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Wave XXL-Optionsscheine auf Platin: Anstieg trotz ungelöster Dieselthematik? Optionsscheineanalyse


29.11.2019
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten von X-markets by Deutsche Bank stellen einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS6ZXV6/ WKN DS6ZXV) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS14Y50/ WKN DS14Y5) der Deutschen Bank auf Platin (ISIN XC0009665545/ WKN nicht bekönnet) vor.

Der Platinpreis scheine die jüngste Korrektur so langsam hinter sich zu lassen. Angesichts der anhaltenden Dieselschwäche bleibe es jedoch fraglich, ob das Edelmetall einen ähnlichen Anstieg wie im Sommer hinlegen könne.

Die Dieselaffäre habe dem Platinpreis in den vergangenen Jahren ordentlich zugesetzt. Platin werde zu einem großen Teil in der Schmuckindustrie verwendet. Außerdem werde das Edelmetall in Autokatalysatoren eingesetzt. Platin sei vor allem bei Dieselfahrzeugen beliebt. Diese würden aufgrund des von Volkswagen losgetretenen Dieselskandals, der allgemeinen Umweltdiskussionen und der Fahrverbote für Dieselautos in deutschen Innenstädten immer häufiger von Kunden gemieden.

Laut Angaben des europäischen Automobilverbandes ACEA vom 7. November sei die Zahl der neuregistrierten Dieselautos im dritten Quartal 2019 im Vorjahresvergleich um 14,1 Prozent auf rund 1 Mio. Autos gefallen. Damit habe der Anteil der Dieselautos bei den Neuzulassungen nur noch bei 29,1 Prozent gelegen. Trotzdem sei auch Platin Teil der diesjährigen Edelmetallpreisrally gewesen.


Zusammen mit Gold, Silber und Palladium habe zwischenzeitlich auch der Platinpreis einen Anstieg hinlegen können. Anfang September sei die Marke von 1.000 US-Dollar pro Feinunze nur knapp verpasst worden. Für die Euphorie habe vor allem die erhöhte Nachfrage von Investorenseite gesorgt. Der Handelsstreit zwischen China und den USA habe gedroht zu eskalieren, während die schwache Konjunktur und das Brexit-Chaos sowie die anhaltenden Proteste in Hongkong Marktteilnehmer weltweit verunsichert hätten. In solchen Situationen würden sich Investoren gerne so genannten Sicheren Häfen zuwenden. Dazu würden neben Gold auch die anderen Edelmetalle wie Platin gehören.

Darüber hinaus sei die Preisrally bei Platin durch die lockere Geldpolitik der FED beflügelt worden. Ende Juli hätten die US-Währungshüter erstmals seit der Finanzkrise den Leitzins gesenkt. Es sollten zwei weitere Zinsschritte folgen. Nach der jüngsten Leitzinssenkung habe die US-Notenbank jedoch eine Pause signalisiert. Laut dem Protokoll der FED-Sitzung vom 29. und 30. Oktober sähen die meisten Mitglieder des Offenmarktausschusses die jüngsten Maßnahmen als ausreichend an, um ein moderates Wachstum der US-Wirtschaft, einen starken Arbeitsmarkt und eine Inflation in der Nähe des Inflationsziels von 2 Prozent zu unterstützen.

Die Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China habe dagegen keinen eindeutigen Effekt auf die Entwicklung des Platinpreises. Einerseits dürfte die Marktberuhigung dafür sorgen, dass Platin als Sicherer Hafen weniger stark nachgefragt werde, andererseits könnte eine Teileinigung im Handelskonflikt zu einer Verbesserung der Konjunkturaussichten führen. Gleichzeitig Arbeitskämpfe im wichtigen Platin-Förderland Südafrika keine Seltenheit, sodass eine Angebotsverknappung die Preise antreiben könnte. Außerdem sei Palladium zuletzt deutlich teurer geworden. Wo immer es gehe, werde in der Industrie versucht, Palladium durch Platin zu ersetzen.

Spekulative Anleger, die steigende Platinpreise erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,45, die Barriere bei 711,75 US-Dollar je Feinunze. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,68, Barriere bei 1.101,55 US-Dollar je Feinunze) auf fallende Platinnotierungen setzen. (Stand vom 28.11.2019) (29.11.2019/oc/a/r)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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