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Investmentidee: Vontobel-Zertifikate auf Vonovia - Vormarsch in Europa - Zertifikateanalyse


09.11.2017
Bank Vontobel Europe AG

München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von Vonovia (ISIN DE000A1ML7J1/ WKN A1ML7J) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.

Deutschlands größtes Immobilienunternehmen Vonovia habe laut "Handelsblatt" eine Kooperation mit dem französischen Vermietungsunternehmen SNI vereinbart. Darauf hätten sich die Vorstände der beiden Unternehmen in Paris geeinigt. In der Pressemitteilung von Vonovia heiße es etwa, man wolle "das jeweilige Know-how und Marktwissen zusammenzuführen und gemeinsame Wachstums- und Investitionsmöglichkeiten identifizieren".

Beide Unternehmen würden etwa die hohe Bevölkerungsdichte in großen Ballungsgebieten sowie die demographischen und ökologischen Veränderungen, die einen höheren Wohnungsbestand erfordern würden, als Herausforderungen auf europäischer Ebene betrachten. Mit einer Kooperation sollten die Herausforderungen erfolgreich gemeistert werden.

Vonovia vermiete heute 355.000 Wohnungen, SNI etwa 345.000. Beide Unternehmen seien Marktführer in ihren jeweiligen Märkten. Ob Vonovia auch im französischen Markt aktiv werden möchte, bleibe allerdings offen. Laut "Handelsblatt" denke Vonovias CEO Rolf Buch auch über Investitionen in den Niederlanden und in Schweden nach. In beiden Ländern könnten in Zukunft durch zu wenige Neubauten tausende Wohnungen fehlen.

Nach der Pressemitteilung über die Kooperation mit SNI hätten zahlreiche Banken Vonovia nach oben gestuft und sich positiv zum zukünftigen Wachstumspotenzial geäußert. Die weitere Entwicklung bleibe jedoch abzuwarten.

Die Mieteinnahmen aus der Bewirtschaftung hätten im ersten Halbjahr 2017 bei EUR 833,2 Mio. gelegen, was einem Zuwachs von 7,6 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 entspreche. Das bereinigte EBITDA habe bei EUR 651,9 Mio. im ersten Halbjahr 2017 gelegen, was einem Zuwachs von 7,8 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 entspreche. Die Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien hätten bei EUR 701,9 Mio. gelegen.


Die Vonovia Aktie werde aktuell bei EUR 38,91 (07.11.2017) gehandelt. Das Jahrestief habe bei EUR 29,77 gelegen (30.01.2017). Bloomberg Analysten würden aktuell ein Zwölf-Monats-Kursziel von EUR 41,49 setzen. Bei Bloomberg würden 17 Analysten die Aktie auf "kaufen", elf auf "halten" und keiner auf "verkaufen" setzen. Vonovia habe gegenwärtig eine Marktkapitalisierung von EUR 18,85 Mrd.

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig sei, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen könnten jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel das Discount-Zertifikat (ISIN DE000VL2D951/ WKN VL2D95) auf die Aktie von Vonovia. Die maximale Rendite betrage 12,39% und der Discount 4,35%. Der aktuelle Briefkurs liege bei EUR 37,40. Der Basispreis werde bei EUR 42,00 gesehen. Die Laufzeit ende am 21.12.2018. (Stand: 07.11.2017)

Interessant sei auch das Discount-Zertifikat (ISIN DE000VL10M04/ WKN VL10M0) auf die Vonovia-Aktie. Das Papier sei mit einer maximalen Rendite in Höhe von 8,61% ausgestattet, der Discount liege bei 5,75%. Der Basispreis betrage EUR 40,00 und der aktuelle Briefkurs EUR 36,88. Das Laufzeitende sei am 21.12.2018. (Stand: 07.11.2017)

Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handle. Sofern beim Anleger Erwerbsnebenkosten (z.B. Transaktionsgebühren) bzw. Erwerbsfolgekosten (z.B. Depotgebühren) anfallen würden, würden diese die spätere Nettorendite reduzieren. Wie stark die Erwerbsneben- bzw. Erwerbsfolgekosten ins Gewicht fallen würden, hänge u.a. von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab.

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses des oben genannten Unternehmens von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Aktie könne sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Anleger seien dem Risiko der Insolvenz, das heiße einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 07.11.2017) (09.11.2017/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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