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Investmentidee: Vontobel-Zertifikate auf Siemens - Wachstum unter Erwartungen - Zertifikateanalyse


10.08.2017
Bank Vontobel Europe AG

München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von Siemens (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.

Der DAX-Konzern Siemens habe vergangene Woche ein niedriger als erwartetes Umsatzwachstum präsentiert, der Nettogewinn schlage die Erwartungen jedoch deutlich. So seien die Umsatzerlöse, unter anderem aufgrund einer verbesserten Leistung der kurzzyklischen Geschäfte, um 8 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode auf EUR 21,4 Milliarden gestiegen. Auf vergleichbarer Basis, also ohne Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte, hätten die Umsatzerlöse jedoch lediglich um 3 Prozent zugenommen und somit unter den Analystenerwartungen von 10 Prozent gelegen.

Der Auftragseingang sei dabei um 6 Prozent (9% auf vergleichbarer Basis) auf EUR 19,8 Milliarden gesunken. Grund sei ein sehr starker Volumenrückgang bei Großaufträgen von Power and Gas sowie Siemens Gamesa Renewable Energy gewesen.

Auch die Ergebnismarge des Industriellen Geschäfts habe nicht überzeugen können. Durch negative fusions- und akquisitionsbedingte Effekte in Verbindung mit Gamesa und Mentor Graphics Corporation sei diese um 60 Basispunkte auf 10,4 Prozent gesunken und liege somit unter dem angepeilten Korridor von 11 bis 12 Prozent.

Der Gewinn nach Steuern habe hingegen um 7 Prozent auf EUR 1,5 Milliarden zugelegt und das unverwässerte Ergebnis je Aktie sei trotz negativer fusions- und akquisitionsbedingter Effekte von EUR 1,64 (Q3 2016) auf EUR 1,74 gestiegen. Analysten hätten nur mit einem Wachstum von 2 Prozent gerechnet.

Zu den zuletzt aufgekommenen Gerüchte über eine Fusion der Mobilitätssparte des DAX-Unternehmens mit dem kanadischen Wettbewerber Bombardier habe man sich nicht konkret äußern wollen. Doch laut Siemens-Finanzchef Thomas könne man die Fusions-Entwicklungen in China nicht ignorieren. Dort sei durch eine Großfusion ein Anbieter, der größer als alle drei führenden europäischen Wettbewerber sei, entstanden. Siemens wolle auf Dauer eine starke Nummer Zwei am Markt bilden.

Das Zuggeschäft habe aber einen neuen Großauftrag vermelden können. Für einen Wert von einer Viertelmilliarde Euro habe die Deutsche Bahn 60 Lokomotiven für ihr Tochterunternehmen DB Cargo bestellt. Neben fünf, die schon dieses Jahr geliefert werden sollten, solle der Rest in der zweiten Jahreshälfte 2018 übergeben werden. Der Auftrag könnte auch auf bis zu 100 Loks erweitert werden.

Mit Vorstandsvorsitzender Joe Kaeser sei man intern sehr zufrieden und so sei sein Vertrag vorzeitig bis 2021 verlängert worden. Er sei "Garant nicht nur des Erfolgs, sondern auch der Stabilität in zunehmend unruhigen Zeiten". Das Vertrauen komme nicht von ungefähr: Seit seinem Amtsantritt Anfang August 2013 habe sich der Börsenwert von Siemens um über 50 Prozent auf knapp EUR 100 Milliarden erhöht. Kaeser habe auf Kostenreduzierung gesetzt und das Unternehmen auf Wachstumsfelder wie Automatisierung, Digitalisierung und Elektrifizierung ausgerichtet.


Ein neues Vorhaben für die Zukunft werde der Börsengang der Medizintechnik sein. Die IPO solle im ersten Halbjahr 2018 entweder in Frankfurt oder New York von statten gehen. Wichtig für Siemens sei, die Kontrolle über das Unternehmen zu behalten.

Die Prognose für das Gesamtjahr 2017 habe Siemens bestätigen können. Es werde weiterhin ein geringes Umsatzwachstum sowie ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von EUR 7,20 bis EUR 7,70 erwartet.

Investoren hätten die Siemens-Aktie nach den veröffentlichten Quartalszahlen rund 3 Prozent ins Minus geschickt. Derzeit notiere die Aktie mit einem KGV von 15,36 um die EUR 112,00 und weise eine Marktkapitalisierung von EUR 95,20 Milliarden auf (Stand: 09.08.2017). 15 Bloomberg-Analysten würden die Aktie auf "buy", 17 auf "hold" setzen und einer rate zu "sell". Sie würden das durchschnittliche Kursziel auf EUR 129,80 und somit rund 15,89% über den jetzigen Preis setzen.

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig sei, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen könnten jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel das Discount-Zertifikat (ISIN DE000VN6C3R3/ WKN VN6C3R) auf die Aktie von Siemens. Die maximale Rendite betrage 8,22% und der Discount 8,66%. Der aktuelle Briefkurs liege bei EUR 101,60. Der Basispreis werde bei EUR 110,00 gesehen. (Stand: 09.08.2017)

Interessant sei auch das Discount-Zertifikat (ISIN DE000VN61FR9/ WKN VN61FR) auf die Aktie von Siemens. Das Papier sei mit einer maximalen Rendite in Höhe von 10,98% versehen, der Discount liege bei 6,92%. Der Basispreis betrage EUR 115,00 und der aktuelle Briefkurs EUR 103,52. Das Laufzeitende sei jeweils am 15.06.2018. (Stand: 09.08.2017)

Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handle. Sofern beim Anleger Erwerbsnebenkosten (z.B. Transaktionsgebühren) bzw. Erwerbsfolgekosten (z.B. Depotgebühren) anfallen würden, würden diese die spätere Nettorendite reduzieren. Wie stark die Erwerbsneben- bzw. Erwerbsfolgekosten ins Gewicht fallen würden, hänge u.a. von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab.

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses des oben genannten Unternehmens von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Aktie könne sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Anleger seien dem Risiko der Insolvenz, das heiße einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 09.08.2017) (10.08.2017/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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