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Open End Turbo Call-Optionsschein auf ENI: Chance von 60 Prozent - Optionsscheineanalyse


25.03.2020
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Ronald Gehrt von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Call-Optionsschein (ISIN DE000UD6LSF5/ WKN UD6LSF) von UBS auf die Aktie von ENI (ISIN IT0003132476/ WKN 897791) vor.

Der Aktienkurs des italienischen Öl- und Gasproduzenten sowie Tankstellenbetreibers (Agip) ENI habe sich binnen drei Wochen mehr als halbiert. Ein wegbrechender Ölpreis und das Herunterfahren der Wirtschaft quer durch Europa würden erwarten lassen, dass die Bilanz des Konzerns für 2020 fürchterlich aussehen werde. Doch aktuell versuche sich die Aktie an einer Bodenbildung, denn die ersten Investoren würden bereits über den Tellerrand der Pandemie hinausblicken. Eine spannende und hochspekulative Situation, für die die Experten hier den Open End Turbo Call-Optionsschein vorstellen würden.

In den letzten gut zwei Wochen habe es förmlich Kurszielsenkungen geregnet. Und Unternehmen wie ENI, die äußerst sensibel auf konjunkturelle Veränderungen reagieren würden, habe es am härtesten getroffen, da seien die Ziele von vielen Analysten radikal gekappt worden. Allerdings war die Aktie zum Zeitpunkt vieler Kurszielsenkungen bereits auf ihrem vorläufigen Tief aufgeschlagen, das am 16. März bei 6,28 Euro erreicht wurde, so die Experten von "boerse-daily.de". Man sei von diesen Ereignissen überrumpelt worden, wie viele in Politik, Finanzindustrie und Anlegerschaft ebenso. Und in solchen Fällen komme es oft zu Überreaktionen. Gelte das auch für den Kurseinbruch der ENI-Aktie?

Es wäre zumindest nachvollziehbar. ENI produziere Öl und Erdgas, verarbeite es weiter, betreibe die Agip-Tankstellen: All das seien Bereiche, die von dem gezielten Herunterfahren des öffentlichen Lebens getroffen würden. Aber das gelte letztlich für nahezu alle Branchen. Und ebenso gelte hier wie bei anderen Branchen, dass es sich dabei um eine auf der Zeitachse zwar nicht absehbare, aber doch limitierte Beeinträchtigung handele, nicht um ein grundsätzliches und damit hartnäckigeres Problem des speziellen Unternehmens oder der Perspektiven der Branche.


Was heute an Gas und Benzin weniger verbraucht werde, könnte zu einem markanten Teil wieder aufgeholt werden, sobald die Pandemie abgeebbt sei. Und dass ein Konzern wie ENI nicht vorher in die Pleite schlittere, werde die Politik sicherstellen. Damit wäre also grundsätzlich ein Argument vorhanden, auf wieder steigende Kurse zu hoffen.

Dabei sollte man besser nicht erwarten, dass der gesamte Abstieg der Aktie einfach und vor allem schnell wieder aufgeholt werde. Das sei sehr unwahrscheinlich. Aber es sei gut möglich, dass die Trader einen markanten Bereich im Visier hätten, den anzusteuern aus charttechnischer Sicht nicht ungewöhnlich wäre: Das große Gap (Kurslücke), das bei der Aktie zum Handelsstart des 9. März entstanden sei und zwischen 9,09 und 10,30 Euro liege. Würde diese Kurslücke geschlossen, wäre eine, in etwa 50 Prozent des vorherigen Abstiegs ausmachende, Korrektur vollzogen.

Auf eine solche Entwicklung zu spekulieren bleibe aber, auch wenn man sie rational nachvollziehen könnte, hochspekulativ. Denn Gegenbewegungen würden schnell und zeitlich schwer eingrenzbar ablaufen. Und nichts anderes als eine Gegenbewegung wäre dieses Schließen des Gaps, denn ENI verlaufe derzeit in einem Abwärtstrend. Ob der bereits sein Tief gesehen habe oder nicht, sei nie sicher zu sagen, bevor eine echte Trendwende vollendet sei. Und damit das gelinge, müssten nicht nur die Rahmenbedingungen wieder besser werden, sondern die Aktie auch über diese Kurslücke im Bereich 9,09/10,30 Euro hinaus laufen. Der hier vorgestellte Open End Turbo Call-Optionsschein sei daher nur etwas für bewusst risikofreudige Akteure!

Risikofreudige Anleger könnten die Chance, dass die ENI-Aktie die angesprochene Kurslücke werde schließen können, mit dem Open End Turbo Call-Optionsschein umsetzen, bei dem sie durch dessen Hebel von derzeit 2,5 überproportional profitieren würden. Würde die Aktie diese Kurslücke durch das Erreichen eines Kurses von 10,30 Euro schließen, würde der Turbo Call-Optionsschein einen Kurs um 0,53 Euro erreichen, was einem Kursgewinn von 60 Prozent (gerechnet vom Stand des Scheins am 24. März 2020 um 17:30 Uhr) entsprechen würde. Zur Absicherung der Position wäre ein Stoppkurs um 7,10 Euro in der Aktie zu überlegen, denn sollte ENI weiter zurückfallen, wäre das Risiko greifbar, dass das bisherige Tief angegangen und unterboten werde. Dieses Niveau würde etwa einem Kurs von ca. 0,21 Euro im Turbo Call-Optionsschein entsprechen, woraus sich derzeit ein Chance/Risiko-Verhältnis von ca. 2,5 : 1 ergebe. (25.03.2020/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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