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Linde-Memory-Express-Zertifikat mit 3,6% Zinsen und 25% Schutz - Zertifikateanalyse


09.11.2017
ZertifikateReport

Gablitz (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateReport" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe ein Memory Express-Zertifikat (ISIN DE000BLB48K6/ WKN BLB48K) der Bayerischen Landesbank auf die Aktie von Linde (ISIN DE0006483001/ WKN 648300) vor.

Beim aktuellen Kurs von 188 Euro notiere die Linde-Aktie fast auf 10-Jahres-Hoch (193 Euro, April 2015) - der Konzern sei auf diesem Niveau mit gut 35 Mrd. Euro und einem KGV von 22,1 (2017e) nicht mehr ganz günstig bewertet. Wenngleich einige Analysten noch ein 12-Monats-Kurspotenzial von etwa 10 Prozent erkennen würden, stufe der weitaus größere Teil den Wert als fair bewertet und mit "neutral" ein, einige negative Bewertungen würden auch ein Abwärtspotenzial von etwa 10 Prozent sehen (Analysezeitraum Oktober). Anleger, die ebenfalls von einer Seitwärtsbewegung ausgehen würden, könnten sich mit einem Express-Zertifikat eine bekannte Rendite sichern und mit Sicherheitspuffer investieren.

Das neue Memory Express Zertifikat (WKN BLB48K) der Bayerischen Landesbank stehe noch bis zum 17.11. ohne Ausgabeaufschlag zur Zeichnung. Mit dem Schlusskurs vom 22.11. würden die Konditionen definiert - die Tilgungsschwelle liege bei 100 Prozent (auf aktueller Basis also 188 Euro), die Barriere werde auf 75 Prozent fixiert (entsprechend 141 Euro - auf diesem Stand habe die Aktie zuletzt im September 2016 notiert).


Steige die Aktie und notiere am ersten der jährlichen Bewertungstage (15.11.2018) auf oder über der Tilgungsschwelle, dann werde das Zertifikat vorzeitig fällig und zum Nominalwert von 1.000 Euro zuzüglich des Express-Kupons von 3,6 Prozent zurückgezahlt. Liege der Aktienkurs dagegen unter der Tilgungsschwelle, jedoch oberhalb der Barriere, erfolge nur die Kuponzahlung und die Laufzeit verlängere sich bis zum nächsten Bewertungstag (15.11.2019). Ein Kurs unter der Barriere bewirke dagegen, dass der Kupon zunächst ausfalle; er werde aber nachgeholt, wenn die Aktie zu einem späteren Bewertungstag über der Barriere schließe.

Komme es nicht zu einer vorzeitigen Rückzahlung, werde der Aktienkurs am finalen Bewertungstag (15.11.2022) lediglich mit der niedrigeren Barriere verglichen: Unterschreite er diese nicht, dann erfolge die Rückzahlung des Nominalwerts zuzüglich des aktuellen und sämtlicher ausgefallener Kupons. Schließe die Aktie allerdings unterhalb der Barriere, dann würden Anleger keine Rückzahlung, sondern die Lieferung von 5 Linde-Aktien gemäß Bezugsverhältnis (=1.000 Euro/188 Euro, Bruchteile in bar) erhalten. Anleger würden Kapitalverluste realisieren, sofern sie die Aktien später zu Kursen unter 188 Euro verkaufen würden.

Wer bei den aktuellen Höchstständen vor einem Direktinvestment in die Linde-Aktie zurückschreckt, kann mit dem Memory-Express-Zertifikat eine Strategie umsetzen, bei der das theoretisch unbegrenzte Aufwärtspotenzial in einen festen Ertrag und einen komfortablen Sicherheitspuffer umgewandelt wird und somit schon bei einer Seitwärtsbewegung eine interessante Rendite erzielen, so die Experten vom "ZertifikateReport". (09.11.2017/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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