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Turbo Long 88,904 open end auf Schneider Electric: Digitalisierungsgewinner aus Frankreich - Optionsscheineanalyse


17.09.2020
DZ BANK

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Marcus Landau, Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK, stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von Schneider Electric (ISIN FR0000121972/ WKN 860180) einen Turbo Long 88,904 open end (ISIN DE000DFL3928/ WKN DFL392) mit dem Basiswert Schneider Electric vor.

Schneider Electric habe trotz anhaltender Unsicherheiten wieder konkrete Prognosen für das Geschäftsjahr 2020 abgegeben. Die Franzosen würden zudem weitere Fortschritte bei ihrer strategischen Ausrichtung machen.

Mit seinen beiden Kerngebieten Energy Management (Umsatzanteil: 76%) und Industrieautomation setze der französische Konzern auf Zukunftsthemen. Beispielsweise sehe man gute Wachstumsperspektiven beim Trend zur Vernetzung industrieller Anwendungen. Ein Schlagwort in diesem Zusammenhang sei das Industrial Internet of Things (IIoT), welches die industrielle Ausprägung des Internet of Things (IoT) umreiße. Das IIoT sehe man als treibende Kraft bei der digitalen Transformation in vielen Branchen. Die Corona-Auswirkungen seien ein zusätzlicher Katalysator für diese Entwicklung.

Weitere vielversprechende Perspektiven sehen wir in dem Einsatz intelligenter Energiemanagementsysteme und automatisierter Lösungen für die Gebäudesteuerung, dem Ausbau der Infrastruktur für Elektromobilität sowie der Erweiterung der weltweiten Rechnerkapazitäten, so Marcus Landau, Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK. Um sich für die neuen Anforderungen hinsichtlich einer zunehmenden Digitalisierung zu profilieren, setze Schneider Electric auch auf Zukäufe. Gerade im Bereich Software, der einen zunehmenden Stellenwert im Geschäftsmodell einnehme, habe der Konzern zuletzt sein Augenmerk auf Akquisitionen gerichtet.

Ende August sei der Kauf der US-Softwarefirma Osisoft für 5 Mrd. US-Dollar bekannt gegeben worden. Käufer sei die britische IT-Tochter Aveva, die man 2017 gekauft habe. Damit hätten die Franzosen seinerzeit einen strategisch wichtigen Schritt vollzogen, um bei der Schließung von Lücken in der eigenen digitalen EcoStruxure-Technologie voranzukommen. Dieser Prozess werde nun konsequent fortgeführt, was aus Sicht von Marcus Landau von der DZ BANK hinsichtlich der künftigen Ausrichtung sinnvoll erscheine. Osisoft entwickle Software zur Echtzeit-Datenverarbeitung für Kunden aus der Fertigung, der Energie- und Pharmabranche und dem öffentlichen Sektor.


Positiv bewerten wir zudem, dass Schneider Electric inzwischen trotz eines anhaltend unsicheren Umfelds wieder konkrete Prognosen für das laufende Geschäftsjahr ausgegeben hat, so Marcus Landau, Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK. Das Unternehmen erwarte demnach einen organischen Umsatzrückgang zwischen 7% und 10%. Die um Sondereffekte bereinigte Marge auf Basis des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) solle zwischen 14,5% und 15% liegen. Der Vorstand habe zudem die mittelfristigen Ziele bestätigt. Angepeilt werde demnach ein durchschnittliches Umsatzplus von 3% bis 6%. Bei der bereinigten EBITA-Marge werde bis 2022 ein Anstieg auf rund 17% angestrebt.

In der ersten Jahreshälfte habe das Unternehmen die Corona-Auswirkungen deutlich zu spüren bekommen gehabt. In beiden Konzernbereichen seien die Geschäfte rückläufig gewesen. Trotz der Rückgänge hat sich Schneider Electric aus unserer Sicht relativ gut geschlagen, so Marcus Landau, Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK. Dazu beigetragen hätten unter anderem Kostensenkungen. Landau gehe davon aus, dass anhaltende Portfoliooptimierungen, aber auch weitere Zukäufe längerfristig steigende Gewinnmargen nach sich ziehen würden. Risiken für die Geschäftsentwicklung bestünden aus Landaus Sicht in der relativ großen Abhängigkeit von gesamtwirtschaftlichen Faktoren, wenngleich sich die Konjunktursensitivität in den vergangenen Jahren verringert habe. Negative Wechselkurseffekte und ein intensiver Wettbewerb seien weitere potenzielle Belastungsfaktoren.

Aus charttechnischer Sicht habe die Aktie von Schneider Electric in den letzten Monaten ein relativ dynamisches Aufwärtsmomentum gezeigt. Zuletzt sei das bisherige Allzeithoch von Februar dieses Jahres überschritten worden. Nach dem Ausbruch sei jedoch der Kaufdruck ausgeblieben. Die Aktie befinde sich in einer Konsolidierung. Deshalb sollte der Ausbruch kurzfristig durch eine neue Aufwärtsdynamik bestätigt werden. In diesem Fall seien dann trendfolgende Long-Positionen ein möglicher Trading-Ansatz. Obsolet wird dieses Szenario aus unserer Sicht, wenn der mittelfristige, steile Aufwärtstrend verletzt wird bzw. spätestens, wenn die 200-Tage-Linie unterschritten wird, so Marcus Landau, Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK. Diese verlaufe aktuell bei knapp 92,00 Euro. Spätestens hier sei ein Stopp-Loss angebracht.

Mit Hebelprodukten könnten Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswertes partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiere das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken bzw. sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln könne, bestehe das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt werde. Der Kapitalverlust könne ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen könne.

Auf den Basiswert Schneider Electric SE stünden verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel sei der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 88,8979 Euro sowie einer Knock-Out-Barriere von 88,8979 Euro. Das Produkt eigne sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen möchten. Der Endlos-Turbo Long auf die Schneider Electric SE habe keine feste Laufzeit, könne aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintrete. Ein Knock-Out-Ereignis trete ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet werde) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liege. Trete ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfalle das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals komme. (Stand vom 16.09.2020) (17.09.2020/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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