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Investmentidee: Vontobel-Zertifikate auf Fresenius - Steht ein Ausbruch nach oben bevor? Zertifikateanalyse


12.10.2017
Bank Vontobel Europe AG

München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von Fresenius (ISIN DE0005785604/ WKN 578560) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.

Die chemisch-pharmazeutische Industrie Deutschlands habe ihre zuletzt angehobene Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Der Branchenverband VCI habe seine Prognose in diesem Jahr bereits zweimal angehoben.

Der Branchenverband der Chemie- und Pharmaindustrie VCI gehe in seinem Quartalsbericht 2/2017 davon aus, dass sich der Aufschwung und die gute Geschäftslage weiter fortsetzen könnte. Im zweiten Quartal habe ein steigender Umsatz verzeichnet werden können.

VCI-Präsident Kurt Bock habe zur konjunkturellen Lage der chemisch-pharmazeutischen Industrie gesagt: "Die Chancen stehen gut, dass die deutschen Chemie-und Pharmaunternehmen auch in der zweiten Jahreshälfte gute Geschäfte machen. In Europa hellt sich die Lage weiter auf. Die Industrie befindet sich im Aufschwung, dadurch steigt die Nachfrage nach Chemikalien. Auch in Deutschland geht es weiter aufwärts."

Im laufenden Jahr habe die Aktie von Fresenius zu den schwankungsreicheren Aktien im DAX gehört. Sein Allzeittief von April 2009 mit 9,08 Euro liege aber in weiter Ferne. Die US-Investmentbank Goldman Sachs habe ein Kursziel von 78,00 Euro vorgegeben, Morgan Stanley ein Kursziel von 83 Euro. Der Morgan Stanley-Analyst, Michael Jüngling, schreibe in einer Studie (10.10.2017), dass ein Wachstum im US-Geschäft der Fresenius-Tochter Kabi womöglich zu erwarten sei. Analysten des Finanzportals GodmodeTrader scheinen nun ebenfallseine Bodenbildung ausgemacht zu haben und weisen darauf hin, dass die Fresenius-Aktie zuletzt einen Doppelboden ausgebildet habe (05.10.2017), so die Analysten der Bank Vontobel Europe AG. Zudem sei das konjunkturelle Umfeld sehr positiv und weise auf eine weiterhin steigende Nachfrage hin. Nichtsdestotrotz bleibe der weitere Verlauf abzuwarten.

Die Fresenius SE sei ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante medizinische Versorgung von Patienten. Zum Fresenius-Konzern mit Sitz in Bad Homburg (Hessen) würden vier Unternehmensbereiche gehören, die weltweit eigenverantwortlich wirtschaften und handeln würden: Fresenius Medical Care, Fresenius Kabi, Fresenius Helios und Fresenius Vamed.

Nach Konzernangaben habe Fresenius im ersten Halbjahr 2017 einen Umsatz von 16,89 Milliarden Euro erzielt, was einem Zuwachs von 19 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 entspreche. Das Ergebnis pro Aktie sei um 22 Prozent auf 1,65 Euro gestiegen. Das EBIT sei von 1,99 Milliarden Euro bzw. 20 Prozent auf über 2,39 Milliarden Euro gestiegen. Aktuell notiere die Fresenius-Aktie bei 69,38 Euro (10.10.2017). Das aktuelle Jahreshoch liege bei 80,05 Euro (20.06.2017). Bei Bloomberg würden 19 Analysten die Aktie auf "kaufen", sieben auf "halten" und kein auf "verkaufen" setzen. Fresenius habe gegenwärtig eine Marktkapitalisierung von 38,49 Milliarden Euro und ein KGV von 21,82.


Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig sei, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen könnten jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel das Discount-Zertifikat (ISIN DE000VL4K8E6/ WKN VL4K8E) auf die Aktie von Fresenius. Die maximale Rendite betrage 6,03% und der Discount 12,95%. Der aktuelle Briefkurs liege bei EUR 60,35. Der Basispreis werde bei EUR 64,00 gesehen. Die Laufzeit ende am 19.10.2018. (Stand: 10.10.2017)

Interessant sei auch das Discount-Zertifikat (ISIN DE000VL4VQA3/ WKN VL4VQA) auf die Fresenius-Aktie. Das Papier sei mit einer maximalen Rendite in Höhe von 7,32% ausgestattet, der Discount liege bei 10,43%. Der Basispreis betrage EUR 66,00 und der aktuelle Briefkurs EUR 61,53. Das Laufzeitende sei am 21.09.2018. (Stand: 10.10.2017)

Außerdem könnte das Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VL3MSP8/ WKN VL3MSP) auf Fresenius interessant sein. Die Bonusrendite liege hierbei bei 6,13% und die Barriere bei EUR 48,00. Der aktuelle Briefkurs betrage EUR 79,11. Der Bonuslevel belaufe sich auf EUR 84,00. Die Laufzeit ende am 21.12.2018. (Stand: 10.10.2017)

Eine Investmentidee sei zudem das Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VL10W28/ WKN VL10W2) auf die Fresenius-Aktie. Die Bonusrendite werde bei 9,60% und die Barriere bei EUR 52,00 gesehen. Der aktuelle Briefkurs liege bei EUR 80,22. Der Bonuslevel betrage EUR 88,00. Die Laufzeit ende am 21.12a.2018. (Stand: 10.10.2017)

Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handle. Sofern beim Anleger Erwerbsnebenkosten (z.B. Transaktionsgebühren) bzw. Erwerbsfolgekosten (z.B. Depotgebühren) anfallen würden, würden diese die spätere Nettorendite reduzieren. Wie stark die Erwerbsneben- bzw. Erwerbsfolgekosten ins Gewicht fallen würden, hänge u.a. von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab.

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses des oben genannten Unternehmens von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Aktie könne sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Anleger seien dem Risiko der Insolvenz, das heiße einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 10.10.2017) (12.10.2017/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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