Hoffnung hätten diejenigen Akteure gehabt, die die Aktie bis Ende September wieder genau dorthin nach oben gezogen hätten, wo die scharf negative Reaktion auf die letzte Bilanz begonnen habe. Genau dorthin - aber nicht weiter. Damit werde es jetzt interessant:

Ende Juli sei als Reaktion auf die enttäuschenden Zahlen des dritten Quartals eine recht große, abwärts gerichtete Kurslücke entstanden, die bei 99 Euro begonnen habe. Nachdem die Siemens-Aktie zunächst mehrere Wochen weiter gefallen sei und bei 84,42 Euro ein Jahrestief erreicht habe, sei dieser gesamte Abstieg bis Ende September wieder aufgeholt worden. Doch kaum habe der Kurs diese 99 Euro erreicht, sei Abgabedruck aufgekommen. Und eine Trader-Regel laute: Erst, wenn ein "Gap", eine Kurslücke, geschlossen worden sei, wäre der Weg in die vorherige Impulsrichtung, sprich in die Richtung, in der das Gap aufgetreten sei, wieder frei. Und das wäre nach unten.

Hinzu komme, dass Siemens nicht alleine an der oberen Begrenzung dieser Kurslücke abgewiesen worden sei. Genau dort, konkret bei 98,60 Euro, verlaufe auch die mittelfristig wichtige 200-Tage-Linie. Und knapp darüber warte bei 100 Euro eine bis in den März zurückreichende Wendemarke, deren Ursprünge sogar bis ins Frühjahr 2018 zurückgehen würden. Ein Vorteil für die Bären sei zudem, dass sich bis hinunter zum bisherigen Jahrestief bei 84,42 Euro keine charttechnischen Unterstützungen von Bedeutung finden würden.

Risikofreudige Anleger, die bei Siemens jetzt das Tor auf der Unterseite offen sehen würden, könnten von diesem Szenario durch einen Open End Turbo Short-Optionsschein mit einem Hebel von 4,59 überproportional profitieren. Teste die Aktie ihr bisheriges Jahrestief bei 84,42 Euro, würde der Turbo Short-Optionsschein einen Kurs um 3,02 Euro erreichen, was einem Kursgewinn von 51 Prozent entsprechen würde. Zur Absicherung der Position wäre ein Stopp Loss um 101 Euro in der Aktie zu überlegen, knapp oberhalb der massiven Widerstandszone, an welcher der Kurs zur Monatswende nach unten abgewiesen wurde. Dieses Niveau würde etwa einem Kurs von 1,36 Euro im Turbo Short-Optionsschein entsprechen, woraus sich ein Chance/Risiko-Verhältnis von ca. 1,6:1 ergebe. (09.10.2019/oc/a/d)




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