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Bonus Cap-Zertifikat auf Deutsche Post: Profiteur des E-Commerce-Booms - Zertifikateanalyse


18.05.2017
DZ BANK

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie der Deutschen Post (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) ein Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000DGS33Q5/ WKN DGS33Q) mit dem Basiswert Deutsche Post vor.

Die Deutsche Post DHL sei ein weltweit führender Post- und Logistikdienstleister. Die Gruppe biete ihren Kunden sowohl einfach zu handhabende Standardprodukte als auch maßgeschneiderte Lösungen - vom Dialogmarketing über die eCommerce-bezogene Logistik bis zur industriellen Versorgungskette. Der Konzern sei in über 220 Ländern und Territorien tätig und beschäftige mehr als 480.000 Mitarbeiter.

Das Briefgeschäft der Deutschen Post DHL habe sich zu Jahresbeginn schwächer als erwartet entwickelt. Die Lage scheine sich mittlerweile jedoch wieder normalisiert zu haben. Die Paketvolumina würden sich weiter positiv entwickeln und die Deutsche Post sei ein großer Profiteur des anhaltenden E-Commerce-Booms. Die jüngste Kooperation mit Amazon.com im Bereich der Lebensmittelzustellung verspreche weiteres Potenzial.

Der Konzern sehe sich auf Kurs, die Jahresziele zu erreichen. Für 2017 prognostiziere die Deutsche Post entsprechend weiterhin ein EBIT von rund 3,75 Mrd.). Die Erwartung für die Steuerquote sei von ca. 19% auf ca. 15% gesenkt worden. Mit Blick auf die gute Entwicklung bei Express und die sich abzeichnende Belebung der Margen im Frachtgeschäft erscheint eine positive Haltung zum Konzern sinnvoll zu sein, so die Analysten der DZ BANK.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Deutsche Post zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.


Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht.

Anleger, die davon ausgehen würden, dass die Deutsche Post-Aktie vom 21.02.2017 bis 15.06.2018 nicht auf oder unter 26,00 EUR notieren werde, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGS33Q an der Wertentwicklung der Deutsche Post-Aktie partizipieren.

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DGS33Q zahle am Ende der Laufzeit (22.06.2018) einen Bonusbetrag in Höhe von 38,00 EUR, sofern die Deutsche Post-Aktie während der Beobachtungstage (21.02.2017 bis 15.06.2018) immer über der Barriere von 26,00 EUR notiere.

Steige der Kurs der Deutsche Post-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 38,00 EUR hinaus, so partizipiere der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiere die Deutsche Post-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (21.02.2017 bis 15.06.2018) auf oder unter der Barriere von 26,00 EUR, erhalte der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Deutsche Post-Aktie am 15.06.2018 (Referenzpreis) abhänge.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspreche dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung sei auf den Höchstbetrag von 38,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Deutsche Post-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 38,00 EUR hinaus erfolge nicht. Ein Totalverlust trete ein, wenn der Schlusskurs der Deutsche Post-Aktie am 15.06.2018 null sei. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne. (Ausgabe vom 15.05.2017) (18.05.2017/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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